Zeit für Pferd während Studium?

9 Antworten

Im Studium kann man phasenweise recht viel Zeit haben (z.B. in den Semesterferien) und phasenweise so gut wie gar keine Zeit, wenn Klausuren und Prüfungen anstehen. Ein weitaus größerer Faktor, der gegen ein Pferd im Studium spricht, ist die Finanzierung. Studenten verdienen höchstens nebenbei etwas Geld und die Zeit fehlt wieder für das Pferd, von dem verdienten Geld kann man sich kein Pferd leisten. Oft kommt noch hinzu, dass man in einer ganz anderen Stadt studiert.

Das kommt sehr auf das Studium an!

Es gibt Fächer mit weitgehend freier Zeiteinteilung, also man muss bestimmte Module belegen, kann aber innerhalb der Module Kurse (mit verschiedenen Zeiten) wählen. Extrem ist meines Wissens das Studium der Pharmazie, in dem man fast gar keine Freizeit mehr hat (10 bis 12-Stunden-Tage mit Labor und Vorlesungen, teilweise nicht ganz, dann hat man aber "Löcher" von 2 Stunden mitten im Tag frei, und schafft es dann wohl nur in den Stall, wenn der direkt neben der Uni liegt, was manchmal sogar vorkommt).

In vielen Studiengängen hat man Praktika in den Ferien, ist also mehrere Wochen nicht am Wohnort und müsste dann jemanden finden, der das Pferd betreut. In anderen macht man ein Auslandssemester. Auch hier müsste man jemanden finden, der das Pferd betreut. 

Grundsätzlich geht es schon, hängt aber sehr vom Fach ab, davon, ob ein Reitstall in der Nähe der Uni bzw. des Wohnortes ist, ob man sich ganz alleine um das Pferd kümmern muss, oder ob noch jemand mit im Boot sitzt (Verwandter, Freund, Reitbeteiligung).

Meine Tochter studiert und reitet ein eigenes Pferd. Manchmal ist es locker zu schaffen - trotz dass sie auch jobbt- und manchmal ist es sehr eng. Da legt sie entweder eine enorme Frühschicht oder Spät-Spätschicht ein, oder ich springe ein.

Vom zeitlichen her packt sie das Ganze recht gut - aber vom finanziellen her wäre sie ohne Mama und Papa aufgeschmissen. Sie wohnt zu Hause, hat zu allem - Studium, Arbeit und Stall wirklich kurze Wege und wir finanzieren das Hobby Pferd. 

Wenn das nicht der Fall wäre, könnte sie sich dieses Hobby definitiv nicht leisten. Denn dann müsste sie neben dem sehr intensiven Studium viel mehr arbeiten und hätte dann zwar eventuell genug Geld, aber leider auch nur 24-Stunden Tage zur Verfügung und käme dann garantiert an ihre Grenzen.

"...oder ich springe ein"

Also auch wenn es im Allgemeinen gut zu schaffen ist, braucht man jemand, der zumindest in schwierigen Zeiten einspringt.

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@Urlewas

Auf jeden Fall! Aber das braucht man auch ohne Studium, denn egal wie diszipliniert man ist - auch als Pferdebesitzer kann man mal krank werden, möchte man mal in Urlaub fahren und hat man  auch mal so "banale" Dinge vor, wie eine Fortbildung, einen Messe-Besuch, die Hochzeit einer Freundin, eine Geburtstagsfeier und ähnliches. 

Hat man ein eigenes Pferd, ist es immer ratsam, ein gutes Netzwerk von Menschen zu haben, die einspringen können, ist man selber verhindert.

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