Zeitaufwand für »Erstellung einer Buchführung«

3 Antworten

Ich bin zwar erst in der 9. Klasse sprich 2. Jahr Rechnungswesen und laut unserer Lehrerin sollte das bei einem Kleinbetrieb nicht mehr als 5-6 Stunden in Anspruch nehmen. Aber was ich mir vorstellen könnte ist das der Steuerberater die Fahrt und die entstehenden Kosten mit den Stundenkosten verrechnet.

Vom Einrichten eines Ordners bis keine Ahnung. Sicher kann man auch sämtliches noch durchprüfen. Mir ist bekannt, dass ich bei solchen Dingen sehr schnell bin und kaum ein Chef von mir je auf die Idee gekommen wäre nach Zeit meine Arbeit abzurechnen.

Daher ist für mich das schwer nachvollziehbar. Außerdem ist die Frage was noch alles übernommen und eingerichtet wird. Wenn da automatisches Buchwesen auch geschlüsselt wird ist das auch kein Wunder.

Gerade Kleinbetrieb ist nicht die wesentliche aussagefähige Information. Da wären hier sämtliche Information außer Deine Schlüpfer-Größe offen zu legen, dann kann man diskutieren ob halbe Stunde oder acht Stunden.

Es ist allerdings deutlich, dass Du bei einem Berater gelandet bist, der vom Preiskampf unter den Beratern nicht betroffen zu sein scheint. Wie kann man bei seiner Entscheidung so falsch liegen? Bei einem Kleingewerbe ist die Wahrscheinlichkeit, dass Beratungsfehler tatsächliche Steuerersparnisse verursachen gering. Wie soll der also sein Geld verdienen?

Ich philosophiere hier gerade ganz allgemein über die Steuerberatersuche. Hat er Dich überhaupt unterschreiben lassen, dass er nach Stundensätzen abrechnen will? Für bestimmte Tätigkeiten ist das nämlich sogar nötig, sonst wird es schwierig für den Berater. Ob das auch für die Einrichtung gilt ist fraglich, schließlich hat man da keine andere Bemessungsgrundlage für. Aber wer das unterschreiben lässt kommt in der Regel mit der Tabelle nicht aus.

Hoch interessante Information über den Berater, finde ich jedenfalls.

Auf alle Fälle kannst Du davon ausgehen, dass Dein Berater auch in Zukunft zu Dicounterpreisen jedenfalls nicht arbeitet. Ich habe die ganze Zeit vor meinem geistigen Auge einen Menschen, der einfach nur ein solides Gebrauchtfahrzeug kaufen wollte und dann aber doch einen neuen für die Queen bestellt hat...

Ich habe mir Lexware gekauft und habe alles selbst gemacht, ich hatte eben die entsprechende Voraussetzung dafür (Bilanzbuchhalter und Betriebswirt). Um eine Lexware-Fibu einzurichten, brauchte ich ca. 2 Stunden, es ist ja alles schon eingerichtet - die Sachkonten sind vorhanden, die Debitoren und Kreditoren muss man eben anlegen, die Vorträge übernehmen und los geht es. Wenn du Freunde oder Bekannte hast die beruflich mit Fibu zu tun haben, so lasse dir von diesen helfen. Die Bilanz, die eBilanz, die Veröffentlichung im Bundesanzeiger und die Steuererklärungen mache ich selbst, eine Betriebsprüfungen vom Finanzamt und von der Sozialversicherung habe ich auch schon gehabt, es gab keine Beanstandungen, was will man mehr.

Sprichst Du jetzt von deiner eigenen Firma? Sonst darfst du aber Bilanz, Steuererklärung usw. gemäß § 5, 1 StBerG nicht erstellen, das weißt Du, oder?

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