Zensurenspiegel

6 Antworten

Da Eltern das Sorgerecht für die Kinder haben, besteht für sie ein Anspruch die schulischen Leistungen der Kinder zu kennen, um auf Lernschwierigkeiten auch reagieren zu können. Die Lehrer können dabei nicht über jede Einzelheit permanent benachrichtigen, auf Nachfrage erhält man jedoch sicher eine Auskunft zum Leistungsstand vom Klassenlehrer. Ich würde jedoch erst dann diesen Weg gehen, wenn mein Kind seinen Leistungsstand nicht selbst mitteilen kann oder will. Es ist auch eine Frage des Vertrauens in der Familie. Sinnvoll ist sicher rechtzeitig in der Schule nachzufragen, wenn es die Umstände erfordern. Die Schule bietet auch zwei mal im Schuljahr Gesprächsmöglichkeiten mit den Lehrern an. Die können sowohl beim Klassenlehrer als auch bei speziellen Problemen in bestimmten Fächern mit dem Fachlehrer wahrgenommen werden. Bei einem guten Verhältnis zur Schule kommen die verantwortlichen Lehrer auch auf die Eltern zu, wenn es Probleme gibt. Diese Zusammenarbeit kann auch gut über den Elternsprecher organisiert werden. Ich halte eine monatliche Kontrolle der Leistungen für überzogen, wenn nicht so massive Probleme bestehen, dass dies unbedingt erforderlich ist. Die Mehrarbeit wird die verantwortlichen Pädagogen sicher nicht begeistern, aber die Zusammenarbeit mit den Elternhäusern gehört zum Berufsbild der Lehrer, so dass eine Zurückweisung der Forderung auf monatliche Unterrichtung eher unwahrscheinlich ist. Sollte sie doch eintreten, kann man sich mit dem Problem an die Schulleitung wenden, die eine Auskunft anweisen können. Bei dem Drang eigene Interessen und Wünsche durchzusetzen empfehle ich, immer erst nach dem mildesten Mittel zu suchen. Das bildet eine Basis für eine gute Zusammenarbeit mit den Lehern und nützt dem Kind am meisten für gute Lernergebnisse. Ich würde mein Kind mit 13 Jahren in die Entscheidungsprozesse auf jeden Fall mit einbeziehen, damit deutlich wird, dass ich nicht gegen die Schule oder die Lehrer arbeite, selbst wenn ich der Meinung bin, dass in der Schule etwas falsch gelaufen ist. Leistungsprobleme beruhen häufig auch auf bestehenden Vorbehalten des Kindes gegenüber dem Lehrer oder umgekehrt, die man nicht verstärken sollte. Es ist da immer auch eine gute Portion Sensibilität erforderlich.

Empfehle deiner Tochter, dass sie ihre Zensuren selbst mitschreibt, zB im Hausaufgabenheft eine Seite dafür einrichtet. In den Schulen gibt es normalerweise Lehrersprechstunden, da kannst du dich nach den Zensuren erkundigen. Manche Lehrer fertigen für ihre Schüler kleine Karteikarten an mit den Zensuren und geben diese für die Eltern zur Kenntnisnahme mit. Aber die Kinder "verschlampen" die regelmäßig. Für einen Lehrer ist es ein riesiger Aufwand, immer wieder alle Noten aufzuschreiben.

Du kannst mit den Lehrern natürlich darüber reden wie sich deine Tochter so im UNterricht verhält. Das sie dir alerdings komplette Auskunft über Noten geben bezweifle ich stark...

Die Erziehungsberechtigten dürfen jede einzelne Benotung erfahren, solange die Kinder minderjährig sind!

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@7zwerge

Auch in der Oberstufe ist es erforderlich, den Eltern - selbst bei volljährigen Schülern - mitzuteilen, wenn das Kind erhebliche Defizite anhäuft und eine Gefährdung der Schullaufbahn möglich ist. Ansonsten kann der Schule ein Vorwurf gemacht werden! Fürsorgepflicht/Mitteilungspflicht!

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was dürfen Lehrer eigentlich sich noch alles erlauben!

