Zahnspange mit 17 noch möglich (Krankenkrasse, Kosten etc.?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo EphixArts,

ich rate dir, zunächst einmal einen Kieferorthopäden aufzusuchen.

Frag nach den Behandlungskosten und lass dir einen Kostenvoranschlag erstellen, denn:

Bei Personen bis zum 18. Lebensjahr prüft der Kieferorthopäde anhand von 5 kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) die Schwere der Zahnfehlstellung. In der Regel übernehmen die Krankenkassen ab KIG 3 die Kosten für die medizinisch notwendige Behandlung.

Behandlungen aus kosmetischen Gründen werden von den Krankenkassen nicht bezahlt.

Ab dem 18. Lebensjahr werden die Kosten oft nur in Einzelfällen übernommen.

Die Erstattung der Behandlungskosten (falls die Kasse zahlt) erfolgt in den meisten Fällen so:

Die Krankenkasse übernimmt 80% der Behandlungskosten direkt. Das heißt die Abrechnung erfolgt zwischen dem Kieferorthopäden und der Krankenkasse. Die restlichen 20% streckst du zu erst vor. Wenn die Behandlung dann erfolgreich abgeschlossen ist, schickst du die Rechnung an die Krankenkasse. Sie erstattet dir dann deinen Eigenanteil zurück.

Ich hoffe, hiermit konnte ich dir etwas helfen :-)

Alles Gute und viele Grüße

Catherine vom Barmenia-Team

Hey, brauch erst eine Überweisung vom Zahnarzt zum Kieferorthopäden?

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@EphixArts

Nein, eine Überweisung von deinem Zahnarzt zum Kieferorthopäden ist nicht notwendig.

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Zum Kieferorthopäden gehen. Der untersucht, stellt anhand des Planes fest, wie viele Punkte erfüllt sind und auch, ob die Krankenkasse die Kosten übernehmen kann. Denn nur aus kosmetischen Gründen übernimmt es keine Krankenkasse mehr. Nur wenn entsprechende Fehlstellungen vorhanden sind, dann beteiligt sich die Kasse (wenn gesetzlich) mit zunächst 80% des Rechnungsbetrages, wenn Behandlungsbeginn vor Vollendung des 18. Lebensjahres. Die 20% Rest bekommt man erstattet, wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen wurde und de Kieferorthopäde das dann entsprechend bescheinigt.

Das soll zur Motivation dienen, die Behandlung, die schnell mal 5-8.000,-- Euro kosten kann, je nach Fehlbildung, auch durchzuhalten.

bevor du dir darüber Gedanken machst, solltest du erstmal zum Kieferorthopäden gehen und dich untersuchen lassen.

vor einigen Jahren war es noch Usus bei jeder minimalen Fehlstellung dem Kind eine Zahnspange zu verpassen. das hat sich mittlerweile geändert. du solltest das also erstmal abklären lassen.

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