Zeitform bei textgebundener Erörterung?

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3 Antworten

Wenn du etwas erklärst, kannst du durchaus den Konjunktiv verwenden, denn er ist ja keine Zeit (wie Präsens, Prätertum o,ä,)

Volens 09.10.2013, 15:39

Dass im Deutschen leichtfertigerweise immer von Konjunktiv I und II gesprochen wird, darf nicht darüber hinweg täuschen, dass an sich jedes Tempus seinen Konjunktiv hat (außer Futur).

Ich nehme als Beispiele mal die dritten Personen, weil in der ersten meist Indikativ und Konjunktiv gleich lautend ist.

Präsens: er geht - er gehe

Präteritum: er ging - er ginge

Perfekt: er ist gegangen - er sei gegangen

Plusquamperfekt: er war gegangen - er wäre gegangen

Und das alles ganz ohne "würde".

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Du darfst den Modus (Konjunktiv) nicht mit Tempus gleichsetzen. Das was du geschrieben hast, ist Konjunktiv + Präsens.

youdontsayy 09.10.2013, 15:24

Also darf ich das so schreiben ?

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Volens 09.10.2013, 15:32

Na, ja, Konjunktiv Präteritum.

Den umschriebenen Konjunktiv Präsens mit "möge" verwendet man in der Tat selten, aber den starken schon. Das ist stilistisch auch sehr gut,

"Ich muss einen Übungsaufsatz über Maßnahmen gegen den Alkoholkonsum von Jugendlichen schreiben. Man sagt, da gebe es schon genügend Untersuchungen, dennoch meine ich, eine weitere, diesmal sehr fundierte könne nicht schaden."

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Wie schon irgendwo erwähnt, scheinst du Tempus und Modus durcheinander zu bringen !

Und: JEDE Erörterung wird im Präsens geschrieben !

pk

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