Zahlungserinnerung und dan Mahnung?

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5 Antworten

nein... neuerdings muss noch nicht einmal gemahnt werden.

Eine Mahnung, auch als Zahlungserinnerung bezeichnet, ist die bestimmte und eindeutige Aufforderung des Gläubigers an den Schuldner, die geschuldete Leistung zu erbringen.[1] Die Mahnung kann (neben Bestehen eines fälligen Anspruchs und Nichtleistung durch den Schuldner) Voraussetzung für den Verzug des Schuldners sein (§ 286 BGB). Verzug tritt nicht ein, solange der Schuldner die Nichtleistung nicht zu vertreten hat, wofür er aber beweispflichtig ist. Wenn durch vertragliche Vereinbarung mit dem Schuldner für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist oder sich nach einem vorausgehenden Ereignis kalendermäßig berechnen lässt (z. B. „zwei Wochen ab Lieferung“, „ab Zugang der Rechnung“, „ab Kündigung“), ist die Mahnung nicht erforderlich (§ 286 Abs. 2 BGB). Einer Mahnung bedarf es auch dann nicht, wenn der Schuldner die kurzfristige Leistung ausdrücklich zugesagt hat, aber diese Zusage nicht einhält (sog. Selbstmahnung) oder wenn der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert hat (z. B.: „Von mir bekommen Sie kein Geld!“). Der Schuldner einer Entgeltforderung kommt - ohne dass er gemahnt werden müsste - spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung in Verzug. Ist der Schuldner Verbraucher (§ 13 BGB), muss er auf diese Folgen in der Rechnung besonders hingewiesen worden sein. Die Verzugszinsen werden grundsätzlich bei der ersten Mahnung nicht berechnet. Die Mahnung ist an keine Form gebunden, aus Beweisgründen empfiehlt sich aber die Schriftform. Das entsprechende Schriftstück wird als Mahnbrief bezeichnet. Das Mahnschreiben muss den Schuldner als Person, Firma oder Verein eindeutig benennen. Die Mahnung muss die bestimmte und eindeutige Aufforderung an den Schuldner enthalten, seine Vertragspflicht (bspw. Zahlung, Lieferung o. ä.) zu erfüllen. Um ein Indiz für den Zugang der Mahnung zu haben, kann die Zustellung durch Einschreiben mit Rückschein notwendig sein. Allerdings ist niemand verpflichtet, ein bei der Post hinterlegtes Einschreiben abzuholen. Wenn der Schuldner erst durch die Mahnung in Verzug kommt, muss er die dafür dem Gläubiger etwa entstehenden Kosten, zum Beispiel Gebühren eines Rechtsanwalts oder einer Inkassofirma, nicht tragen. Erst die danach anfallenden Kosten weiterer Zahlungsaufforderungen oder anderer Maßnahmen hat er als Verzugsschaden dem Gläubiger zu ersetzen. Die Wirkungen einer Mahnung werden auch durch Erhebung der Leistungsklage oder die Zustellung eines Mahnbescheids im Mahnverfahren erreicht. Die Mahnung als solche beeinflusst nicht den Ablauf der Verjährung des Anspruchs. Erst wenn der Schuldner den Anspruch anerkennt, etwa durch Bitte um Zahlungsaufschub, Teil- oder Zinszahlung, beginnt die Verjährung neu (§ 212 BGB).

Sorry, das stimmt nicht ganz! Das hast du falsch verstanden! Die Manung ist deine Zahlungserinnerung! Aber Sie sollten 3 x mahnen bevor sie dir ein Inkassobüro auf den Hals hetzen, und selbst da gibt's rechtliche Schlupflöcher ohne Ende! Meist gilt, hast du Geld und nen guten Anwalt dann versuch es, ansonsten lass es sein! Aber bei 10 Euro weiß ich nicht ob man das dann überreagieren nennt!?

Ich vermute mal, dass das keine "Mahngebühr" im eigentlichen sinne ist sondern eine "Bankrückläufer Gebühr" die entstehen dann, wenn die Banken zurückbuchen. Wenn Beträge dann zurückgebucht werden geht eine Mahnung raus auf der diese Gebühren enthalten sind und die sind immer höher als normale Mahngehbühren.

Nein, man muß nicht erst erinnern. Der Kunde weiß schließlich, was er kauft und zu bezahlen hat aufgrund der Rechnung. Eine Zahlungsaufforderung wäre ein freundliches Entgegenkommen. Und der ganze Schriftkram kostet auch Geld. Da darfst Du nicht nur Papier und Porto sehen, da steckt auch die Arbeitszeit des Sachbearbeiters mit drin. Aber ganz ehrlich: 10 € Mahngebühren sind schon mehr als happig...

enqelshn 22.03.2012, 06:25

na dann werd ich wohl die 40,00 Euro Zahlen müssen Danke schön .

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Nein du hast eine Rechnung bekommen, danach darfst du SOFORT die 1. Mahnung bekommen weil in der Rechnung schon ein Zahlungsziel enthalten war. Die hätten auch gleich eine Inkassofirma beauftragen können, dann wärs noch teurer

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