Hallo Zusammen, ich habe da mal eine Frage...und zwar geht es um meine 16.jährige Tochter die die 9 Klasse Realschule in Bayern besucht. Meine Tochter ist eigentlich eine ganz Liebe und ich weiß auch nicht was gerade in Ihr vorgeht. Vielleicht ist es der Umzug wir sind erst vor einem halben Jahr nach Bayern gezogen oder die Pubertät auf jeden Fall hat sie letzte Woche mir ein Schreiben zum unterschreiben gegeben. Da ich in der früh schon recht spät dran war und nicht wirklich das Schreiben gelesen habe , habe ich auch nicht gesehen das Sie darauf eine 5 mit Wasser übergossen hatte. So das ich es nicht mehr lesen konnte. Darauf gab ihr Ihre Deutschlehrerin nachdem Sie mit mir telefoniert hatte einen Verweis. 2 Tage später wollte ihre Klassenlehrerin mich anrufen und meine Tochter gab sich warum auch immer als mich aus....ich versteh es auch nicht eigentlich haben mein Mann und ich ihr noch nie den Kopf abgerissen wegen schlechten Noten. Auf jeden Fall hat ihre Klassenlehrerin es wohl gemerkt und stand 10min später vor unserer Türe. Und was von da an abgeht ist einfach unglaublich!!! Also erstmal war ich natürlich total geschockt den ich wusste ja bis dahin nur von der übergossenen 5 in Deutsch und nicht davon das sich meine Tochter als mich ausgab. Das was Sie gemacht hat finden wir bestimmt nicht gut und Sie hat auch ihre Strafe dafür bekommen. Aber darf eine Lehrerin soweit gehen ( als Sie bei uns war und an unserem Tisch saß) und sagen: " Ja, und einen Knutschfleck hattest Du letzte Woche ja auch wahrscheinlich bis Du auch noch schwanger!!!" Und seither fragt sie alle (Schüler und Lehrer) ob Sie wüssten ob meine Tochter schwanger sei. Desweiteren nimmt sie sie im Unterricht nicht mehr dran und wenn Sie zum Sekreteriat läuft sagt sie:" Na, willst dich wieder krank melden"!? ....weil sie einmal früher nach Hause gegangen ist. Also meiner Meinung nach geht das einfach zu weit !! Das meine Tochter eine Strafe bekommt ist ganz klar und verstehe ich auch aber das geht einfach zu weit. Zum anderen hat die Lehrerin noch gesagt wie sie bei uns war meine Tochter hätte nur 5und könnte eigentlich gleich auf die Hauptschule und danach zum Penny an die Kasse. Ausserdem würde sie jetzt den 2 Verweis bekommen und somit von der Schule fliegen und sie würden dann alle benachbarten Schulen darüber informieren was meine Tochter für eine ist. Kann sowas sein??? Also ich bin echt sprachlos!!!! Bin gespannt was Ihr dazu meint!! Danke schon mal.......

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Stehen mir die Urlaubstage rechtlich oder so zu?

Möchte bald Job wechseln und hab bei meinem noch jetzigen Arbeitgeber 2 Urlaubstage pro Monat. Mir stehen somit noch 3 Urlaubstage bis Ende Juni zu. Kann ich die verlangen und hab ich ein Recht darauf oder nicht? Wir sollen immer 3 Monate vorher den Urlaub beantragen eigentlich. Deshalb frag ich.

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Noten im Sportunterricht 12. Klasse mit Diabetes Typ 1?

Ich weiss eigentlich gar nicht wo ich genau anfangen soll zu fragen. Meine Tochter besucht die 12. Klasse und hat seit 7 Jahren Diabetes Typ 1. ( GdB 50 ) Seit der 12. Klasse hat sie Sportunterricht. Leider ist die Lehrerin wohl recht leistungsorientiert und vergibt natürlich dementsprechend Noten. Seit Beginn der Krankheit bis jetzt hat meine Tochter 20 Kilo zugelegt. Eigentlich macht sie gerne Sport, aber so massiv auf Druck bekommt sie es nicht hin. Sie hatte zum Beispiel die Aufgabe in 1 min. 145 Seilsprünge zu absolvieren. Die 145 hat sie geschafft, aber nicht in einer Minute. Danach hatte sie nen Zuckerwert von 330 und ist quasi fast aus den Latschen gekippt.Ich hatte ein Gespräch mit der Lehrerin, indem ich ihr auch mitteilte, das sie Pumpenträgerin ( Omnipod ) ist und einen Sensor trägt und evtl. Rücksicht darauf nehmen soll. Sie sagte mir dann, das ein ärztliches Attest vorliegen muss ( Vorlage Schwerbehindertenausweis reichte ihr nicht ), sonst käme es zu keiner "Sonderbehandlung". Mein Mann meint, das es aufgrund des GdB sowieso zu einer anderen Benotung kommen muss, hat er Recht ?

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Hallo.

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Hallo Leute, Ich bin momentan in der 11. Klasse eines Gymnasiums in Niedersachsen. Ich habe mitbekommen, dass man bestimmte Kurse streichen kann (nicht einbringen muss) und dann der bestmögliche Abiturschnitt vom Computer berechnet wird. Nun ist es so, dass ich in den einzigen Kursen, die ich teilweise streichen könnte (Kunst & WuN) aber sehr gute Zensuren habe und deshalb eigentlich am liebsten alle Kurse einbringen würde. Ist das möglich? Wäre ja eigentlich ein Unding, wenn man gute Noten streichen müsste? In Mathe werden alle 4 Semester eingebracht, auch wenn dies kein Prüfungsfach ist, oder? Liebe Grüße und danke schonmal, Franzi

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