Zahnprothetik, Eingliederung Teleskope

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Liebe/r scope,

Liebe Community,

kurz eine Erklärung dafür, dass hier einige Beiträge zum vorliegenden Fall ganz oder teilweise gelöscht wurden: Wir sind der Meinung, dass auf gutefrage.net auch kritische Stimmen zulässig sein müssen. So lange sie sachlich sind und den rechtlichen Rahmen nicht sprengen. Schmähkritik oder falsche Tatsachenbehauptungen müssen wir aber aus rechtlichen Gründen entfernen.

Vielen Dank für Euer Verständnis!

Schöne Grüße

Marie vom gutefrage.net-Support

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Erst einmal, eine diametral verkehrte Eingliederung der Kronen ist äusserst selten möglich - habe aber selbst bei der Einprobe erlebt. Die Zahnstümpfe sind in der Regel nicht perfekt konisch oder zylindrisch, die, von den Technikern gefertigte Kronen ebenfalls nicht, eine Rotation, eine Verdrehung nicht immer möglich... Die Beantwortung der Frage ist es bei weitem nicht so einfach, aber es gibt 2 Möglichkeiten: wenn die überkronten Zähne mehr oder weniger in der gleiche Fluchtlinie liegen und eine Friktion der TEleskope nicht einwandfrei ist, presst der Zahnarzt die Primär in die Sekundärkronen hinein, Zahnzement in den Kronen und führt das Alles in den Mundraum hinein, stülpt diese über die Zahnstümpfe und wartet bis der Zement fest ist, kann die Helferin die Überschüsse entfernen lassen. Es bietet sich bei den Zähnen an, die bereits einen gewissen Lockerungsgrad aufweisen - da brauche ich aber keine Teleskoparbeit... Brauche nicht zu sagen, dass die Spätkariesgefahr gegeben ist, so kann er den einwandfreien Sitz der Primärkronen nicht gewährleisten, der Mundraum mit all seinen Komponenten ist ein dynamisches, komplexes System. Andere Möglichkeit ist es die Kronen einzeln zu zementieren, Zementüberschüsse entfernen lassen, dann die ganze Prothese eingliedern. Anfängliches Ziehen an den Zähnen sollte sich im Laufe eienes Tages legen, ansonnsten ist das ganze ein abgewandeltes KfO-Gerät. Ich hoffe, dass die Teleskope bei dir schon wieder ruhig gleiten, und das Druckgefühl sich gelegt hat.

Fühlt sich immer noch wie eine Zahnspange an (KfO-Gerät ist ein guter Vergleich). Ein Innenteleskop an einem Backenzahn ist wahrscheinlich axial verdreht, die Prothese sitzt hier nicht vollständig auf. Habe das dem Behandler so beschrieben: Ich kann oben durch die Zähne trinken ;-). Herausnehmen ist sehr schwierig und benötigt zu viel Kraft, dauert bis zu 5 Minuten: es kracht, knackt, klemmt und schmerzt.

[...]

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@scope

Danke für den Stern, aber ich vernehme, daß die Prothese immer noch nicht zufriedenstellend funktioniert. Eine sehr schlechte Sache für den Tandem Behandler/Techniker...

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Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten, Innenteleskope endgültig zu zementieren:

1.) die Käppchen werden "frei" - also ohne Prothese - auf die Stümpfe zementiert, danach wird die Prothese aufgesetzt. Dabei kann es zu der beschriebenen Situation kommen, die durch eine gewisse natürliche Beweglichkeit der Zähne im Knochen aber wieder ausgeglichen wird. Bei starkem "Druck" kann langfristig der Zahn durch die Belastung empfindlich werden.

2.) die Käppchen werden zusammen mit der Prothese eingesetzt. Hierbei "laufen" die Teleskope von Anfang an gut, aber es kann zu größeren Randspalten und damit zu späterer Karies unter den Käppchen kommen.

Letzten endes wählt jeder Zahnarzt die Methode, mit der er die besseren Erfahrungen gemacht hat, die erste wird aber öfter angewandt, weil Zähne häufiger (und schneller) durch sogenannte Sekundärkaries geschädigt werden als durch das Spannungsgefühl.

Die lösbare ("temporäre") Zementierung verhindert übrigens das Spannungsgefühl, weil die Käppchen sich auf den Stümpfen bewegen.

Grüße,

xenodent

Danke, verständtliche und einleuchtende Antwort, die einen sehr kompetenten Eindruck macht.

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@scope

Gern geschehen. ;-) Ich hoffe, die Teleskope laufen inzwischen schon etwas leichter...

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Alle Weisheitszähne | Unter Vollnarkose | Selbstauflösende Fäden - Darf ich am Wochenende Alkohol trinken?

Überblick: Also mir wurden am 29.06 die vier Weisheitszähne operativ entfernt. Das heißt, sie mussten freigelegt werden, und waren noch nicht durchgebrochen, weshalb ich unter Vollnarkose die OP über mich "ergehen" ließ. ^^

Soweit war auch alles gut. Die Belehrung über weiche Kost für ca. 14 Tage habe ich gelesen etc. Da steht Alkohol und Rauchen sollte man ca. 5 Tage unterlassen, im besten Fall bis zu 10 Tagen.

Nun meine Frage: Ich habe selbstauflösende Fäden gesetzt bekommen, und bin am Samstag den 08.07 auf einer Feier eingeladen. Das sind also, wenn man den OP-Tag mit zählt (wurde um 9:00 Uhr morgens operiert) wären das ja ca. 9-10 Tage. Dann dürfte doch nichts dagegen sprechen, wenn ich dort etwas Alkohol trinken würde, oder?

Soweit habe ich auch keine Probleme. Meine Wangen haben fast Normalform erreicht, und es ist lediglich noch ein etwas unangenehmes Ziehen zu fühlen, wenn ich lachen oder grinsen muss. ^^

Die Blutung hatte am OP-Tag gegen Abend schon aufgehört, und hatte am ersten Tag lediglich noch kleine Blutgerinnsel gebildet, als ich Zähne geputzt habe. Seitdem ist aber kein Blut mehr geflossen, und essen konnte ich auch schon wieder einigermaßen. :)

Schon einmal vielen Dank für eure Antworten! :)

P.s: Ich weiß es gibt einige bereits gestellte Fragen, doch wegen den selbstauflösenden Fäden habe ich noch nicht so viel darüber gelesen, und war mir deshalb etwas unsicher.

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