Zander angeln-wie?

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4 Antworten

Du machst sicherlich nichts falsch, wenn du den Anfang mit Naturköder machst, den du zunächst möglichst weit hinauswirfst und anschliessend -etwa im Stundenabstand - jeweils bis zu 10 Metern näher heranholst. Sicherlich sinnvoll ist es auch, wenn du das Gewässer auslotest, um Kanten und/oder Löcher zu erkennen, TOP-Angelstellen vor allem für Zander. Das kann man auch mit einem ca. 30-Gramm-Twister o.ä. machen, der zugleich auch evtl. einen Zander bringt. Angelst du mit einem (unbedingt frischen!) Köderfisch (bis zu etwa 10cm), solltest du dessen Luftblase einstechen, damit er auch auf dem Boden liegen bleibt und nicht unnatürlich über dem Boden schwebt. Wenn du den KöFi seitlich mehrfach einritzt, kann er im Wasser seinen für Raubfische unwiderstehlichen Duft entfalten und diese anlocken. Zander sind überwiegend Grundfische, die ihre Nahrung fast ausschliesslich in Grundnähe bzw. auf dem Boden suchen. In seltenen Fällen und vorwiegend im Dunkeln rauben Zander vor allem in Ufernähe auch an der Oberfläche, wenn sich dort die von ihm bevorzugten Jungfische im wärmeren Wasser aufhalten. Das erlebst du aber nur, wenn du dich absolut ruhig (kein Stampfen und Rum-Gerenne) am Wasser verhältst, übrigens ein "Muss" für jeden Angler. Einläufe sind immer erfolgversprechende Angelplätze. Eins aber ist Grundvoraussetzung für erfolgreiches angeln: Geduld, Geduld, Geduld - und viel ausprobieren, was jedoch keineswegs Zufallsfänge ausschliesst.

mikewolf 07.09.2011, 23:00

Andy du spiegelst meine Gedanken wieder.

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Also ich kann dir sagen am fängisten ist der Gummifisch, damit fange ich seit Jahren sehr gut in der Donau, jetzt ist die beste Zeit Dämmerrung und Dunkelheit, wichtig ist nur den Gummifisch so langsam wie möglich zu führen, die meisten und größten Zander und Hechte habe ich bei Dunkelheit gefangen ist nur Übungssache, letzte Woche hate ich nach einer halben Stunde einen 77er Hecht und der biss 2 Meter vom Ufer entfehrnt denn da stehen sie und warten auf Beute. Wünsch Dir Petri heil.

hi, also ich würde ein totes köfi so mit der ködernadel auffädeln (auf grund) dass der haken hinter dem kopf eintritt und die schnur am schwanz herauskommt. am besten ein kevlar vorfach mit eingearbeitetem stahl oder einfach eine geflochtene schnur, da der zander sehr vorsichtig ist, oft ist ein stahlvorfach zu störrig und für zander braucht man eh keins. das mit den stellen ist ihher schwierig, möglichst an einer kante oä. man muss eben rausbekommen wo die zander stehen, aber tendenziell eher auf mittlerer distanz (sprich nicht unbedingt in der gewässermitte, aber auch nicht direkt am ufer)

viel glück, habe es heute abend auch auf zander versucht, leider ohne erfolg

phips765 06.09.2011, 23:42

ach ja und ich würde es eher gegen abend versuchen, die dämmerung ist die perfekte zeit, wenn es dunkel ist ist es oft schon vorbei mit den bissen

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phips765 06.09.2011, 23:44
@phips765

noch ein tipp: die schwimmblase musst du nicht unbedingt durchstechen, man kann auch versuchen mit einer einwegspritze noch etwas luft reinzupumpen. dann schwebt das fischchen über dem grund

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Kenokorn 07.09.2011, 14:18

ok und wie schaut des mit kunstködern aus?? Hast du da auch noch tipps? wie lang soll der köfi sein?? und hab da am gewässer ne stelle gefunden. Isn einlauf! Is des ne gute stelle?

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phips765 07.09.2011, 23:20
@Kenokorn

also zu der stelle kann ich nur sagen: ausprobieren, ich bin auch nicht der totale zanderexperte :) köfis würde ich dir mit einer länge von ca 10 cm vorschlagen, +- 2/3 cm

bei kunstköder würde ich gummifische empfehlen, die sinken schön an den grund, da kurz stehen lassen, ein bisschen einziehen, stehen lassen, und so weiter

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