Zeitarbeitsfirma zahlt nicht

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7 Antworten

oha danke für die schnellen Antworten aber was kostet denn so ein Anwalt denn viel Geld haben wir ja nicht da ja auch kein Geld geflossen ist und bei der neuen Firma erst einen monat gearbeitet werden muss. Ich denke auch das es nur eine Masche ist denn schon der erste Lohn von den Monat wo er noch gearbeitet hat kam erst zehn tage später. Und jetzt schon seit dem 15.6. immer wieder hingehalten

Also werden wir uns erstmal an einen Anwalt wenden müssen oder kann man auch so erstmal der Firma Druck machen mit einem Schreiben und wenn ja was kannman da so reinschreiben

Wie schon in meiner Antwort geschrieben habe, könnt ihr beim Amtsgericht einen Antrag auf einen Rechtsberatungsschein stellen, dazu benötigt ihr den Personalausweis, Lohnabrechnug so wie alle nachweise über euere regelmäßigen Ausgaben (Miete, Strom, Gas Telefon, Ratenzahlungen und gegebenfalls nachweise über euere Schulden.)

Mit diesem Beratungsschein kostet der Rechtsanwalt im höchstfall euch 10,--€ und das beste ist, ihr könnt euch selbst einen Anwalt suchen, ich kenn da einen guten in Lankreis Rosenheim Obberbayern.

Wenn Ihr selbst einen Brief verfassen wollt dan schreibt iden ehemaligen Arbeitsgeber, daß ihr euch bereits Fachkundig infomiert habt und ihr wisst, daß das Geld deinen Partner zu steht und wenn das Geld nicht bis zum ??.??.??(Frist von 8 -14 Tagen) auf das Konto eingegangen ist und auch sonst keine Zahlung von ihm an deinem Partner getätigt wurde, werdet ihr den Rechtsweg einschreiten und es werden ihm noch mehr Kosten für Anwalt, Gericht usw. erstehen.

Besser ist jedoch, ihr geht den Weg über den Anwalt, denn der kann deinen Partner bestens aufklären was ihm noch zu steht, denn evtl. auch Fortzahlung des Urlaubs u.ä.

Dein Partner hat vor dem Arbeitsgericht sehr viel Changen den Prozess zu gewinnen und der Zeitarbeitsfirma stehen wo möglich noch mehr unanehmlichkeiten bevor z.B. überprüfung des Betriebes.

Wünsche deinem Partner viel Erfolg.

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Ich fasse mal etwas zusammen ...

Im Vertrag steht drin (...) und das er sich aber täglich melden muss

Das ist schlicht falsch - nach dem AÜG draf nicht per Vetrag irgendeine Einschränkung des Arbeitnehmers stattfinden, die das Betriebsrisiko auf diesen abwälzt. Diese Formulierung ist nicht zuässig! Zulässig wäre - der AN hat sich während den Bürozeiten erreichbar zu halten... denn die müssen sich melden, nicht er!

Es steht weiterhin drin das wenn aus schuldhaften Fehlverhalten eine nichtweiterbeschäftigung stattfindet dann ein Ausgleich nicht stattfindet

Vertragsstrafen sind zulässig, sie müseen aber auch deffinieren, was ein schuldhaftes Fehlverhalten ist... Er ging zu Arbeit, ließ sich zusammenstauchen, soll i 8 Stunden im Pausenraum warten - letzteres wird auch ein Richter als unverhältnismäßig ansehen und es nicht als Fehlverhalten ansehen, dass er gegangen ist. Er hat ja auch seine Pflicht getan und es der ZAF gemeldet.

Ich denke die ZAF steckt in Schwirigkeiten - so ein Verhalten deutet jedenfalls darauf hin! Wenn schon in den Vormonaten es Probleme mit dem Geld gab - die werden vom Auftraggeber für deinen Partner kein Geld bekommen, wer nicht arbeitet, der wird vom Verleihbetrieb nicht an die ZAF vergütet.

Ich würde mich hier paralell zu der Amtsgerichtnummer mal noch mit der zuständigen Regionaldirektion des Arbeitsamtes als Aufsichtsbehörde in Verbindung setzten - die sind für die Überwachung der Leihbuden zuständig... leider nur 75 Beamte für ganz Deutschland - deshalb arbeiten die ZAF's ja so, weil sie großartig keine Kontrollen befürchten müssen.

Ich mache mit Lohnprellern kurzen Prozess - ich brauche nicht mal mehr einen Anwalt für das Arbeitsgericht, es besteht eh keine Anwaltspflicht in der ersten Instanz. Ich war bei vielen ZAF's - nur eine war halbwegs ok, die restlichen 11 haben mich immer bei Gericht das letztemal gesehen und ich ging immer als sieger vom Platz - was sagte die Vorsitzende bei der letzten ZAF: (mein Termin war freitags) so so, nun haben wir uns die ganze Woche jeden Tag mindestens einmal gesehen hier als Beklagte - sie müssten es doch so langsam mal lernen ...

Was steht denn im Vertrag? Wenn da steht, er bekommt Entgeld dann müßt Ihr einen Anwalt für Arbeitsrecht einschalten. Der kann dann die ZAF anschreiben, vielleicht bezahlen die dann direkt, oder Ihr müßt zum Arbeitsgericht.

