Zahlungsziel bei Rechnungen als freiberufliche Dozentin

7 Antworten

Gesetzestexte gibt es da nicht! Aber setze in den Rechnungen klare Zahlungsziel, z.B. sofort nach Erhalt ohne Abzug oder innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug. Dann kannst Du den Kunden in Verzug setzen und zur Not auch mal Mahnungen schicken!
Besser wäre es aber, mal mit den verantwortlichen Leuten zu reden! Auch diese müssen ja einsehen, dass Du mit den Einnahmen auch Kosten zu decken hast und leicht ein ungesundes Ungleichgewicht entstehen kann, wenn die Außenstände nicht hereinkommen! Mit Gesetz und Mahnungen und solchen Geschützen aufzufahren, birgt natürlich auch die Gefahr, dass sich der Auftraggeber anderweitig orientiert!

Da hilft nur ein Gespräch mit Deinem Bildunsgträger, in dem Du mal nachfragst, warum das so ist. Eine spezielle gesetzliche Regelung, wann freiberuflich erarbeitete Honorare zu zahlen sind, gibt es nicht, wenn es nicht explizit im Honorarvertrag vereinbart ist. Das muss da aber nicht drinstehen, es liegt im Rahmen der sogenannten Vertragsfreiheit.

Barmas, vom grossen TÜV Süd (in München) bekam ich in deiner Situation zu hören: "Wieso? Üblich sind doch drei Monate Zahlungsverzug". Da fiel mir nur der Unterkiefer herunter; offensichtlich ist die Zahlungsmoral überall so schlecht geworden. Und leider ist es ja wohl kaum sinnvoll, gegen deinen Arbeitgeber zu klagen, da du ja Folge-Aufträge haben willst.

Hallo Knowledge,

danke dir für die Antwort. Darf ich mal erfahren, was du in der Situation gemacht hast? Hast du das so hingenommen, geklagt, geklärt? Wenn man sich auf einen akzeptablen Zahlungstermin hätte einigen können, wäre es ja noch gegangen, aber die haben Versprechungen gemacht - die sie nie eingehalten haben oder sich herausgeredet mit: "das tut uns sehr leid, aber die Frau... aus der Abteilung ist zur Zeit krank", "das Arbeitsamt hat nicht gezahlt" usw...

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