Zahnärztlicher Notdienst vs. Hausarzt?

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5 Antworten

Moin................

Ein Zahnarzt der Notdient Sa.und So.hat ist ein ganz NORMALER Zahnarzt wie Mo-Fr.!!!

Ruf Doch bei einen beliebigen Zahnarzt in deinen Ort An,auf der AB wird Dir dann gesagt wer Notdienst hat,Du brauchst keine Angst haben das sind ganz Normale Zahnärzte!! Du kannst Allerdings auch zum KRANKENHAUS-NOTDIENST gehen den dein Backen-Zahn wird Dir keiner Ziehen was Du brauchst sind ANTIBIOTHIKER Gegen die Entzündung,und die kann Dir auch ein Arzt im Krankenhaus Verschreiben!!!!

Viel Glück......................

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Etwa 20% der Bevölkerung geht nie zum Zahnarzt. Auch dann nicht, wenn die Backe dick ist. Damit ergibt sich die Frage: Was passiert eigentlich, wenn man eine Karies konsequent unbehandelt läßt? Steht dann am Ende ein osteomyelitisch infizierter Knochen, also eine kritische langwierige bakterielle Infektion an? Oder der Super-GAU, der absteigende Logenabszeß mit lebensbedrohlichen Folgen? (Für die Nichtfachleute: ein Logenabszeß ist im Prinzip eine größere Menge Eiter, die sich vom Unterkiefer in Richtung Brustkorb in Bewegung setzt, und tatsächlich sehr gefährlich werden kann) Womit ist zu rechnen?

Die Antwort ist: wir wissen es nicht so genau. Es gibt dazu kaum wissenschaftliche Literatur, was schon alleine dadurch zu erklären ist, dass eine Studie, die die Folgen des Nichteingreifens beim Untergang von Zahnnerven messen will, von keiner Ethikkommision genehmigt würde. Wie aber jeder Praktiker aus Erfahrung weiß, kommt ein Logenabszeß in einem Zahnarztleben höchstens einmal vor - trotz der vielen Zahnnervuntergänge, die der Zahnmediziner nicht bemerkt, oder ihm nicht gezeigt werden. Viel häufiger passieren solche undramatische Geschichten:

Die Karies schreitet über Jahre fort, bis irgendwann der Zahn plötzlich auf Kälte/Wärme empfindlich wird.

Der meist männliche Patient ignoriert die Beschwerden und wird nach Wochen bzw. Monaten plötzlich von heftigen Zahnschmerzen heimgesucht.

Da aber auch diese Schmerzen nach mehreren Tagen und einer Starkschmerzphase wieder nachlassen, wird auch diesmal die Behandlung "verschoben".

Der Nerv stirbt danach komplett ab und wird später über Wochen bzw. Monate vollständig ruhig.

Leichte Aufbißschmerzen zeigen zwar an, dass etwas nicht stimmt, aber damit hat die "zahnärztliche Nichtkundschaft" kein wirkliches Problem.

Selbst eine Schwellung im Gesicht wird ausgesessen. Und Voila, auch diese endet nach 5 Tagen mit einem "Pickel" und Eiterentleerung.

Danach gibt es mit der Ruine bzw. dem Wurzelrest keine nennenswerten Probleme mehr.

Der hier skizzierte Verlauf einer Karies mit anschließendem Nervuntergang und Bildung einer chronischen Entzündung des Knochens um die Wurzelspitze und insgesamt unproblematischem Verlauf ist absolut typisch. Und wer seine "Spezialpatienten" - die, die regelmäßig alle 20 Jahre einmal kommen - unvoreingenommen interviewt, wird feststellen, dass die Patienten offenbar gar nicht so furchtbare Schmerzen erleiden, wie von Fachseite immer behauptet.Ganz offensichtlich kann sich die Natur auch selber helfen. Zumal der durchschnittliche Patient in Deutschland gut ernährt, mit Schmerzmittel und Antibiotika gut ausgerüstet und im Großen und Ganzen eben immunkompetent ist. Gegen diese Voraussetzungen haben die Staphylo-, Entero- und Streptokokken doch kein so leichtes Spiel, wie man als Mediziner häufig glaubt oder zumindest erzählt.

Wozu muß man das wissen?

Um sich als Zahnmediziner in seiner Wichtigkeit nicht zu überschätzen. Wir behandeln nun mal keinen Krebs oder MS, sondern sehr übersichtliche und - gemessen an anderen Organen - geradezu primitive Körperteile, die zum Leben nicht notwendig sind.

In der Kinderbehandlung ist der regelmäßig gutartige Verlauf einer Gangrän (Absterben) der Pulpa in vielen Fällen die Grundlage der Behandlung: man muß nicht unbedingt tätig werden. Die neuerdings sehr in Mode gekommenen Vollnarkosebehandlungen sind vor diesem Hintergrund ärztlich mindestens fragwürdig.

Um Patienten, deren Hauptproblem nicht der Zahn, sondern zuviel Angst vor den eingebildeten Folgen der Karies ist, eine realistische Einschätzung der Sachlage zu vermitteln.

Um bei unklaren Fällen, in denen auch neuropathische Schmerzen als eigentliche Ursache in Frage kommen, die nötige Ruhe zu bewahren und die Nerven zu haben, auch einmal eine mehrtägige Schmerzattacke rein medikamentös abzuwettern.

http://zahnfilm.de/af/index.php?option=com_content&view=article&id=166:popanz-1-unbehandelte-zaehne-fuehren-immer-zu-schweren-erkrankungen&catid=24&Itemid=100009

Grüße

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Erstsemesterstudenten machen keinen Notdienst.
Das sind alles ausgebildete und fertigstudierte ZÄ die Notdienst machen, da musst Du keine Angst haben, bei Deiner dicken Backe können die sowieso nicht viel machen, eine Betäubung würde wahrscheinlich kaum wirken, durch die Entzündung, Du wirst bestimmt ein Rezept für ein Antibiotikum bekommen.
Gute Besserung.

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Zahnarzt-Notdienst sind ganz normale Zahnärzte die bereitschaft haben. In einer Zahnklinik sind wohl auch schon mal Studenten, aber ich glaube nicht das dort jemand Dienst hat, der keine Ahnung hat.

Geh hin, besser wirds nicht...............auch wenn du Angst hast (ich kenn das!)

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Wegen Zahnschmerzen geht man zum Zahnarzt . der behandelt nämlich diese weißen Dinger, die man im Mund hat. Die heißen Zähne und nicht Häuser.

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ohhai123 09.07.2011, 20:24

Der "Haus"-Zahnarzt war gemeint :D

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