Zahlung mit EC-Karte konnte mangels Kontodeckung nich teingelöst werden

2 Antworten

Das ist alles Rechtens. Deine Lastschrift konnte nicht eingelöst werden und du hast da eine ganze menge Arbeit verursacht. Ich würde das schnellstmöglich bezahlen, sonst wird es noch teurer.

Als Kostenverursacher musst Du leider zahlen, denn für diese Kosten bist du dem Verkäufer schadensersatzpflichtig. Oder arbeitest Du umsonst?

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@coachbella

musst Du leider zahlen

Warum leider ? Soll der andere, der nix dafür kann aufkommen ? ;-)

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@coachbella

Als Kostenverursacher musst Du leider zahlen, denn für diese Kosten bist du dem Verkäufer schadensersatzpflichtig.

Schadenersatz kann nur für tatsächlich angefallenen Schaden verlangt werden. Dem Forderungssteller darf hierbei kein Gewinn entstehen.

Kein Gericht in diesem Land hat einem Gläubiger bisher für einen eingeschriebenen (!) Mahnbrief mehr als 2,50 € als Pauschale zugestanden.

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@kevin1905

Und auch ansonsten sind Personalkosten nicht erstattungsfähig. Das hat der BGH schon mehrfach klar gestellt. Das Argument "Man hat Leute beschäftigt" zieht nicht.

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@mepeisen

Welches BGH hat das entschieden? Davon habe ich ich ja noch nie etwas gehört. Bei Rücklastschriften sind es ja immer Personalkosten die entstehen.

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@mepeisen

Das ist eine Seite von einem Rechtsanwalt, der da auch schreibt meines Erachtens, also es ist die Meinung des Rechtsanwaltes.

Außerdem geht es hier um die reinen Gebühren der Rücklastschrift (9,60+Bankgebühren) und das diese nicht nach belieben festgesetzt werden dürfen.

Adressermittlungen sind sehr aufwendig und kosten deshalb schon einiges. Mahngebühren dürfen auch genommen werden, da nicht fristgerecht gezahlt wurde. (5€ sind auch ok). In dem oben genannten Fall sind die Gebühren aber im Rahmen. Es werden lediglich die entstandenen Kosten angefordert.

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Was muss nun wirklich hiervon gezahlt werden und was ist rechtens?
  • Pro Mahnbrief 2,50 € maximal.
  • Rücklastschrif dem Grunde nach auch. 3,- € sind auf jeden Fall angemessen, da du die Rückbuchung schuldhaft verursacht hast. Die 5,56 € erscheinen mir realistisch.
  • Die tatsächlichen Kosten für die Adressauskunft.
  • Verzugszinsen

Ich würde von dem Betrag rund 2,50€ abziehen und das dann überweisen. Die Mahngebühren sind einfach zu hoch. Man darf hier keine Personalkosten u.ä. verrechnen.

Die 13,39€ sind durchaus im Rahmen. Die Adressauskunft bei EC-Karten lassen sich Banken gut entlohnen, das geht bis zu 15€ rauf. Du kannst natürlich jederzeit einen Rechnungsnachweis der Bank verlangen, sowohl für die Rücklastschriftkosten als auch die Adressauskunft, aber ich würde auch mal von ausgehen, dass das im Rahmen ist.

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