Zeitarbeit Gehalt nicht richtig erhalten.

4 Antworten

Sehr geehrte.....

hiermit fordere ich Sie auf den mir noch zustehenden und nicht bezahlten Lohn für 35 Stunden bis zum (Frist von 7-10 Tagen setzen) .....auf mein Konto (evtl. noch einmal Kontodaten) zu überweisen.

Sollte bis zum angegebenen Termin kein Zahlungseingang zu verzeichnen sein, sehe ich mich gezwungen Klage beim Arbeitsgericht einzureichen.

MfG

XXXX

Hallo, ich würde ganz schnell zum Arbeitsgericht gehen. Eine Kündigung und die daraus resultierenden eventuellen Forderungen unterliegen einer Frist! Wenn innerhalb dieser Frist kein Einspruch erfolgt, gibt es KEINE Möglichkeit mehr irgendwelche Forderungen einzuklagen, es sei den von der ZA Firma wurde vorsätzlich "betrogen" was allerdings wieder nachzuweisen wäre. Wenn Du hier eine schriftliche Frist setzt hat das keine Relevanz, dass Interessiert die ZA Firma nicht. Eine Anzeige beim Arbeitsgericht ist kostenlos und die erste Güteverhandlung kostet dem klagenden Arbeitsnehmer i.d.R. auch nichts! Mit der Klage wird die Frist ausgesetzt.

Mich wundert nur, dass Dir das der Anwalt nicht gesagt hat!

Moin,

der Anwalt ist offensichtlich ne Pfeife.

Informiere dich mal über der so genanten Ausschlussfristen.

Die stehen in den Tarifen.

Bei IGZ o. BZA sind die recht kurz.

Ich glaube 4 Wochen.

d.h.:

Du musst erstmal schriftlich anmahnen, bzw die Abrechnung bemängeln.

Vor Ablauf der tariflich bestimmten Ausschlussfrist MUSST du klagen, sonst

gibts nix mehr.

Das was deine Leihbude bei dir gemacht hat, ist hinhalten, bis die Frist verstrichen ist.

Diese Spielchen sind in der Betrügerbranche Zeitarbeit durchaus gängige Praxis.

http://www.juraxx-essen.de/publikationen/publikationen-details.php?id=46

So lautet z.B. § 10 des Manteltarifvertrages der iGZ wie folgt:

§ 10 Ausschlussfristen
Alle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und solche, die mit dem Arbeitsverhältnis in Verbindung stehen, sind ausgeschlossen, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von einem Monat nach ihrer Fälligkeit gegenüber der anderen Vertragspartei schriftlich  erhoben werden. Lehnt die Gegenpartei den Anspruch schriftlich ab oder erklärt sie sich nicht  innerhalb von zwei Wochen nach der Geltendmachung des Anspruchs, so verfällt dieser, wenn er nicht innerhalb von einem Monat nach der Ablehnung oder dem Fristablauf gerichtlich geltend gemacht wird.“

BEACHTEN:

Lehnt die Gegenpartei den Anspruch schriftlich ab oder erklärt sie sich nicht  innerhalb von zwei Wochen nach der Geltendmachung des Anspruchs, so verfällt dieser.

Die können das also aussitzen.

Ich befürchte, in deinem Fall ist genau das passiert.

Es bewahrheitet sich leider immer wieder:

Besser Hass 4, wie Leiharbeit.


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