Zahlung der BU Rente soll eingestellt werden, da ich jetzt nach Einstieg in eine andere Tätigkeit genau soviel verdiene wie vorher. Ist das rechtens?

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9 Antworten

Ja, ist es, nennt sich konkrete Verweisung. Wenn Du konkret einen anderen Job ausübst und genauso viel verdienst wie vorher, bist Du gem. Bedingungen nicht mehr BU.

Macht ja auch Sinn, wofür willst Du denn noch die BU-Rente haben ?

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Ja, so ist es mindestens nach einer Umschulung in den Versicherungsbedingungen geregelt. Evtl. ist ein Wiedereingliederungsgeld vereinbart, das sind dann auch nochmal 6 - 12 Monatsrenten

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Lieber GoetzC,

es gibt da Urteile, wo durch den neuen Job mehr Netto verdient wird wie zuvor und trotzdem ist die BU-Rente weiterhin vom Versicherer zu bezahlen, da der neue Job nicht der zuvor ausgeübten Tätigkeit bzw. überhaupt nicht des Begriffs der „bisherigen Lebensstellung" entspricht!

Siehe hierzu Urteile zur BU wie z.B.:

www.1averbrauchermagazin.de/versicherung/gerichtsurteil-bu-muss-trotz-weiterer-berufstaetigkeit-zahlen-16938#

Gruß siola55

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Hallo, alles richtig. Wenn deine neue Tätigkeit deine Lebenstellung und Verdienst wieder darstellt, kann die Versicherung dich konkret Verweisen.

Achtung! Je nach Anbieter, wenn du in der neuen Tätigkeit über 20 % weniger Verdienst, besteht die Möglichkeit, das die Versicherung weiter BU zahlen muss.  Trotzden freue dich das du wieder in Arbeit sein kannst. Alles Gute! constein

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Das nennt man im Bedingungswerk „konkrete Verweisung“ und ist somit völlig legal wenn dies in deinem Vertrag so geregelt ist (wovon ich einmal ausgehe).

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Das ist völlig korrekt. Ein BU-Versicherung soll deine Arbeitskraft absichern, wenn du BU bist. Wenn Du wieder arbeiten kannst, was ja gut ist, bist du nicht mehr BU. Die Zahlungen werden wieder eingestellt. Manche Versicherungen zahlen aber ein Wiedereingliederungshilfe. Frage mal nach.  Bezahle deine BU-Beiträge aber jetzt weiter, denn du könntest ja noch mal BU werden.

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Ich fürchte ja, denn die bisherige Rente wird ja nicht mehr benötigt, bei einem entsprechenden Verdienst.

Prüfe Zuschüsse aus dem Rathaus in Form von Wohngeld/Lastenzuschuß.

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Hallo,

ja, wenn du genauso gutes bis max. 20% weniger Einkommen erziels,t ist das rechtens. Prüfe, ob du den Wiedereingliederungsleistung geltend machen kannst.

Der Versicherungsschutz lebt beitragspflichtig auf und, wenn du einen guten Vertrag hast, ist die neue Tätigkeit dann versichert.

Beste Grüße

Dickie59

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das kann dir nur dein spezieller Vertrag sagen.

Aber in der Regel sind dort klauseln drin, die sich an Stunden pro Tag orientieren.

Arbeitest du mehr Stunden, als für die BU definiert, dann bekommst du auch keine Leistungen mehr. Du arbeitest ja, bist also nicht berufsunfähig.

Von der Lohnhöhe wird es eher nicht abhängig sein.

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Kommentar von RudiRatlos67
26.05.2016, 14:18

Falsch....
Es heist sinngemäß bei guten BUV.... wer weniger in als 50% in seinem letzten Beruf oder einem gleichwertigen Beruf arbeiten kann hat Anspruch auf Fortführung der Rente bis die Bedingungen nicht mehr erfüllt sind oder der Vertrag beendet ist. Nach einer geeigneten Umschulung entfällt die Leitung ebenso

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