Zahn ziehen oder Wurzelspitzen-OP?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

so hallo erstmal, ich hoffe ich kann mal nen bissl helfen.. Erstmal solltest du natürlich sofort zu deinem Zahnarzt gehen und die situation auch von ihm abklären lassen.mit einem Röntgenbild lässt sich schon gut ne diagnose und Prognose finden, wie auch die Therapieform. eine WSR ( Wurzelspitzenresektion)wird oft erst an bereits vorbehandelten Zähnen ( wurzelbehandelt) vorgenommen, es sei den der Zahnarzt oder Chirurg füllen in der OP- Sitzung gleichzeitig eine Wurzelfüllg. in den Zahn. Sollte der Zahn schon wurzelbehandelt sein, könnte man zB. auch über eine sogenannte Revision nachdenken, wo man die alte Füllg. entf. und durch eine neue ersetzt und den Zahn erstmal beobachtet. ( wird nicht von der KK bezahlt)!! Eine WSR ist sowas wie ein Routineeingriff und bereitet, wenn man alle Regeln nach einer OP befolgt keine großartigen Schmerzen und Probleme. Wundheilungsstörungen und "dicke Backen", kann man auch nach Extraktion ( Zahnziehen) bekommen!!! Du solltest dir einfach nur im Klarem darüber sein, ob du gerne eine hässliche Lücke oder eine vollständige Zahnreihe bevorzugst. Denn!!!Früher oder später sollte auch diese Lücke versorgt werden ( Implantat oder Brücke teurer als Krone!!!) Zahnzusatzversicherungen sind nur dann seriös wenn sie keinen Zahnstatus haben wollen oder wissen möchten ob Zahnersatz geplant ist DEBEKA wäre eine Alternative z.B.!!!!!

Meine Freundin hatte das auch. Hat erst ne Wurzelbehandlung gemacht, aber dann hat sich herausgestellt, dass noch n Entzündungsherd da war, dann wurd der Zahn gezogen und Implantat eingesetzt.

Kannst aber Glück haben, dass die Wurzelbehandlung erfolgreich ist.

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Genau. Hatte auch ne Wurzelbehandlung. Dachte, jetzt wär alles gut....und jetzt die Zyste. Implantat ist mir leider zu teuer...hab schonmal Kosten verglichen. Aber danke für deine Antwort.

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@annabella5

Eine Zystenbildung infolge einer Wurzelkanalfüllung (Wurzelbehandlung) oder Wurzelspitzeresektion (Wurzelamputation) ist immer schwerer Pfusch des behandelnden Zahnarztes. Durch einen "unsauberen" Eingriff sind Baktieren in Ihren Kieferknochen gelangt, die nun eine Zyste gebildet haben.

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Liebe/r Fragesteller/in,

mit größter Wahrscheinlichkeit hatten Sie am betreffenden oder benachbarten Zahn bereits eine Wurzelkanalbehandlung. Deswegen haben Sie nun das Problem. Offenbar scheinen Bakterien durch die Behandlung in Ihren Kieferknochen gelangt zu sein und eine Zyste gebildet zu haben, um es deutlich zu sagen: es war wohl Pfusch Ihres Zahnarztes. Ich habe bereits sehr ausführlich über eine Wurzelspitzenresektion (WSR) geschrieben und würde Ihnen die Lektüre des folgenden Links empfehlen: Schmerzenbei Wurzelspitzenresektion-Op?

Anhand einer Schilderung lässt sich natürlich keine Diagnose erbringen, abgesehen davon wäre das Internet auch nicht der richtige Platz dafür. Insbesondere ist die Lage und die Größe einer Zyste von Bedeutung. Eine WSR bzw. eine Zahnextraktion (Entfernung) wird natürlich an der Zyste nichts ändern, diese muss ebenfalls behandelt werden. Je nach Lage, entfernen einige Dentisten bei der Gelegenheit sogar gleich mehrere, gesunde Zähne um an die Zyste zu gelangen. Die jeweiligen – teils sehr gefährlichen – Risiken sind in meinen Antworten zu Fragen über Weisheitszähne geschildert. Ich persönlich halte von beiden Behandlungen nichts und lehne sie entschieden ab, da diese martialischen Therapieversuche keine wirkliche Heilung, sondern bestenfalls nur eine Symptomlinderung schaffen können. Zudem sind beide Behandlungen sehr beliebt bei Zahnärzten, da es sich um „kostspielige, teure Lieblinge“ der Zahnarztzunft handelt. An Implantaten, Kronen und WSR ist sehr viel verdient. Ohne jegliche Erfolgsgarantie. Ich würde daher sehr aufpassen, wem der „gut gemeinte“ Rat wirklich nützt.

Wenn ich an Ihrer Stelle wäre, würde ich morgen einen Allgemeinarzt aufsuchen. Dieser verdient nämlich an den chirurgischen Eingriffen nichts. Ich würde meinen Hausarzt konsultieren und ihn bitten mit Antibiotika und Antiphlogistikum (Entzündungshemmer) gegen die Erkrankung und die Symptome vorgehen. Dieser ist übrigens verpflichtet allen Patienten zu helfen. Ich würde diese Möglichkeit zuerst versuchen und einige Wochen abwarten. Zusätzlich würde ich für mindestens sechs Wochen mit einer antibakteriellen Chlorhexidin-Mundspülung (z.B. Curasept 0,20%, Chlorhexamed) 2x täglich spülen (nicht nachspülen!) um sicherzustellen, dass keine neuen Bakterien meine Mundhöhle belasten. Außerdem würde ich mit Kalziumpräparaten (z.B. Biolectra Brausetabletten aus der Apotheke) meinen Kieferknochen stabilisieren bzw. härten, so dass die Zyste sich nicht weiter ausbreiten kann. Hier empfehlen sich 1.500mg Kalzium pro Tag. Die Schmerzen sollten durch die medikamentöse, eingriffslose Therapie innerhalb weniger Tage abklingen. Mit reichlich Kalzium kann man die Zyste womöglich noch stoppen und somit problemlos halten. Eine zahnärztliche Behandlung ist dann nicht mehr notwendig. Eine Zyste macht dann häufig ein Leben lang keine Probleme mehr. Ich kann keine 100%ige Garantie auf diese Therapie geben, allerdings schätze ich die Erfolgsquote und das geringe Risiko als deutlich besser ein, als die vorgeschlagenen Behandlungen. Ein Versuch sollte es wert sein …

Sollten Sie sich dennoch für eine WSR oder Extraktion entscheiden, ist dies immer eine Aufgabe eines Kieferchirurgen und nicht eines Zahnarztes, auch wenn Ihr Zahnarzt das Gegenteil behauptet. Schließlich verdient er nichts, wenn er Sie an einen Kollegen überweist. Ein K.-Chirurg ist jedoch ein Profi und macht den ganzen Tag nichts anderes. Aber wie gesagt, ich halte von beiden Therapieversuchen nichts.

Dennoch würde ich erst einmal eine klassische, medikamentöse Behandlung wählen. Patienten trauen ihrem Allgemeinarzt schließlich auch zu, dass er ihr Leben rettet, Krebs therapiert, ihre Herzerkrankung heilt, ihre Knochen und Gelenke kuriert und selbst Organe implantiert. Warum sollte also eine vergleichsweise kleine Zahnerkrankung eine Herausforderung für einen echten Mediziner darstellen?

Alles Gute!

Dr. L. Hendrickson

Facharzt für Pädiatrie und Zahnarzt i.R.

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