Zentrale Heizungssteuerung MIT Thermostatventilen? Geht das?

9 Antworten

Du hast (wie Du schon richtig bemerkt hast) eine "Steuerung" und keine Regelung. Das ist zum einen nicht mehr zulässig (Energie-Einsparverordnung), zum anderen natürlich auch nicht sinnvoll u. zeitgemäß. Gegen elektronische Thermostaten an den Heizkörpern ist zwar nichts einzuwenden, trotzdem wird die Therme 24 Stunden am Tag immer "mit Vollgas ballern", sobald die Kesseltemperatur unterschritten wird und dadurch sinnlos Gas verbraucht. Das Minimum an Regelungstechnik stellt ein sog. "Raumregler" bereit, der in einem Führungsraum (meistens das Wohnzimmer) installiert wird, und erst bei Unterschreiten der eingestellten Raumtemperatur eine Wärmeanforderung an das Heizgerät gibt. Dort lassen sich dann auch die Zeiten für Heizbetrieb/reduziertem Heizbetrieb einstellen. Die Nachrüstung ist kein Hexenwerk, kostet nicht die Welt und könnte auch vom Bezirks-Schornsteinfegermeister verlangt werden, wenn es ihm auffällt. Auch wenn er sich Querstellt: Die Kostenübernahme wäre übrigens Vermietersache!

Du brauchst nur die Köpfe der Thermostatventile in programmierbare auszutauschen, die Ventile selbst bleiben eingebaut. Die Vorlauftemperatur stellst du so ein, dass sie für die aktuelle Heizleistzng gerade so ausreicht oder nur knapp darüber liegt. Da ja keine Außentemperatursteuerung / Regelung vorhanden ist, die die Vorlauftemp. je nach Kälte nachführt, musst du diese Regelfunktion zwangsläufig selbst übernehmen.

Da Du ja jetzt auch Thermostate an den Heizkörpern hast, stellt es kein Problem dar, diese mit elktronischen Ventilen auszutauschen.

Vielleicht noch eine Aussage zur Vorlauftemperatur, die Du am Heizkessel einstellst: Diese immer nur so hoch wie nötig einstellen, das spart dann auch noch einiges an Heizkosten.

ja, an den körpern voll aufdrehen und die temperatur über den kessel regeln, ist die günstigste art zu heizen

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@Surenhohn

Das ist nicht ganz so, die Thermostate an den Heizkörpern sollen schon ihre "Arbeit" machen, es macht bloss keinen Sinn, wenn ich bei z.B. 10 Grad + Aussentemperatur die Anlage mit 85 Grad fahre, wenn 40 Grad ausreichend sind. Denn bei 85 Grad Vorlauf(Heizkessel)temperatur blase ich dann doch einiges mehr an Abgasen und ungenutzter Energie in den Schornstein, was man mit der obengenannten Methode vermeiden kann.

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@Bobsie

wenn du die dingelis voll aufdrehst, ist es am günstigsten, weil du dann denn brenner am kleinsten halten kannst

ergibt sich aus der natur der sache

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@Surenhohn

Es geht hier aber um die elektronisch gesteuerten "Dinger", die sollen nämlich zu bestimmten Zeiten den Heizkörper "dicht" machen, und das passt dann nicht mehr in Deine Theorie.

Sonnst darfst Du morgens um 5 Uhr aufstehen, wie früher bei der Kohlefeuerung und Deine Heizung anwerfen, damit Du um 6 Uhr eine warme Wohnung hast. Ich habe nichts gegen die Handregelung, aber es gibt da auch gewisse Grenzen.

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Das ist nicht sinnvoll für deine Heizung. Erkundige dich, ob du eine modernere Steuerung für die Heizung bekommst. Es macht keinen Sinn, die Heizung voll laufen zu lassen und an den Radiatoren die Temperatur zu drosseln.

du kannst zusätzlich deine thermostatventile gegen programierbare tauschen,dann hast pro raum eine inviduelle regelung und sparst energie

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