zentrales Nervensystem anpassen

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1 Antwort

Nun die Regeneration lässt sich sicher einigermassen anpassen bzw. der Körper passt sich auch hier an. Jeden tag hart trainieren ist jedoch was extremes, dafür ist letztlich glaube ich nicht jeder gemacht. Da spielt Genetik und co. mit eine Rolle. Ebenso Schlaf, Ernährung etc pp.

Meistens sind die Leute die sowas tun auch mit Ausdauersport gut dabei, was wieder Regeneration verbessern kann und allgemein das Herzkreislaufsystem stärkt, sich auf reine Kraftwerte aber auch negativ auswirken kann.

Viele Tipps gibts da letztlich nicht, der Körper passt sich automatisch an, soweit er kann. Willst du oft hart trainieren können, dann probier genau das und schau in wie weit es funktioniert. Natürlich kannst du probieren Trainingseinheiten zu Splitten auf Morgens und Abends und ähnliche Geschichten.

Ich persönlich muss da an CrossFit denken, wo es Gang und Gebe ist jeden Tag schwere olympische Lifts auszuführen. Das sind dann zwar keine Maximalkraftversuche, sondern noch fast wahnsinnigere olympische Lifts mit relativ hohen Wiederholungszahlen.

Am wichtigsten wird letztlich sein, sich nicht zu verletzten. Sehr kontrolliert an die Sache ranzugehen, immerhin ist das auch eine massive Belastung für Gelenke und Bänder. Genügend Nährstoffe müssen vorhanden sein und du solltest auf dein Körper hören. Wenns nicht mehr geht dann machste halt mal 1-2 Tage Pause. Nix erzwingen und langsam steigern, wies auch beim normalen Training ist. Der beste Freund zur 500 Pfund Kniebeuge ist die 0.5 Kilo Scheibe.

Frage ist natürlich auch was du mit hart meinst, von welchen Wiederholungsbereich wir reden und was für einen Volumen usw.

LostMemory 06.03.2014, 19:34

Danke für deine Antwort.

Ich habs leider befürchtet. An harter Arbeite führt wohl kein Weg vorbei. :)

Mit hart meine ich die Trainingintensität und das Volumen gleichermaßen. Das Training besteht grob gesehen aus 2 Wochen Hypertrophie und 2 Wochen Maximalkraft im wechsel. Ich bin großer Fan von Volumentraining. Habe teilweise 15-20 Sätze pro Hauptübung.

Die Belastung der Bänder und Gelenke ist in der Tat sehr hoch bei mir. Je nach Verfassung mache ich, neben dehnen und aufwärmen der Rotatoren, 5-8 Aufwärmsätze mit steigendem Gewicht bis zu den Arbeitssätzen. Es bewährt sich und die Gelenke/Bänder gewöhnen sich auch an das Training. Wird von Tag zu Tag angenehmer.

Zur Progression: Ich bin mitlerweile froh, wenn ich mich um 5Kg in 2 Monaten in einer Übung steigern kann. Bin daher zwangsläufig auf die 0,5er angewiesen. :)

An CrossFit habe ich persönlich nicht gedacht. Ich habe mich eher durch das Gewichtheben inspirieren lassen. Leute auf Olympia-Niveau haben teilweise 14 TE's pro Tag und zeigen erstaunliche Leistungen. Jemand der sein 3 faches Körpergewicht im Stoßen schafft, muss natürlich auch in der Lage sein so viel zu Beugen und zu Heben.

Zum Split: Das ist schwer umzusetzen bei mir, da ich noch Schüler bin. In den Ferien ist aber durchaus umsetzbar.

Zum Abschluss vielleicht nochmal Danke für deine Antwort :D

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Tervendajia 06.03.2014, 19:54
@LostMemory

Ich würde dir raten:

3 Mal pro Woche: 5 Sätze pro Übung, 6 Wiederholungen.

Ganzkörperübungen mit Freigewichten, kein Splitt keine 15-20 Sätze:

Squats, Deadlift und Bankdrücken, Klimmzüge, Overheadpress (mit Langhanteln), Bauchübungen, Langhanteln Rudern...

Ich bin der Meinung man solll sich zuerst durch dieses Training eine Grundlage erarbeiten, auf der man nach 2-3 Jahren dann aufbauen kann.. Erst als Vortgeschrittener lohnen sich Splitts, Supersätze etc. Als Anfänger ist ein Grundlagetraining das Beste. Dazu viel essen und nochmals essen^^

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LostMemory 06.03.2014, 20:18
@Tervendajia

Ich teile deine Meinung, dass man erst eine Grundlage schaffen muss, auf die man später aufbauen kann.

Es klingt vielleicht unverständlich und dumm von mir, wenn ich nicht einverstanden bin mit dem, was du mir vorschlägst. Du möchtest mir ein Ganzkörpertraining vorschlagen, was an sich eine super Grundlage ist, aber nicht mehr für mich geeignet ist.

Ich würde wahrscheinlich durchdrehen, wenn ich 4 Tage die Woche nichts mache, aufgrund der überschüssigen Energie. Des weiteren kann ich nicht bei jeder Übung mein maximales Potential nutzen, wenn ich alles in einer Einheit mache.

Die 15-20 Sätze sind keineswegs alles Arbeitssätze. Das Aufwärmen ist mit inbegriffen. Ich komme meistens auf maximal 10 Arbeitssätze.

Vielleicht vermutet man, dass ich ein Anfänger bin, da ich 2 Jahre Trainingserfahrung angegeben habe, aber ich hab mit 12 Jahren bereits mit Eigengewichtsübungen begonnen. die 2 Jahre beziehen sich auf das Training mit schweren Gewichten.

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