Zeitarbeitsfirma: Urlaub aufgedrückt mit den + Stunden vom Arbeitszeitkonto

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7 Antworten

Also ich habe jetzt grad den Fall, dass meine Ü-Stunden sich tollerweise mit der Freistellung verrechnen.. schade, dass ich im Gegensatz zu 2 anderen Kollegen vorher nicht abfeiern durfte, sonst dürften sie mich jetzt nämlich unter Weiterzahlung auf ihre Kosten freistellen. Jetzt hoffe ich einfach mal sehr, dass sie Ü-Stunden (ich hab mehr als für 1 Monat) und 10 Urlaubstage, die auch noch da sind, korrekt abrechnen. Meine einzige Hoffnung: DAs ist so ein bekanntes Unternehmen, keine Zeitarbeit, dass sie sich hoffentlich keine dummen Scherze erlauben.. Bei der Zeitarbeitsunternehmen, wo ich in 2010 war und wo bekannt war, dass sie einen zum Vertragsende gerne mit Ü-Stunden etc bescheißen..war ich dann leider, weil mich das psychisch so belastete, den ganzen letzten Monat krank mit gültiger AU von Hausarzt. Meine Überstunden existierten erstaunlicherweise passend zur Kündigung auch nicht mehr.. ein Zeugnis zu erhalten war auch eine ganz eigene Sache.. Das war für mich der letzte Versuch mit ZA, ich hab selber schon für verschiedene Unternehmen gearbeitet.. habe selbst auch schon Zeitarbeiter in meinem damaligen Betrieb beschäftigt.. Im Endeffekt die Einsicht:: Sie besch* einen als Mitarbeiter und als Kunden versuchen sie es auch. Ich bin mittlerweile generell mit unseren tollen Arbeitgebern, egal ob ZA oder andere, echt froh um meine Rechtsschutz mit Arbeitsrecht inkl.. Berauschende Erkenntnis, nicht?

Das mit den Zeitarbeitsfirmen kotzt mich auch an, ich hatte auch schön öfter das Vergnügen mit denen. Die Frechheit ist, dass die sich nicht an das halten, was im Arbeitsvertrag steht, sondern immer mit irgendwelchen Tricks ankommen. Im Arbeitsvertrag stand bei mir, dass auch bei Nichteinsatz weiterhin Lohn gezahlt wird, wozu ein Arbeitgeber auch verpflichtet ist, das ist dann der sogenannte Annahmeverzugslohn. Nur drängen dich die Zeitarbeitsfirmen dann, unbezahlten Urlaub zu nehmen und einen Antrag zu unterschreiben. Man ist zwar rechtlich nicht verpflichtet, den Antrag zu unterschreiben, aber die Zeitarbeitsfirma kann ich dann jederzeit vor die Tür setzen. Den Vorteil, den die Zeitarbeitsfirmen haben, ist ja, dass sie jeden mit der Begründung entlassen können, es gebe für den Mitarbeiter keinen Einsatz mehr, der seiner Qualifikation entspricht, in so einem Fall liegt dann auch keine betriebsbedingte Kündigung vor und so kann die Zeitarbeitsfirma sofort wieder andere Mitarbeiter einstellen, was bei betriebsbedingten Kündigungen nicht geht.

Das wird so auch gemacht, wenn man "richtig" angestellt ist. Überstunden ansammeln und bei schlechter Auftragslage abbummeln. Allerdings wird einem das vorher mitgeteilt. Also denke schon das es üblich ist.

Die Zeitarbeit hat dazu seine eigenen Vorschriften im AÜG...

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Also ich geh mal davon aus dass du einen Festgehalt hast der auf ner bestimmten Stundenzahl beruht - dann ist das rechtens wenn du noch normal hättest Arbeiten müssen. Ansonsten muss bei nem Lohnvertrag natürlich jede geleistete Stunde bezahlt werden!

Das ist nicht zulässig !!

Für die Zeit ohne Einsatz gilt, dass der Zuhälter dich wie vertraglich vereinbart vergüten muss - dabei dürfen weder Urlaubs- noch Stundenkonto angetastet werden. § 615 BGB i.v.m. § 11 Abs.4 Satz 2 AÜG.

Fällt die einsatzfreie Zeit mit der laufenden Kündigungsfrist zusammen, so ist maximal die Abgeltung von anteiligen Urlaub möglich - das Stundenkonto muss unberührt bleiben und ist zur vollständigen Auszahlung zu bringen, alles andere ist rechtswidriger Missbrauch!

  • keinen Urlaubsantrag unterschreiben !!
  • der Entnahme vom Stundenkonto nicht zustimmen oder widersprechen !!

bist du noch im einsatz bei einer firma? oder geben sie dir quasi urlaub für die zeit die du eh daheim rumsitzt?

btw. ich versteh dich voll und ganz, bin grad selber in einer "Arbeitnehmerüberlassung" ... Halsabschneider der moderne sag ich da nur.

Gruß

Was steht denn in deinem Arbeitsvertrag ?

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