Zahnarzt - Keramikinlay Garantie

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ach Leute, hier wird auf GuteFrage manchmal so viel Schmarrn geschrieben, dass sich mir dir Haare sträuben!

  1. Wenn Dein Zahn abgestorben ist, ist natürlich eine Notfallbehandlung (Wurzelbehandlung) nötig! Es ist völlig unerheblich, wie alt der Zahnersatz / das Inlay ist! Verweigert der Notdienst die Behandlung, ist der Notdienst anklagbar, nicht der ursprüngliche Behandler!

  2. Die Kronen / Inlays müssen meist nicht ganz kaputt gemacht werden durch die Wurzelbehandlung.

  3. Der erste Behandler ist nicht unbedingt "Schuld". Es gilt: wo gehobelt werden, fallen Späne.
    Sprich: JEDE Behandlung kann Komplikationen mit sich bringen: Am Besten, man hat gar keine Caries. Schon gar keine tiefe...

Rede mit deinem Zahnarzt. Ein marktoter Zahn darf nicht so verbleiben, es muss behandelt werden!

Wenn ich dein Behandler wäre, ich wüde eine WK machen (Wurzelbehandlung ) und dann den neuen Defekt füllen. Ist das Inlay ganz kaputt, würde ich es kostenlos neu machen.

Lehnt dein ZA ab, oder verhält sich merkwürdig, DANN kannst du eingreifen. Vorher nicht!

LG, A.Schmidt (Zahnärztin)

Reden kannst Du immer mit dem „alten“ Zahnarzt. An die Zähne würde ich ihn nicht mehr so schnell lassen.

Ansonsten würde ich dann den Zahnarzt wechseln, da der „alte“ seinen Vertrauensbonus verspielt hat.

Was rechtlich möglich ist, kannst Du bei der Versicherung und ggf. bei einem Anwalt klären.

So ein Vorurteil! Der alte ZA hat nicht unbedingt etwas falsch gemacht. Zähne können immer so reagieren. Selbst Jahre nach der Behandlung können sie absterben. Nachzuweisen, dass der alte ZA schlecht gearbeitet hat, ist schwer. Röntgenbilder würden helfen. War der Defekt sehr flach, ist seine "Mitschuld" wahrscheinlicher. Lag die Caries dicht am Nerven? --> No chance. Die Nervenentzündung kann bei jedem Zahnarzt nach der Behandlung passieren!

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Die Gewährleistungsfrist beträgt 2 Jahre. Das Problem hier ist, dass nicht das Inlay mangelhaft sondern eher ein Fehler in der Vorbereitungsphase passiert ist. Diesen Fehler musst Du dem Zahnarzt nachweisen. Dazu ist folgendes wichtig: 1. Du brauchst die Röntgenbilder vom Notdienst, 2. Du brauchst die Röntgenbilder, die Dein Zahnarzt vor der Anfertigung der Inlays gemacht hat. Außerdem sind die Aufzeichnungen in der Patientenkartei von Bedeutung. Dein Zahnarzt wird Dir die Unterlagen mit Sicherheit nicht aushändigen. Er muss sie aber einem Gutachter zusenden.

Ein weiteres Problem ist, dass es sich bei der Versorgung mit Inlays um eine Privatleistung handelt. Das bedeutet, dass sich Deine gesetzliche Krankenversicherung um gar nichts kümmern wird. Du musst also ein privates Gutachten auf eigene Kosten erstellen lassen. Eine Liste der für Privatleistungen benannten Gutachter kannst Du bei der zuständigen Zahnärztekammer erfragen. Die Meinung, sei sie auch noch so richtig, eines Zahnarztes, der nicht Gutachter ist, ist vor Gericht nichts wert.

Sollten die vor der Behandlung angefertigten Röntgenbilder bereits eine Entzündung an der Wurzel des schmerzenden Zahns zeigen, hast Du gute Karten. Kann Dein Zahnarzt keine Röntgenbilder vorlegen, hat er schon verloren. Du wirst Dich dann auch nicht mehr von ihm behandeln lassen müssen.

Auf jeden Fall wird das ganze Unternehmen, wie bei Arztprozessen üblich, langwierig und teuer. Und da man auf hoher See und vor einem deutschen Gericht in Gottes ist, bleibt der Ausgang einer Klage auch ungewiss. Damit sind wir beim nächsten Problem: Du kannst auf keinen Fall mit einer Behandlung des schmerzenden Zahns warten, bis sich irgend etwas in der Angelegenheit bewegt, es sei denn, Du willst die nächsten Wochen von Antibiotika leben. Vielleicht hast Du aber auch Glück, und es geht alles ganz schnell, was angesichts Deiner Beschwerden durchaus möglich ist. Mach ein bißchen Druck. Ich wünsche Dir viel Glück und Ausdauer.

  1. Punkt den Sie nennen ist Falsch. Der Patient, in diesem Fall emmariposa, müsste für die Aushändigung der Unterlagen einen Betrag, den der ZA festlegt bezahlen. Der Patient hat grundsätzlich ein Recht auf Einsicht in seine Patientenakte. Die Kosten für Kopien von Unterlagen und Röntgenbildern hat der Patient jedoch zu zahlen.

  2. Ein Patient hat auch bei reinen Privatleistungen die Möglichkeit durch seine gesetzliche Versicherung Rat zu holen und über diese ein Gutachten anfertigen zu lassen.

  3. Wenn ein ZA keine Röntgenbilder anfertigt Aufgrund eines zu versorgenden Zahnes, liegt das im Bereich der Röntgenverordnung, da die Patienten auch gegenüber übermäßiger nutzung von Röntgenstrahlung geschützt werden müssen.

  4. Da der Patient, in dem Fall emmariposa, dem Zahnarzt die Möglichkeit geben muss, Ihm die nötige Versorgung und auch "Ausbesserung Arbeiten" ermöglichen muss, ist es in diesem Fall nicht möglich einen anderen Zahnarzt dazu aufzusuchen. Dabei würde dann jegliche Garantie verfallen.

  5. zu der Frage von emmariposa ob er Anspruch auf ersatz gegenüber des Zahnarztes hat müssen sehr viele gegebenheiten gegeben sein.

    1. Hat der ZA über alle eventuell auftretenden "Nebenwirkungen" aufgeklärt? Dazu bedarf es der unterschrift des Patienten!

    2. Wurde der Patient alle Möglichkeiten der zahnärztlichen Versorgung aufgeklärt? Auch wieder Unterschrift nötig vom Patienten!

Dies nur 2 Fragen zu 9 Fragen die definitiv vom ZA geklärt werden müssen damit er auf der rechtlich sicheren Seite ist. Hat der Zahnarzt jedoch über alles aufgeklärt und sich dies per Unterschrift vom Patienten bestätigen lassen, ist es so gut wie unmöglich rechtlich dagegegn vor zu gehen.

Am besten mit dem Zahnarzt bei dem man die Versorgung machen lassen hat, über dieses Thema sprechen und gegebenenfalls Ihn dazu aufzufordern, den Zahn der betroffen ist so zu versorgen, dass dieser ruhig und ohne Probleme bleibt. Dabei kann es sein, dass man für die Wurzelbehandlung noch mal ein Geld hinblättern muss. Jedoch die Versorgung mit einem eventuell neuen Inlay hat in diesem Fall der ZA zu tragen.

Gruß Martin

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