Ich sehe das in der Kurzversion so ( aber mit vorsicht zu geniessen, weil ich ja den genauen Vertrag nicht kennen kann ) - Als im gesagt wurde, dass er dann bei der Firma bleiben soll. Im dort gesagt wurde, dass er im Pausenraum warten soll und er trotzdem gegangen ist, dann ist das ne Arbeitsverweigerung. Wurde er daraufhin nicht von der ZAF gekündigt, dann haben die quasi "geschlampt" und der Arbeitnehmer war natürlich weiter in einem Beschäftigungsverhältnis bis zur ( hoffentlich fristgerechten ) Eigenkündigung und hat von daher auch seinen Lohn bis dahin zu erhalten. Massgeblich für eine Kündigung durch den AG wäre ein Einschreiben(!) durch diesen gewesen und nicht irgendwelche mündlichen Kommentare.

also er sollte net einfach nur warten sondern der Vorarbeiter kam , schnauzte rum wiso er eigentlich da ist (er wurde einen Tag vorher vo ZAF angerufen und es wurde ihm gesagt das er nachtschicht hat) mein Partner sagte ihm das er einfach bleiben soll wenn es wieder so ist wie die ZAF gesagt hat und da kam die patzige antwort das sie ihn nicht brauchen er könne ja solang 8stunden im pausenraum warten.... naja wer bleibt da bitte schön 8 stunden im Pausenraum in der Nachtschicht? Mein Partner hat auch gleich an nächsten morgen in der ZAB angerufen und das berichtet da kam aber nix negatives von denen.

Im Vertrag steht drin das auch in einsatzfreien Zeiten das Entgeld weiter gezahlt wird und das er sich aber täglich melden muss - was er auch getan hat

Es steht weiterhin drin das wenn aus schuldhaften Fehlverhalten eine nichtweiterbeschäftigung stattfindet dann ein Ausgleich nicht stattfindet aber ich finde nicht das er sich schuldhaftes Fehlverhalten ankreiden lassen muss. Er hat das ganze zwei Wochen lang mitgemacht das er ständig wieder weggeschick worden war.

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@aniroc

Sicher bleibt da keiner praktisch 8 Stunden in nem Pausenraum sitzen. Aber Theorie und Praxis. Wie geschrieben.. Das hätte ein Grund sein können, aber dann hätte die Firma auch sofort reagieren müssen. Und zwar eben mit einer umgehenden Kündigung. Und die wurde ja nicht ausgesprochen. Aber lange Rede kurzer Sinn : Solche Firmen legen es generell darauf an, dass sich die Menschen am Ende schlichtweg nicht mehr melden und das Ganze auf sich beruhen lassen, weil die meisten den Weg zum Arbeitsgericht scheuen. Vielleicht (!!!!!) versuchst du mal, dich an die nächste Verbraucherzentrale zu wenden. Das ist zwar nicht unbedingt die richtige Adresse, aber die haben allgemeine Beratungen. Vielleicht können die dir weitere Tipps geben !

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@Vienna1000

Ich danke dir für die Tips also wir werden morgen zum Amtsgericht gehen und so einen Beratungshilfeschein ausfüllen mit dem er dann zum Anwalt marschieren kann solchen Firmen müsste echt das Handwerk gelegt werden man darf sich echt nicht unterbuttern lassen.

Und die Verbraucherzentrale wird auch noch einen Wink bekommen über solche Machenschaften kein Wunder das die Zeitarbeitsfirmen derart in Verruf kommen

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@aniroc

Das traurige in Deutschland ist, dass diese Firmen auch noch gewollt gesetzlich gefördert werden. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

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Am besten ihr geht zu einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, er hat gute Changen Recht zu bekommen.

Ich habe fast das selbe erlebt, ich habe zwar gearbeitet, doch die Firma in der ich tätig war, weigerte sich den Stundenzettel zu unterschreiben.

Ich stellte beim Amtsgericht einen Antrag auf einen Rechtsberatungsschein, mit diesem Rechtsberatungsschein ging ich dan zu einem Anwalt meiner Wahl und mußte dem dann nur 10,--€ bezahlen.

Mein dortmaliger Arbeitsgeber weigerte sich bis zum Tag der Gerichtsverhandlung beim Arbeitsgericht zu Zahlen, erst eine Stunde vor Gerichtstermin Zahlte er freiwillig und wir konnten den Gerichtstermin absagen, mein Anwalt sagte mir, daß ich auf alle fälle auch vor Gericht gewonnen hätte und das meinem Arbeitsgeber klar war, und auserdem hätte es den Arbeitsgeber pasieren können, daß die die Zeitfirma grünlichst unter das Korn genommen hätten und er mit mehr unanehmlichkeiten rechnen mußte.

An seiner Stelle würde ich mich an einen Fachanwalt wenden.

Er hat gute Chancen, sein Geld zu bekommen, denn er hatte einen gültigen Vertrag und er stellte seine Arbeitskraft zur Verfügung. Es gibt einfach Sche*ß Firmen, die darauf hoffen, dass der Arbeitnehmer aufgrund von Unsicherheit, Unwissen oder ähnliches nichts unternimmt.

Am besten einen Anwalt für Arbeitsrecht befragen, den alle vorhandenen Unterlagen einsehen lassen.

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