Zahlte und bekam dann eine Zahlungsaufforderung?

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11 Antworten

Wenn du in Zahlungsverzug warst schuldest du mal auf jeden Fall die Zinsen (ggf. Mahngebühren, Rücklastschriftkosten, Adressermittlung und was eben so anfällt).

Inkassogebühren müssen i.d.R. nicht bezahlt werden. An wen hast du überwiesen?

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Fordern dürfen die, was sie wollen - das ist nicht unbedingt verboten.

Die gute Nachricht ist - zahlen musst du der Inkassofirma nichts.

Wenn die Zinsen mehr als paar Cents betragen, überweise sie an den Gläubiger und gut ist.

Inkassifirmen haben keine rechtliche Befugnisse und keinen Vertrag mit dir, den du erfüllen müsstest.

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Am letzten Freitag, 30.10. 2015 hatte ich eine Zahlung geleistet, die man bei mir schon einige Male angefordert hatte. 

hier kommt doch schon deutlich rüber, dass Du in Verzug warst, ansonsten hätte man Dich nicht einige Male angemahnt. Aus dem Grund musst Du natürlich auch die Zinsen bezahlen. Inwieweit die Höhe der "Mahnkosten" berechtigt sind, kann man schlecht einschätzen. Sehr oft werden die von Inkassobüros zu hoch berechnet...

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wie du schreibst, warst du schon mächtig in Verzug, denn erst mahnt die Originalfirma, bevor sie eine Rechnung an ein Inkasso weiter gibt. Es gibt Fristen. Wenn du am Freitag überwiesen hast, kann das Geld heute noch nicht beim Inkasso Büro eingegangen sein. Wenn die Frist also der 31.10. war, dann kam deine Zahlung zu spät und du musst für die Kosten auf kommen.

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franneck1989 02.11.2015, 15:22

du musst für die Kosten auf kommen.

Nein, muss er aus verschiedenen Gründen nicht

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Ich kenne mich mit dem Thema nicht ganz so gut aus. Trotzdem möchte ich dir meine Sichtweise dazu schreiben.

Ich rate dir, bei dem nächsten Einkauf so bald wie möglich zu zahlen. Soweit ich weiß, kann dir der Verkäufer, insbesondere dann, wenn du schon mehrere Zahlungsaufforderungen bekommen hast, Zinsen + Zusatzgebühren verhängen.

Von dem her ist das, was dir die Inkassofirma in Auftrag stellt, gültig und du solltest es bezahlen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

LG Markus

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franneck1989 02.11.2015, 14:08

Soweit ich weiß, kann dir der Verkäufer, insbesondere dann, wenn du schon mehrere Zahlungsaufforderungen bekommen hast, Zinsen + Zusatzgebühren verhängen.

Zinsen sind erlaubt, irgendwelche "Zusatzgebühren" aber gerade nicht. Es muss nur Schaden ersetzt werden, welcher tatsächlich angefallen ist und welcher nicht gegen §254 BGB spricht.

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Das Geld wird wahrscheinlich noch nicht bei denen eingegangen  sein da es immer paar tage braucht. Und wenn sie es schon mehrmals  angefordert haben ist es klar das die dann Zinsen und mahngebühren  verlangen. Ob das rechtens ist weiß ich nicht aber das hatte leider auch schon. 

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LonelyBrain 02.11.2015, 14:09

lies doch die Frage. Die Firma verlangt trotz Zahlung die Zinsen.

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Zur Zahlung von Zinsen und Mahnkosten ist verpflichtet, wer in Verzug geraten ist

Bist du das? Wenn ja - zahl.

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franneck1989 02.11.2015, 14:05

Verbraucher müssen Inkassobüros i.d.R. nicht bezahlen.

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Hauptforderung ist bezahlt, Sache erledigt. Inkassobüro ignorieren...

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rudelmoinmoin 02.11.2015, 13:55

Falsch, nicht bei Zahlungsverzug

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franneck1989 02.11.2015, 14:03
@rudelmoinmoin

So pauschal ist das einfach Unsinn.

