Zeigt mein Hund ein Dominanzverhalten?

8 Antworten

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Das Dominanzverhalten von dem du gelesen hast, da wird der Hund einem anderen auf den Rücken gelegt. Dabei ist aber völlig uninteressant ob dies in der Nähe des Halses geschieht. Dabei übt der Hund aber in der Regel noch einen gewissen Druck mit der Brust aus.

Das von dir beschriebene Verhalten kann aber durchaus ein Fehlverhalten sein. Dann aber im Zusammenhang mit einem größeren Ganzen. Es kann durchaus auch ein Kontrollverhalten sein. Kann man dann auch häufig im Zusammenhang mit anderen Verhalten beobachten. Zum Beispiel wenn der Hund einem ständig und überall in der Wohnung hin folgt; gezielt den Weg versperrt etc. Sowas ist kein Zeichen von Zuneigung und guter Bindung.
Zeigt dein Hund aber ansonsten keinerlei schlechten Verhaltens, dann brauchst du dir keine Gedanken machen. Würde aber grundsätzlich an deiner Stelle die "Rudelposition" überprüfen. Auch Kontrollverhalten kann sich schleichend entwickeln.

Oftmals wird behauptet, dass man einem Hund nicht einen Tag etwas erlauben darf und den anderen Tag dann wieder nicht. Sowas ist in diesem Zusammenhang völliger Quatsch. Selbstverständlich kannst du jederzeit deinem Hund deutlich machen, dass du jetzt nicht schmusen willst. Auch wenn du ne Stunde vorher ode rnen Tag vorher deinen Hund hast mit dir schmusen lassen. Dagegen würde ich das Winseln als neg. Verhalten sofort unterbinden. Mit der Zeit lernt nämlich der Hund, dass er durch Winseln ein gewisses Verhalten von dir erwirkt. Der Hund ist nicht traurig. Man kann auch nicht selten Beobachten wie Hunde gezielt humpeln etc. um Aufmerksamkeit zu erwirken. Ich hab mal ein Pärchen gekannt mit einem Beagle. Der Beagle hat was angstellt und vom Ihm einen Anschiss bekommen. Nur einen Anschiss nicht mehr. Der Beagle lief danach humpelnd in die Küche wo sie gerade am Kochen gewesen ist. Natürlich war erst mal eine kleine Diskussion angesagt. Klare Strukturen machen Hunde glücklich. Eine klare Struktur bedeutet aber eben auch, dass Frauchen jederzeit auch sagen kann, dass sie jetzt nicht schmusen will.. 

Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort :)

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Hi,

Dominanz ist das nicht, das ist Retriever :D Die haben ja ein enormen "Will to Please",sie wollen ihren Halter gefallen und sind dazu sehr intelligent und auch fleissig, was arbeiten angeht.

Das bringt häufig mit sich das der Retriever um Aufmerksamkeit seiner Halter stets bemüht ist, ist man da nicht konsequent und reagiert auf die Forderungen des Hundes jedesmal so wird man in die schlechte Position gebracht das der Hund lernt das das so erwünscht ist. 

Da hilft nur beschäftige den Hund, bevor er dich beschäftigt und eben nochmal genau zeigen was der Mensch von ihm will und mit Aufmerksamkeit belohnt und was nicht. Im Moment muss du erstmal wieder ans Steuer weil der Hund agiert und du reagiert, das sollte schon andersherum laufen ;) 

Hallo,

wenn man alles als "Dominanzverhalten" werten würde, das da irgendwo steht oder nur Dinge macht, damit der Hund "weiß wo sein Platz ist", würde mir persönlich die Hundehaltung keinen Spaß mehr machen.

Stört es Dich? Geht er Hund ansonsten über "Tisch und Bänke"? Belästigt er Dritte? Nein? Dann lass es so wie es euch beiden gefällt.

Der Hund scheint ja ansonsten gut erzogen, wenn du keine Lust hast (oder Hundehaarfreiekleidung brauchst) kannst du ihn ja einfach wehschicken (und den traurigen Augenaufschlag ignorieren)

Meine beiden liegen immer verknotet, der Kopf des Einen auf dem Rücken des anderen un anders herum - wer da wohl wen dominiert. Saubande, machen die sogar im Schlaf Tststs, ich sollte mit beiden mal ein ernste Gespräch führen ;-)

 - (Hund, Verhalten)

Deine Hunde sind echt niedlich :)

Nein, mich stört es eigentlich nicht. Wenn ich nicht will, dass er das tut, sage ich es paar mal. Er ist zwar traurig, legt sich dann aber auf den Boden und nervt nicht weiter. Deswegen fand ich es auch komisch, dass das ein Dominanzverhalten sein soll. Er dominiert da ja nicht wirklich :D

