Zahnspange erforderlich - Kasse verweigert Kostenübernahme

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aus langjähriger erfahrung als zahnarzthelferin für kieferorthopädie kann ich dir nur einen rat geben - wechsel die krankenkasse (z.b. bkk mh plus oder eine andere bkk ) und warte noch ein jahr - dann gehst du zu einem anderen kieferorthopäden, schilderst deinen fall und bittest ihn, den fall nochhmal bei der kk einzureichen. das hilft oft. es kommt auch immer darauf an, welcher gutachter bei der krankenkasse sitzt, es geht manchmal nur um millimeter. viele kieferorthopäden möchten auch gerne auf privatrechnung arbeiten - das wird sehr teuer, deshalb lohnt sich die mühe mit dem wechsel wirklich. viel glück !

Wir haben einen Kieferorthopäden in unserer Nachbarschaft, genauer geasgt einen Zahntechniker der seit 15 Jahren in der Praxis hier bei uns arbeitet. Im Sommer hatten wir das gleiche Gespräch mit ihm und wir diskutierten lange. Letztendlich bleibt es dabei, dass die Kosten in der Regel privat übernommen werden müssen, es sei denn es besteht ein Grund der Behinderung oder in manchen Fällen wenn das Kind selbst eine Behinderung hat. Das geht locker in die Tausende und daher für viele gar nicht tragbar. Aber du kannst versuchen eine Zusatzversicherung über eine private KAsse abzuschließen, evtl gibt es da Zusätze. Nur dürfen die von euren bisherigen Diagnosen nichts wissen sonst könnte es komplizierter oder teurer werden.

da der fall schon bei der kk eingereicht wurde, wird keine zusatzvericherung mehr abschließen.

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"Früher" war es so, das die Kosten kieferorthopädischer Behandlung grundsätzlich übernommen wurden. Seit ca. 2003 ist das bereits nicht mehr so. Nur im Falle schwerster Fehlstellungen werden Kosten noch übernommen. In allen anderen Fällen müssen die Eltern ran, da es in Zeiten knapper Kassen dem Beitragszahler nicht mehr zuzumuten ist, für Schönheitsbehandlungen aufzukommen.

PS: Kieferorthopäden empfehlen, soweit ich sie kennen gelernt habe, IMMER eine Behandlung, da sie damit ihren Lebensunterhalt bestreiten und die Behandlung i.d.R. sehr kostenaufwändig ist- und das über Jahre hinweg.

Kostenübernahme KK für Brust-OP - Wie? 8 Fragen

Hallo,

nach reichlicher Überlegung, hae ich mich dazu entschlossen einen Antrag auf Kostenübernahme für eine Brust-OP bei der KK zu machen.

Nur wie?

  1. Zu wem muss ich zuerst? Haus -und/ode Frauenarzt und dann zum Chirurg? Oder anders herum?
  2. Muss ich mir den Chirurg selber aussuchen, oder wir das von der Krankenkasse, oder meinem Haus -oder Frauenarzt gemacht?
  3. Kann mein Haus -oder Frauenarzt mir auch ein Gutachten erstellen?
  4. Wenn ja, wie viel würde das kosten? Ich brauche auch ein psychologisches Gutachten.
  5. Muss ich mir selber einen Psychologen suchen?
  6. Erstellen alle Psychologen ein solches Gutachten, das ich für die KK brauche?
  7. Was kostet ein Gutachten bei einem Psychologen?
  8. Gibt es irgendeine Reihenfolge, zu welchem Arzt ich zuerst muss? Oder werd ich von einem Arzt zum anderen überwiesen?

Wie ihr seht, hab ich überhaupt keine Ahnung.

Achso, wie meine Chancen bzgl. einer Kostenübernahme stehen, möchte ich nicht wissen. Ich weiss, dass diese sehr gering sind, doch möchte ich es versuchen.

Vielen Dank im voraus.

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Was geschieht mit den 20% Eigenanteil bei einer Zahnspange wenn ungewollter Abbruch?

