Der Zaun des Nachbarn behindert den Neubau einer Garage! Was kann ich nun tun?

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5 Antworten

Die Sache ist doch ganz einfach. Der Nachbar ist zu nichts verpflichtet, also setzt Du ein Schreiben auf, in etwa so: 

Mit Bezug auf das Gespräch vom ... und die daraufhin erfolgte mündliche Zusage von Herrn ... übernimmst Du die Kosten für die Entfernung des Zauns und verpflichtest Dich, nach Fertigstellung der Garage den Zaun auf Deine wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Datum, Unterschriften 

Beide Parteien (ALLE Eigentümer!) unterschreiben, jeder bekommt eine Ausgeritung und gut ist. 

Das man so etwas macht, ist eigentlich selbstverständlich, dafür braucht es kein Gesetz, deshalb kann ich die  Problematik nicht ganz nachvollziehen. 

Es handelt sich um eine private Vereinbarung, die dann aber natürlich bindend ist. Wer etwas haben will, muss dafür geradestehen bzw. bezahlen. 

Ich würde auch gleich einen Passus einbauen, der es mir ermöglicht, Reparaturen und Ausbesserungen etc. nach Mitteilung an den Nachbarn durchzuführen - also das Grundstück betreten zu dürfen. 

Vorher vielleicht noch bei der Privathaftpflicht nachfragen, ob irgendwelche, von Dir verursachte Schäden, auf/am Nachbargrundstück abgedeckt sind. 

Und dann lädst Du den Nachbarn auf ein Bier ein. 

Von deinem Nachbar kannst du nichts verlangen so lange der Zaun auf seinem Grundstück steht.

Wenn du die Garage so haben willst dann must du wohl oder übel die Kosten tragen. Es sollte aber alles schriftlich geregelt sein. An mündliche Absprachen kann sich nachher eh niemand mehr erinnern.

DU mußt! Was juckt es den Nachbarn, wenn ihr was bauen wollt? Seid froh, dass er euch die Erlaubnis überhaupt gegeben hat, auf EURE Kosten den Zaun ab- und wieder anbauen zu dürfen. Ich kenne da ganz andere Fälle. Da mußten die Bauherren den Abbau jahrelang erstreiten!

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