Allein schon §254 BGB regelt doch, dass nur ersetzt werden muss, was für die Durchsetzung der Forderung unausweichlich und zielführend ist. Dazu gehört sicher nicht die Einschaltung eines Inkassobüros zum Schreiben weiterer rechtlich unnötiger E-Mails

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rudelmoinmoin 02.11.2015, 14:58
@franneck1989

stimmt >§254 BGB, dass nur ersetzt werden muss, was für die Durchsetzung der Forderung unausweichlich und zielführend ist, und bei einem jegliche Zahlungsverzug darf/kann man ein Inkasso Unternehmen einschalten/beauftragen  

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Georg63 02.11.2015, 15:11
@rudelmoinmoin

Ein Inkassobüro ist nie unausweichlich und nur bei ahnungslosen Schuldnern zielführend.

Wenn das Inkassobüro dann noch für den Gläubiger kostenfrei arbeitet, entstehen diesem keine Kosten, die der Schuldner evtl. zu erstatten hätte.

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Ich war 2 Monate drüber ... hab den Abstand jetzt gezahlt und gut ist.

Was Ihr hier alle schreibt ist schon klar, ..

Viele Anschreiben enthalten den Satz ...

sollten Sich Zahlung und unser Schreiben überkreuzt haben, 

betrachtenSie das Schreiben als Gegenstandslos 

wäre das nicht auch hier gültig gewesen ?

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Kauft doch einfach nichts, was ihr nicht bezahlen könnt. Das kann doch nicht so schwer sein. Und ja, es ist rechtens, und ja, es wird irgendwo in den AGBs oder so stehen.

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franneck1989 02.11.2015, 14:12

es wird irgendwo in den AGBs oder so stehen.

Pauschale Gebühren für Zahlungsverzug sind definitiv nicht erlaubt, entsprechende Klauseln in den AGB sind unwirksam und müssen nicht weiter beachtet werden.

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wie weit (Tage) hast du denn deine Zahlungsfrist Überschritten !

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Georg63 02.11.2015, 14:45

egal, bezahlt ist bezahlt

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Georg63 02.11.2015, 14:54
@rudelmoinmoin

bezahl du doch wen du willst, aber rede den Fragern nicht unnötige Zahlungsverpflichtungen ein.

Wenn der Gläubiger eine inkassofirma beauftragt, ist das erstmal sein Problem.

Falls FALLS! dabei Kosten entstehen kann er (nicht die Inkassofirma) gegenüber dem Schuldner geltend machen, WENN er anchweisen kann, dass diese Kosten notwendig waren - er als nicht in der LAge war, diese Mahnungen selbst zu schreiben.

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rudelmoinmoin 02.11.2015, 15:02
@Georg63

aua, aua das tut weh >er als nicht in der LAge war, diese Mahnungen selbst zu schreiben.<

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Georg63 02.11.2015, 15:07
@Georg63

Wenn der Schuldner in Verzug ist, darf der Gläubiger 1 - 3 Mahnungen zu je 1,50 - 2,50 Euro je Brief verschicken - Mails sind kostenlos. Er darf damit auch einen Dienstleister beauftragen - nur darf der auch nicht mehr berechnen, denn weitere Kosten widersprechen der Schadensminderungspflicht.

Ansonsten ist es ihm frei gestellt, einen Anwalt zu beauftragen, der bei kleinen unstrittigen Forderungen nur eine Minimalgebühr abrechnen darf.

Vielfach betreiben Anwaltskanzleien gleichzeitig Inkassobüros um doppelt kassieren zu können. Da sowas unzulässig ist, bekommt ein Anwalt, der neben seinen eigenen Gebühren noch Inkassogebühren und oft noch Kontoführungspauschalen etc. einfordert, von mir einfach gar nichts. Soll er klagen und dem Richter seine überhöhte Abrechnung erklären - den Spass zu erleben wär mir einiges wert. Leider hats bisher keiner versucht.

Der sinnvollste Weg für ein Unternehmen ist es eine Mahnung zu senden und nach Fristablauf ohne Widerspruch einen Mahnbescheid zu beantragen. alles andere ist sinnlose Kostentreiberei und kann vom Schuldner ignoriert werden.

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rudelmoinmoin 02.11.2015, 15:13
@Georg63

stimmt soweit alles, nur kennst du/ich den genauen Sachverhalt >NEIN< schöne Woche noch

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