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@CathyLinton

Danke :-)

Und den leidenden Blick können wahrscheinlich alle Hunde

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@Isildur

Wie erwachsen Dein erster Kleiner inzwischen aussieht! Menno, wie die Zeit vergeht...^^

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Tatsächlich ist es bei einigen Hunden ein Dominanzverhalten allerdings ist nicht jedes Kopfauflegen oder Pfote auflegen gleich Dominanz;

Dominanz beispiel:

ein fremder Hund, z.B. der deiner Freundin, springt auf die Couch als du dich gerade erst hingesetzt hast und setzt sich auf deinen Schoß, obwohl du ihn nicht mal begrüßt hast. ihr euch also gar nicht kennt! das ist sowohl in der "Menschenwelt" als auch in der "Hundewelt" ein Zeichen von Respektlosigkeit und Dominanz!

normal/Unterwürfig:

Ohren angelgt, kein direkter Blickkontakt, leckt sich uns maul oder macht ein "schleckt" geräusch nach ohne die Zunge rauzu strecken.

wenn diese Singnale bei deinem Hund auftreten wenn er den Kopf auflegt, z.B. nur das schlecken und dann kurzer Blickkontaktund guckt dann weg oder schließt die Augen und lässt nochmal schleckt geräusche hören akzeptiert er dich als vollwertigen Rudelführer und genießt es bei dir zu sein.

Dominanz ist nicht immer etwas schlechtes, denn wenn der Hund weiß wo er steht dann kann man durch aus beim Fernseh gucken die Rollen tauschen, ein Hund versteht das, denn ein seriöser Rudelführer tauscht die rollen um als vollwetiges Rudelmitglied anerkannt zu werden, denn niemand mag einen Tyrannen! Es ist auch ein zeichen dafür das du deinen Hund wert schätzt und das versteht er sogar sehr gut, wenn er dich ansonsten als vollwertigen Rudelchef anerkannt hat.

Aber er schaut mich schon direkt an. Also er legt den Kopf auf meinen Schoß und sieht mich an. Wenn ich sie streichle und ihr direkt in die Augen schaue, schaut sie sofort weg. Aus weiterer Entfernung sieht sie mich schon an, sogar sehr lange.

Und die Schleckgeräusche macht sie auch oft, vor allem wenn ich sie streichle. Und dazu noch so ein Geräusch was wie...ein leises Schnarchen klingt, weißt du was ich meine? Irgendwie macht sie das Geräusch nur, wenn es ihr gerade sehr gut geht, sie ihr Lieblingsfutter bekommt, geknuddelt wird usw

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@CathyLinton

also...das angucken kann eine Form von Fragen sein...

"Ist was? soll ich was machen? hier stehen bleiben oder weggehen??" denn wenn du deinen Hund lange und intensiv ansiehst ist das für ihn eine Art von Kommunikation.

Hunde verständigen sich viel über Blicke; Mimik und Gestikt sowie spielen ja eine sehr große Rolle!

wichtig ist jetzt zu wissen wenn sie da steht, wie ist die Gesamt-körperhaltung?

-Ohren Aufgerichtet kopf leicht schief-Fragend

-Ohren und Schwanz aufgerichtet, kommt langsam näher und nimmt beim Gehen den kopf auf Schulter höhe und klappt die Ohren nach hinten und versucht nun nicht direkten Blickkontakt zu halten, jedenfalls nicht lange gibt vielleicht sogar schlecken von sich...-typisches Beschwichtigen-(ist unterwürfig)

wichtig ist nicht nur wie der Hund dasteht sondern auch wie er sich nähert...

wenn sich kurz vor der Couch ist sucht sie dann Blickkontakt bevor sie hochspring oder ihren Kopf auflegt?

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Bei Dominanzverhalten legt der eine Hund dem anderen seinen Kopf in Nähe des Halses über den Rücken. Meist nimmt er dabei eine steife Körperhaltung ein.

Wenn Dir Dein Goldie seinen Koof aufs Knie legt, will er schmusen oder er bettelt...vielleicht will er Dich auffordern mit ihm zu spielen etc.......nicht mehr und nicht weniger

Okay, dann bin ich beruhigt. Ich will nämlich nicht, dass er immer so traurig ist, wenn er seinen Kopf nicht auflegen darf :/

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@CathyLinton

Wenn Du genug vom schmusen hast, dann gib das Deinem Hund zu verstehen, indem Du aufstehst. Du bestimmst das wann und wie lange.

Mach Dir keine Gedanke.

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