Zahnarzt Spitze ohne Adrenalin?

2 Antworten

In der Regel ist in der Spritze ein Adrenalin ähnlicher, künstlicher Wirkstoff (Suprarenin) drin, der lokal die Gefäße verengt und so Blutungen verhindert. Er wirkt fast nicht systemisch (also auf den restlichen Körper).

Kommt drauf an, bei meinem letzten Besuch hatte ich davon Herzrasen und er musste die Behandlung unterbrechen. Bin auch Panik-Patientin beim Zahnarzt.

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@Lifthrasil

Das kann passieren, ist richtig. Das lag dann daran das das Medikament nicht nur im Gewebe war, (wo es in deinem Fall eigentlich ausschließlich hin soll) , sondern auch direkt in die Blutbahn gelangt ist. Das würde dann aber bei jedem Patienten passieren der es direkt ins Blut bekommt. Ist aber auch kein wirklicher Fehler des Zahnarztes (gehört zu den Dingen die einfach passieren können). Wenn du aber beim nächsten mal das Medikament wieder bekommst, heisst das nicht das du die selben Symptome wieder bekommen musst, weil es wahrscheinlicher ist das er das nächste Mal nur das gewebe trifft.

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Da ist ja wieder viel Unsinn geschrieben worden:

  • Die heute verwendeten Anästhetika für die Lokalanästhesie enthalten folgende Wirkstoffe: Artikain, Lidocain oder Mepivacain.

  • Es gibt sie ohne Zusatz von Adrenalin oder mit 2% bzw. 3% Adrenalin. Das körpereigene Adrenalin wird von dem Zusatz überhaupt nicht beeinflusst. Der Adrenalinzusatz dient dazu, die Blutgefäße an der Einstichstelle zu verengen, damit das Anästhetikum nicht so schnell abtranportiert werden kann. Dadurch wird die Wirkung verbessert, außerdem hält sie länger an.

  • Bei Schwierigkeiten mit dem Adrenalin kann auf das Anästhetikum "Xylonest" ausgewichen werden. Es enthält den Zusatz "Octapressin". Das verengt die Gefäße auch, allerdings nicht ganz so stark wie Adrenalin. Dafür hat es aber auch keine Auswirkungen auf den Kreislauf. Es ist jedoch dem Hormon Vasopressin, das für die Wehen bei einer Geburt verantwortlich ist, sehr ähnlich. Man darf es daher nicht bei einer Schwangerschaft anwenden, weil es eine Frühgeburt auslösen könnte.

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Doch dann gibt es ja auch die sogenannten "Adrenalin-Junkies", welche bewusst auf der Suche nach erhöhten Adrenalin Ausschüttung sind. Diese Leute beschreiben nach einem Adrenalin-Schub das genaue Gegenteil von den Leuten mit Angstzuständen, nämlich Freude und Glück.

Nun frage ich mich, wie kann das selbe Hormon so grundlegend verschiedene Emotionen auslösen??

Ich selbst leide an Panikattacken und wenn sich eine solche ankündigt, dann spüre ich immer zuerst ein kribbeln, brennen im Kopf welches sich bis in die Beine erstreckt und immer mit einem Angstgefühl verbunden ist.

Ich spiele aber auch Fußball und manchmal wenn ich ein Tor schieße und mir alle Zuschauer zujubeln empfinde ich ebenfalls ein Kribbeln im Kopf und Körper, jedoch mit einem schönem, motivierendem Gefühl verbunden.

Ich hab es mir dann so erklärt, dass dieses Kribbeln einfach bedeutet, dass etwas im Gehirn passiert, z.B. ein Botenstoff wird ausgeschüttet. Bei Panikattacken Adrenalin bzw. Noradrenalin und bei dem Torschuss Dopamin oder soetwas....

Nur frage ich mich warum Adrenalin-Junkies auf der Suche nach einer Panikattacke sind? Denn dies ist alles andere als ein schönes Gefühl!!

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