Hallo zusammen. Mein Stiefsohn (derzeit 15 Jahre alt) bekam 2010 eine Zahnspange verordnet. Hierzu musste die Mutter den Eigenanteil von 20% jeden Monat an den Kieferorthopäden (KO) entrichten. Nun ca. ein halbes Jahr vor Abschluss der Behandlung, ist der Sohn zu seinem Vater gezogen und hat die Termine beim KO nicht mehr wahrgenommen. Der Vater wurde sowohl telefonisch wie auch schriftlich darüber vom KO informiert, meldete sich jedoch darauf nicht bei der Praxis. Nun hat der KO die Behandlung für abgebrochen erklärt. Wie bereits gesagt, wurden alle Termine wahrgenommen, so lange der Sohn noch bei der Mutter wohnte. Seit seinem Umzug zu seinem Vater überhaupt nicht mehr. Was ist nun mit der Rückerstattung durch die Krankenkasse (KK) der geleisteten 20% Eigenanteil? Die Mutter kann doch in dem Fall nichts für den Abbruch. Kann man evtl. gegen den Vater vorgehen, zusammen mit der KK?

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Kann ich hier noch eine Rechtsschutzversicherung abschließen und Sie nutzen?

Hallo

ich habe bis jetzt keine Rechtsschutzversicherung. Ich weiß, dass wenn ich eine abschließe ich 3 Monate so zu sagen eine Sperrfrist habe bis die Versicherung einspringt. Ich weiß auch, dass der "Schaden" erst nach Vertragsabschluss entstanden sein darf.

Ich weiß nicht ob ich hier in einer Grauzone bin oder nicht. Ich will keine Probleme bekommen bzw mich strafbar machen.

Mein "Problem":

Bei mir wurde das Lipödem festgestellt. Hier hilft nur eine Liposuktion (Fettabsaugung) was meist nicht von der KK übernommen wird. Meist übernehmen Sie die Kosten erst wenn man vor Gericht zieht. Ich habe den Antrag auf Kostenübernahme noch nicht an die KK gestellt. Ich habe bisher nur die Diagnose und den Kostenvoranschlag. Kann ich jetzt noch eine Rechtsschutzversicherung abschließen, die dann die eventuellen Gerichtskosten usw. bezahlt? Der "Schaden" würde doch so gesehen erst entstehen wenn mir die KK die Ablehnung der Kostenübernahme mitteilt. Es besteht ja immerhin die Chance auf eine Zusage. Und da ich ja jetzt nicht sagen kann zu welchem Ergebnis die KK kommt, dachte ich mir dass es vlt sinnvoll ist jetzt noch eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Wie gesagt, ich weiß ja nicht ob ich sie brauchen werde oder nicht.

Danke schonmal für eure Hilfe und ich hoffe, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe.

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Zahnspange - Zweitmeinung - Kosten?

Ich war heute mit meiner Tochter beim Kieferorthopäden, dieser hat Abdrücke gemacht, Röntgenbilder und die Zähne auf ihren Schiefstand vermessen, gemeint, sie bräuchte eine feste Zahnspange, die Behandlung ginge 4 Jahre und sie, die Kieferorthopädin bzw. die Praxis, würde jetzt einen Behandlungsplan an die Krankenkasse schicken um die gucken ob die Spange bewilligt wird.

Mir als Mutter, die selbst eine hatte und die sich noch daran erinnert, wie weh das tut, ist das aber nicht recht. Ich möchte meiner Tochter dies nicht antun, schon gar nicht sofort eine feste Spange ohne es überhaupt mit einer losen probiert zu haben. Meine Tochter (Teenageralter) ist generell der Typ: schöne Zähne haben ja, Spange dafür tragen müssen nein, aufgeräumtes Zimmer haben ja, aufräumen dafür aber nicht, und ich würde gerne eine zweite Meinung einholen.

Ich habe in der Praxis gesagt dass ich noch nicht überzeugt bin, Antwort war, wir hätten ja noch bis Oktober Zeit.

Meine Frage ist: kommen Kosten auf mich zu wenn ich die feste Zahnspange ablehne? Oder geht das auf Kasse bzw. Versichertenkarte?

Danke

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