Zeitarbeitsfirma, Festanstellung, Arbeitsrecht

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2 Antworten

Du kannst deinen derzeitigen Arbeitgeber fragen ob er bereit ist, mit dir einen Aufhebungsvertrag zu machen. Grundsätzlich wissen Arbeitgeber auch, dass der Arbeitnehmer "andere Möglichkeiten" kennt, wenn man ihm nicht in irgendeiner Weise einen Kompromiss anbietet.. Rechtlich gesehen hast du einen Arbeitsvertrag und somit Arbeitnehmerpflichten zu erfüllen. Solltest du einfach "abtauchen", könnte dies im schlimmsten Fall eine Vertragsstrafe nach sich ziehen (kein, oder verringertes letztes Gehalt). Beachte auch, dass, wenn du jetzt einen Vertrag bei der Festanstellung unterschreibst, diese wohl mit Steuerklasse 6 abgerechnet werden wird, da dein derzeitiger Arbeitgeber (Zeitarbeitsfirma) noch deine Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug wahrscheinlich noch im Besitz haben wird...

Nightstick 28.08.2013, 22:05

Abtauchen - nee, zum 31.08.2013 kündigen!

Vertragsstrafe - siehe meinen Kommentar zur Antwort von @Snatiline!

Kein bzw. verringertes Gehalt - das darf die Leihbude nicht (kein "Zurückbehaltungsrecht")!

Abrechnung nach LSt-Klasse 6 - kann ggf. bei der neuen Firma (nach Vorlage der korrekten Papiere) im entsprechenden Folgemonat per EDV-Rückrechnung korrigiert werden.

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Hallo,

eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses muss schriftlich erfolgen. Das steht bestimmt auch so in Deinem Arbeitsvertrag. Die Kündigungsfrist von 2 Wochen in der Probezeit ist in Ordnung. Deine schriftliche Kündigung hätte spätestens am 17.08.2013 bei der Zeitarbeitsfirma eingehen müssen.

Im schlimmsten Fall kann Dir die Zeitarbeitsfirma eine Vertragsstrafe aufbrummen.

Nightstick 28.08.2013, 21:58

Solch eine Vertragsstrafe würde ich nicht bezahlen bzw. ablehnen. Dann müsste die Leihbude klagen (und dabei auch einen konkreten Schaden nachweisen). Dies wäre schwierig, und das wissen die auch. Ich glaube nicht, dass sie klagen würden. Da hätten die viel zu tun, denn das ist sicher kein Einzelfall.

Fazit: Ich würde schriftlich zum 31.08.2013 kündigen und es darauf ankommen lassen...

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Meinereiner67 29.08.2013, 14:07
@Nightstick

Solch eine Vertragsstrafe würde ich nicht bezahlen bzw. ablehnen. Dann müsste die Leihbude klagen

Die Leihbude zahlt dann einfach den letzten Lohn nicht. Dann muss der malocher klagen, nicht die Leihbude.

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Nightstick 29.08.2013, 19:04
@Meinereiner67

Das darf die Leihbude aber nicht (kein Zurückbehaltungs- bzw. Aufrechnungsrecht), und diesen Prozess würde sie "mit Pauken und Trompeten" verlieren - auch das wissen die...

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