Zahlungsverkehr vor 60 Jahren

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5 Antworten

Der wichtigste Unterschied zu Heute ist, dass es noch keine privaten Girokonten gab. Der Großteil der Bevölkerung hatte mit Banken nur wenig zu tun, Lohn gabs in bar, mann hatte höchstens ein Sparbuch. Barzahlung war üblich, Überweisungen selten.

Vor 60 Jahren war ich noch nicht auf der Welt aber in meiner Kindheit hatten meine Eltern z.B. keine Scheckkarten oder EC KArten sondern ein Scheckheft . Doert wurde eingetragen wieviel Geld man abheben möchte und der Scheck wurde direkt am Schalter abgegeben und ausgezahlt.Wir nannten es Schüttelscheck.

Es gab auch noch Euroschecks. Das Prinzip war das gleiche, konnte man im Ausland nutzen.

Es gab auch noch nicht soviele Geldautomaten und es gab keine Automaten wo man seine Überweisungen selbst tätigen konnte.

Onlinebanking gab es garnicht, weil es keine PC gab.

primusvonquack 29.02.2012, 12:39

Scheckkarten gab es erst in den 70er Jahren. Privatgirokonten erst ab Anfang der 60er. Es gab keine Geldautomaten!!!

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Kurznotiz

Geschichtliche Entwicklung in Deutschland [Bearbeiten]Mit der Gründung der Reichsbank 1876 übernahm diese neben hoheitlichen Aufgaben auch Aufgaben im bargeldlosen Zahlungsverkehr. An einigen großen Orten trafen sich die Boten der Kreditinstitute und verrechneten die gesammelten Schecks und Überweisungen miteinander, die Spitzenbeträge wurden über die Reichsbankkonten, die von den Kreditinstituten bei der Reichsbank zu unterhalten waren, im Rahmen der großen Abrechnung verrechnet. Überweisungen an andere Orte wurden dann innerhalb der Reichsbank durch körperliche Übersendung der Belege verrechnet. Nach Gründung der Bank Deutscher Länder und Ihrem Rechtsnachfolger, der Deutschen Bundesbank mit ihren örtlichen Filialen, den Landeszentralbanken, wurde die direkte Verrechnung zwischen den Banken mit Ausnahme der Hamburger Abrechnung 1949 abgeschafft. Alle Beträge wurden mit den Landeszentralbanken verrechnet.

Um mit den Überweisungsbeträgen während der Postlaufzeit der Belege zinsbringend arbeiten zu können, wurde größere Beträge im eigenen Filialnetz gehalten. Die Sparkassen bedienten sich hierzu der Landesbanken oder Girozentralen, der Genossenschaftssektor der Volksbanken und die Raiffeisenbanken bedienten sich der Genossenschaftszentralen.

Auch die Postscheckämter, als Rechtvorgänger der Postbank, hielten die Beträge im eigenen Netz.

Quelle: wikipedia.org

kernstel 29.02.2012, 12:37

Sehr gute Antwort ein Daumen dafür

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Vor 58 Jahren habe ich den Lehrlingslohn noch in der "Tüte" erhalten und in der Tasche herumgetragen. für das Sparbuch war es zu wenig.

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