Zecken natürlich bekämpfen

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4 Antworten

Die Zecken zu vertreiben, ist garnicht so einfach. Vor allem, wenn man auf eine naturnahe Gartengestaltung Wert legt, hat man kaum Chancen, die Zecken loszuwerden.

Je steriler der Garten gestaltet ist, umso weniger wohl sich Tiere im Garten fühlen, umso weniger Zecken wird es dort geben. Kurzgeschorener Rasen, der im Sommer nicht gewässert wird, ist ein Anfang. Dann kann man Beete und Pflanzungen offen und durchsichtig gestalten, den Boden stets frei halten, im Sommer die Erde austrocknen lassen. Alle Verstecke, in denen nicht nur Zecken, sondern auch Mäuse oder andere Tiere sein könnten, kann man so umgestalten, dass sich dort keine Tiere mehr aufhalten. Mäuse kann man mit Fallen oder mit Ködern bekämpfen. Je wüstenähnlicher der Garten im Sommer wird, je weniger Platz für Tiere der Garten das ganze Jahr über bietet, umso eher wird man auch die Zecken los werden. Aber selbst dann wird es ein paar Jahre dauern, bis sie weg sind.

Die meisten Leute stellen sich ihren Garten anders vor. Da es ohnehin keine Garantie gibt, dass man wirklich alle Zecken vertreibt, entscheiden sich viele dazu, das Zeckenrisiko in Kauf zu nehmen und ihren Garten so zu gestalten, wie er ihnen gefällt. Denn die zeckensichere Gartengestaltung vertreibt nicht nur Zecken und Tiere, sie vertreibt auch den Menschen aus seinem Garten. Zeckensuchaktion

Aber man kann trotzdem etwas tun, um das Risiko, im eigenen Garten von Zecken gestochen zu werden, zu minimieren. Zum einen sollte man auch im eigenen Garten die üblichen Vorbeugungsmaßnahmen ergreifen, sich mit Repellentien behandeln, sich nach dem Aufenthalt im Garten absuchen, eventuell doch festgebissene Zecken schnell entfernen, Haustiere vorbeugend behandeln.

Zum anderen kann man, bevor man sich auf dem Rasen niederlässt, oder auch vorbeugend im Gebüsch und an Sträuchern, eine Zeckensuchaktion durchführen. Dazu braucht man ein weißes Handtuch oder Laken, oder jedenfalls ein weißes Tuch. Dieses kann man dann ausgebreitet über den Rasen oder auch über die sonstigen Pflanzen ziehen, am besten an einem warmen, eher feuchten Tag. Wenn Zecken da sind, dann werden sich zumindest einige an dem Tuch verhaken. Diese kann man dann schonmal entsorgen. Man kann aber davon ausgehen, dass es dann auch noch mehr davon gibt. Wenn an manchen Stellen im Garten überhaupt keine Zecken am Tuch hängenbleiben, dann ist dort die Zeckendichte zumindest niedrig, mit etwas Glück sind dann auch tatsächlich keine da. Der Test gibt zwar keine Garantie, aber er weist darauf hin, wo das Risiko groß und wo es etwas kleiner ist. Mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen kann man dann den Garten genießen, trotz Zecken.

Ich will nur nochmal komprimieren und bestätigen:

1) kein hohes Gras, kein hohes Kraut (also kein verwildeter Garten)

2) die Säuger = Wirte fernhalten! In letzter Zeit geht man davon aus, das gerade die großen Säuger (Rehe) eine große Rolle spielen.

3) Oft sagt man - Mulch, besonders Rindenmulch ist Brutstätte??? Weiß ich nicht - solltest diesbezüglich mal recherchieren!

kann mich da Feenzauber nur anschließen.Dazu noch das der Eintrag der Zecken zu 90 % von klein Säugetieren wie Mäusen und Vögeln erfolgt.Sogar die eine oder andere Fliege Spinne kann als Transporter dienen.Womit alles so gut wie vergeblich ist was man macht selbst gift wäre nur kurz was.

LG Sikas

Da hilft nur Feuer ... ganz natürlich

BioTech 16.06.2014, 21:15

-Ironie an-

Wenn schwarz, statt grün bevorzugt wird durchaus eine Möglichkeit.

Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) ist ja verboten, für den Erhalt des grünen Gartens ...

-Ironie aus-

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