Zeitgefühl ab 20 jahren?

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8 Antworten

Das ist recht einfach mathemaitsch zu erklären, dass die Zeit mit zunehmendem Alter gefühlt immer schneller vergeht.

Wenn du 1 Jahr alt wirst entspricht ein Jahr deinem ganzen Leben, wirst du 2, so entspricht ein Jahr nurnoch deinem halben Leben. Wenn du 20 wirst, so entspricht ein Jahr nurnoch 1/20 deines Lebens. Mit steigendem Alter wird also ein Jahr im Verhältnis zum Alter immer kürzer.

Dazu dürfte die Wahrnehmung eine Rolle spielen, denn je jünger du bist, desto mehr neues lernst du im Leben kennen und neu Gelerntes hinterlässt einen bleibenderen EIndruck als Bekanntes bzw. Routine.

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Oft ist das wenn man eine Ausbildung bzw einen Job beginnt und eine eigene Wohnung hat. Als Kind geht man zur Schule, macht anschließend Hausaufgaben und hat danach den ganzen Tag (mehr oder weniger) Freizeit. Als Erwachsener hat man durch Job und Haushalt einfach weniger freie Zeit zur Verfügung.

Außerdem liegt es wahrscheinlich auch daran, dass als Kind alles noch aufregend und neu ist, man sieht die Welt ganz anders und hat auch keine Verantwortung, man ist vom Kopf her "freier". Als Erwachsener dagegen kennt man vieles schon, vieles wirkt eher "langweilig" und man hat wesentlich mehr Sorgen ( Job, Finanzen, Haushalt, Privates usw). Auch das raubt Zeit. 

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Ich tippe auf verschiedene Faktoren:

Einer der größten ist vermutlich, in Kindheit und Jugend sehr viel Veränderung im Gehirn stattfindet und man ständig dabei ist, alles intensiv neu zu entdecken, du hast permanent neue Eindrücke. Ein Sommer kann dann total gefüllt sein mit extrem vielen Eindrücken und sich in der Erinnerung wie eine Ewigkeit anfühlen. Dieser Effekt nimmt mit dem Erwachsenwerden stark ab: Man braucht für große Entwicklungssprünge vergleichsweise deutlich mehr Zeit.

Einen weiteren zusätzlichen Faktor sehe ich darin, dass mit dem Älterwerden auch die Routine oft zunimmt. Spätestens mit monotonen Jobs fehlt es an Variantenreichtum in der Erinnerung, aus der man ein Urteil über die verganene Zeit bilden kann.

Wobei man sagen muss, dass trotz eines abwechslungsreichen und turbulenten Lebens viele Menschen trotzdem diesen Effekt beobachten, weswegen ich den ersten Faktor als den Wichtigsten einstufen würde.

Übrigens könnte ich mir noch einen weiteren Faktor vorstellen, der mitspielt: Je älter man wird und je weiter die Technik fortgeschritten ist, desto mehr Lebenszeit hat man meist vom realen Leben ins Virtuelle verlegt, während zweiteres bei der Zeitbeurteilung eher vernachlässigt wird (Man tippt z.B. wesentlich langsamer als man spricht).

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Ich bin frisch 19 geworden und habe seitdem ich 18 bin das selbe gefühl. Ich denke bei mir liegt es an der Ausbildung da ich jetzt weniger Freizeit und Ferien habe.

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Das liegt daran, dass heute ein Jahr einen kleineren Teil des Lebens ausmacht als früher.

Beispiel: Mit 5 Jahren war ein Jahr ein Fünftel deines Lebens.

Mit 20 ist ein Jahr nur noch ein Zwanzigstel des Lebens. Fühlt sich also kürzer an.

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Du brauchst interessante Hobbies und gute Freunde.  Viel Geld währe auch nicht verkehrt und schon geht die Zeit sehr langsam ;) Mit Genuß nicht mit qual !

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Das liegt daran, dass man ab dem Alter nicht mehr so aufmerksam ist auf das, was um einen herum geschieht.

Man kennt fast alles schon, man ordnet es in Schubladen ein, es wiederholt sich, man tut immer wieder dieselben Dinge, alles wird Routine.

Im Gedächtnis bleibt aber nur das, was besonders ist, was neu ist, worauf man aufmerksam war, alles andere ist wie ausgelöscht, weil sich das Gehirn nicht damit belasten will. Daher entsteht der Eindruck, als sei die Zeit schneller vorbei gegangen.

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Ich hab das seit dem ich 16 bin. Also seit letztem Jahr. Ein Jahr vergeht einfach sehr schnell...irgendwann merkt man halt das die Zeit doch nicht unendlich lang ist.

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Kommentar von kernash
16.07.2017, 18:13

Na warte mal bis du 30+ bist. Da kommste gar nicht mehr nach mit Geburtstag feiern ^^

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Kommentar von Hairgott
16.07.2017, 18:14

Ohh,...ich finde jetzt gerade gibt es schon zu viele events hintereinander. Weihnachten ist auch bald! Für mich einmal kurz Jobben gehen. Dann bisschen in die Schule und schon is es da...

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