Zaunbau innerhalb der Baugrenzen

3 Antworten

Frag´doch einfach mal bei Deinem Bauordnungsamt nach. Die sollten sich doch damit auskennen. Ob irgendetwas von anderen missachtet wird, kann Dir egal sein. Pech für die Nachbarn, wenn sie illegal gebaut haben und irgendwann wieder abreißen müssen.

Bauämter geben keine verbindlichen Auskünfte zu baugenehmigungsfreien Vorhaben; im übrigen gibt es mindestens 13 verschiedene Bauämter!! Welches meinst Du denn???

0
@Seehausen

Das zuständige... Wenn Du ein Problem mit meiner Antwort hast, dann beanstande sie doch.

0

Den Begriff "Zaun" gibt es im öffentlichen Baurecht nicht, dort heißt es "Einfriedigung". Einfrioedigungen müssen unmittelbar an der Grundstücksgrenze stehen und sind bis zu einer bestimmten Höhe baugenehmigungsfrei; d.h. der Nachbar braucht erst sein Einverständnis geben, wenn diese Höhe überschritten wird und Du einen Bauantrag stellen musst. Die Höhe ist in jedem Bundesland verschieden, manchmal 1,60m manchmal 1,80m, wird auch oft geändert, also musst Du in der Landesbauordnung nachschauen (=googeln).

Freilich können in einem Bebauungsplan oder einer Oertgestaltungssatzung örtliche Sonderregelungen bezüglich Höhe und Material enthalten sein oder gar ein generelles Verbot von Einfriedungen festgesetzt sein; da hilft Dir nur ein Blick in die jeweiligen Ortssatzungen der Gemeinde oder Stadt.

Und zusätztlich gelten die Privatrechtlichen Regelungen des jeweiligen Landesnachbarrechtsgesetzes und des BGB; evtl. kann es auch Grundbucheintragungen geben. Also ist nicht alles möglich, was öffentlich-rechtlich evtl. zulässig ist. In diesem Landesnachbarrechtsgesetz findest Du auch dezidierte Vorschriften für Abstände von Pflanzen zur Grenze, falls Du eine Hecke etc. pflanzen willst.

Also bei uns ist ein Zaun über 1,60 Genehmigungspflichtig. Wurde mir bei Errichtung eines Tiergeheges mitgeteilt.

Wer nennt mir die genauen Maße des Baufensters unseres Grundstücks?

In einem anderen Beitrag hatte ich ja schon geschrieben, dass wir einen Anbau an unser Haus plane. Doch im Vorfeld muss natürlich klar sein wie viel Platz wir noch zum Bauen haben. Der Bebauungsplan ist etwa 35 Jahre alt und wurde etliche Male verändert. Auch die Grundstückszuschnitte sind heute ganz anders als ursprünglich geplant. Im Ursprungsplan hätten wir 8 m zur Straße Abstand halten müssen. Doch die Straße verläuft heute ganz anders als ursprünglich und es gab auch etliche andere Veränderungen, wie z.b. der parallele Verlauf zur nördlichen Grundstücksgrenze und nicht wie ursprünglich geplant, dass die Baugrenze parallel zur südlichen Grundstücksgrenze verläuft.

Das Kreisbauamt kann mir keine genaue Auskunft über die Grundstücksgrenzen und deren Abstand zum Baufenster nennen, verweist auf die Stadt als zuständige Behörde für den Bebauungsplan.

Die Stadt wiederum sagt, dass man das nicht so genau sagen könnte und es gemessen werden müsste. Bei Nachfragen was damit gemeint sei wurden die Antworten immer schwammiger und weit weg von aufklärend, sodass ich immer noch nicht mehr weiß.

Bevor ich einen Architekten beauftrage um eine Bauvoranfrage zu stellen möchte ich natürlich wissen ob das Baufenster überhaupt noch für diesen Anbau ausreicht. Ansonsten hätte ich Kosten die ich mir gut sparen könnte, wenn ohnehin klar wäre dass der Platz innerhalb des baufensters nicht ausreicht.

Wer könnte mir denn hier wohl Auskunft geben?

...zur Frage

Zustimmende Baulast für Anbau als Grenzbebauung, wenn Nachbar schon Terrassenüberdachung gebaut hat?

Hallo,

ein Bekannter möchte eine kleine Doppelhaushälfte erwerben (Rheinland/NRW), allerdings würde er gerne einen eingeschossigen Anbau zur Erweiterung des Wohnraumes anbauen. Nun war er beim Bauamt um zu erfragen inwiefern dieses möglich wäre. Grundsätzlich sollte es keine Problem darstellen, allerdings gibt es einen Bebauungsplan, welcher die Tiefe ab der Baugrenze reglementiert. der Anbau könnte demnach max zwischen 3,5 und 4 m (müsste halt noch genau gemessen werden ) in den Garten reichen. Desweiterne wurde ihm gesagt, dass der Nachbar bei der geplanten Grenzbebauung eine entsprechende Baulast für sein Grundstück eintragen lassen müsste, dass auch er für den Fall eines anbauens ebenfalls eine Grenzbebauung durchfühfren würde ( wozu das auch immer sinnig sein mag) Nun ist es so, dass der Nachbar schon eine Terrassenüberdachung von in jedem Fall mehr als vier Meter direkt an dei Grundstücksgrenze gebaut hat.

Daher folgende Fragen

1) Müsste er dafür nicht auch eine entsprechende Zustimmung haben ?

2) Wenn ja, wo müsste diese zu finden sein und wäre dann nicht die für den Anbau meine Bekannten obsolet, da er ja genau das was dann gefordert wäre ( Grenzbebauung) tun will

3) Kann der eine einen ANbau der ander eine Terrassenüberdachung bauen ?

4) Wie kann man das in Erfahrung bringen, ohne "schlafende Hunde" zu wecken, denn sollte der Nachbar eine Genehmigung brauchen, hat sie aber nicht eingeholt, möchte man ja nicht schon im Vorfeld das Nachbarschaftsverhältnis "vergiften, weil man beim Bauamt die falschen Fragen gestellt hat und die dann beim Nachbarn schauen kommen.

Natürlich würde man bevor man anträge stellt und so, mit dem Nachbarn reden, aber es ist doch immer gut zu wissen, was für Argumente für einen zu nutzen sind.

...zur Frage

Ziermauer an Grundstücksgrenze?

Hallo darf ich auf mein Grundstück eine Mauer ca. 3m.x3m (Höhe max. 2m ) in die Ecke setzen aus solchen Mauerelementsteinen? Muß hier ein Abstand zur Grundstücksgrenze erfolgen wie bei Hecken ? Eine Seite steht mein Zaun auf der anderen vom Nachbarn.

Es stellt in dem Sinne keine Einfriedung dar.

Vielen Dank

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?