Zeitgefühl Bitte um Wissen

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Das Zeitgefühl kann von mehreren Faktoren abhängen: Als Kind kommen einem die Stunden, die man stillsitzen muss, unendlich lang vor, auch ein Tag ist sehr lang, zumal man mit seinem Gedächtnis noch gar nicht den ganzen Tag überschauen kann. Wenn man älter ist, denkt man viel mehr als dass man im Erleben ist, man ist also mit seinen Sinnen und Gefühlen längst nicht so offen und präsent wie ein Kind, man kennt die Rhythmen, die Wiederholungen, kann das alles einordnen und ins Verhältnis zueinandersetzen, so erscheint es als kürzer.

Dann hängt das Zeitgefühl noch davon ab, ob du dich langweilst, warten musst, leidest, dich ungewollt abmühst,... Da zieht sich die Zeit ganz schön in die Länge. Andererseits, wenn du was Schönes, Spannendes machst oder ansiehst, mit Freund(in) zusammen bist, Ferien mit viel Programm hast, vergeht die Zeit wie im Fluge.

Als Drittes gibt es noch die Zeitverlangsamung, wenn du etwas zum ersten Mal machst oder Angst hast. Ich erinnere mich zB als ich das erste Mal im Schwimmbad vom Dreier springen sollte, da haben die drei Meter vom Brett bis zum Wasser viel viel länger gedauert als ich das erwartet habe, gefühlt mindestens einige Minuten. Genauso soll es wohl kurz vor dem Tod sein, dass sich da auch alles total verlangsamt.

Danke für die Info hat mir sehr geholfen

Wie so oft bei mir steht auch wieder eine Erkenntnis darunter damit gute Antworten auch mit der Tatsache belohnt werden dass sie geholfen haben und mich im Thema weitergebracht haben. Denn Wissen und Verstand ist der Grundstein von Lösungen

Meine in der Frage stehende Theorie hat also was Wahres doch ich hab dabei nicht berücksichtig das der alte Mensch trotz Routine auch noch denkt denn ich bin davon ausgegangen dass das Gehirn immer den leichtmöglichsten Weg wählt wo es am wenigsten zu tun gibt aber anscheinend gibt es doch noch was was einen auch im Alter zum Denken motiviert dass finde ich schon mal gut.Denken ist wirklich gesund.

Und dann hab ich natürlich die Faktoren nicht berücksichtig die mir selber gar nie so aufgefallen sind wie Langeweile ,Angst,Nervösität,Leiden,Motivation die auch neben der Routine oft auftreten Alles im allen sieht man hier wieder dass das Gehirn ein Wunderwerk ist und man gut drauf aufpassen sollte es ist genauso überlebenswichtig wie z.b Herz,Lunge,Entgiftungsorgane und Verdauungsorgane und zu meinen Problem mit der Zeit hab ich auch eine Lösung gefunden ich probier einfach neues aus und mach auch mal ne Weile Pause mit eine meiner Lieblingsbeschäftigungen dem Denken das wird mir die Zeit sicher ein wenig verlangsamen wenn ich wieder zu verbissen gedacht hab außerdem erfahre ich was also Gewinn auf doppelter Linie

1

Was möchtest Du wissen?