Zeitarbeit hat mir fristgerecht gekündigt

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Dein Vertrag läuft bis 30.11., solange bist du noch in der Pflicht , falls dein Urlaub und deine Überstunden bis dahin nicht reichen.

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danke für die schnelle Antwort, mein Urlaub und die Überstunden reichen bis 30.11., bin ich dann trotz schriftlicher Freistellung verpflichtet den Einsatz anzunehmen?

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@shoogy

Du kannst ja mal nachfragen, wie die sich das mit dem Urlaub vorstellen auf den du arbeitsrechtlich Anspruch hast.

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Nach Definition ist eine Freistellung eine "Maßnahme des Arbeitgebers, widerruflich oder unwiderruflich auf die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers zu verzichten. Die Pflicht zur Fortzahlung der vereinbarten Vergütung bleibt bestehen, da der Arbeitgeber grundsätzlich verpflichtet ist, den Arbeitnehmer gemäß dem bestehenden Arbeitsverhältnis zu beschäftigen(ggf. auch nach einer Kündigung). Dieser Anspruch kann ausnahmsweise bei berechtigten Interessen des Arbeitgebers entfallen oder wenn der Arbeitnehmer auf seinen Anspruch verzichtet" (aus: wirtschaftslexikon.gabler.de).

Bei Dir scheint es sich jedoch nicht um eine solche Freistellung zu handeln, sondern um den Abbau von Urlaub und Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto. Wenn der Urlaub eingereicht und vom Arbeitgeber genehmigt ist, wird er es äußerst schwer haben, diesen dann nicht zu gewähren. Heißt: der Urlaub ist Dir sicher.

Was den Abbau der Plusstunden betrifft: schlechte Karten, denn der Zeitarbeitgeber darf die Plusstunden zur Entlassung durchaus auszahlen - Du hast daher kein Anrecht darauf, diese "abzubummeln". Da Du also noch Arbeitnehmer Deines Arbeitgebers bist, wird er Dich (außer für die Zeit des genehmigten Urlaubs) einsetzen können und werden.

Außerdem: Wenn Du die Arbeit verweigerst, kann es sein, dass Dir im schlimmsten Fall außerordentlich gekündigt wird.

Viel Glück! ZeitarbeitCheck

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perfekte Antwort, wollte ich auch gerade sagen ^^

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Das sollte doch der Arbeitgeber sagen mit Weiterbeschäftigung ja oder nein. Die gut Stunden und Urlaub sollten schon noch in den Arbeitszeitraum fallen bis zum Ende. Evtl. jetzt eine Woche länger Beschäftigungszeit. MfG

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