Zahlt Versicherung für ein nicht bewohntes Haus

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7 Antworten

Die Gebäudeversicherung wird den Leitungswasserschaden durch frostbedingten Rohrbruch nicht übernehmen: Es gehört zu den versicherungsvertraglichen Obliegenheiten des Versicherungsnehmers, vor allem während Frostperioden die ausreichende Beheizung des Gebäudes sicherzustellen. Hiergegen wurde verstoßen, weswegen der Versicherer leistungsfrei ist. Der "Mieter" kann nur haftbar gemacht werden, wenn ihn nachweislich ein Verschulden trifft. Mangels eines Mietvertrages wird schwer zu beweisen sein, dass er zur Sicherstellung des Heizungsbetriebs auch durch Nachtanken von Heizöl verpflichtet gewesen wäre.

In dem Fall des Einbruchdiebstahls kann die Hausratversicherung der Bewohnerin für den Schaden am Hausrat durch Entwendung und an der beschädigten NE-Tür aufkommen, vorausgesetzt, dass der Vorfall umgehend polizeilich gemeldet wurde und auch der Versicherer sofort informiert wurde.

Grundsätzlich ist die Versicherung bei unbewohntsein zu informieren. Je nach Tarif der Gesellschaft, wird dem Kunden dann ein dafür passender Tarif angeboten oder aber gekündigt. Es stellt, wie wir ja auch hier feststellen können, ein erheblich höheres Risiko für die Versicherung dar. Je nach Ausgestaltung des Mietvertrags, kann der Mieter verantwortlich sein oder eben nicht. Grundsätzlich muß die Wohngebäudeversicherung nicht zahlen oder nicht voll zahlen, weil vertragliche Obliegenheiten verletzt wurden. Nämlich zu heizen, oder dafür zu sorgen, Frostschäden zu verhindern. Gleiches gilt analog für den Wohnungseinbruch/Hausrat. Außerdem stellt sich die Frage, ob der inhaftierte Bekannte auch die Beiträge weiter zahlte. Die sind nun mal überhaupt Grundvoraussetzung für Versicherungsschutz. Trotz alle dem würde ich natürlich die Schäden der Versicherung melden.

Das sind zwei Fragen. Der Versicherung muss Vorher mitgeteilt werden, dass das Objekt nicht bewohnt ist. Aber einfach mal Antrag bei der Versicherung stellen, Frost- und Wasserschäden, festgestellt. Die schicken dann einen Gutachter und dann wird von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich entschieden. Und was den Einbruch betrifft, kommt ebenfalls auf den Vertrag an.

Das ist nicht von Versicherung zu Versicherung verschieden, so ein Unfug (Willkür und Wildwest sind nicht an der Tagesordnung).

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Der Bekannte deines Bekannten ist für alle Schäden verantwortlich. Ich bezweifle, dass er in der Lage ist, diese Kosten zu tragen. Hierfür tritt keine Versicherung ein. Sollte im zweiten Fall eine entsprechende Versicherung gegen Einbruch vorhanden gewesen sein, zahlt diese die aufgebrochene Tür und eine entsprechende Hausratversicherung gegen Vandalismus, zahlt die Schäden an den Möbel, sollten keine Versicherungen vorhanden sein, bleiben die Eigentümer auf den Schäden sitzen, es sei denn, sie haben diesen Fall bei der Polizei angezeigt und der / die Täter sind gefasst, dann müssen sie die Schäden bezahlen.

Es wurde eine Anzeige bei der Polizei bzgl. des Einbruches gemacht.

Der Bekannte, welche die Räume "gemietet" hatte, ist selbstständig und hat die Räume zur geschäftlichen Nutzung gemietet, zudem müßte er ja eigentlich eine Haftpflicht haben.

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@SweetRose60

Wenn er nicht einmal Miete gezahlt hat, wird es auch unwahrscheinlich sein, dass er eine Firmenhaftpflichtversicherung hat.

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Wenn er nicht versichert ist, erstmal er selbst.

Bei dem Geschäft kann er versuchen über einen Anwalt und dann evt. auch übers Gericht vom "Mieter" was zu holen, wenn bei dem was zu holen ist.

Einen Anwalt würde ich auf jeden Fall zu Rate ziehen.

Es besteht eine Gebäude-, Hausrat- und Haftpflicht für beide Häuser.

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@SweetRose60

Den Anwalt muss er aber auch bezahlen,und der Streitwert ist hoch.Das Geld muss er auch erst mal haben.

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@SweetRose60

Für die den Einbruch kann er sicher die Hausrat in Anspruch nehmen, bei dem Wasserschaden muss er sich sicher den "Mieter" zur Brust nehmen, nicht zu heizen würde ich grob fahrlässig nennen - würde ich aber evt. auch mal über eine der Versicherungen probieren.

Am besten die Policen mal genau lesen um zu erfahren, was die abdecken!

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Sind denn dafür überhaupt Versicherungen vorhanden.Ich glaube nicht das sich eine Versicherung darum Reist etwas zu Zahlen.Es waren Unbewohnte Häuser Die Durch Vernachlässigung der Eigentümer Pflichten zu Schaden kamen.Mehr kann man nur sagen wenn man Versicherungsverträge kennt.und Ob die Prämien bezahlt wurden.

Die Versicherungsprämien wurden durch den Eigentümer gezahlt. Bei beiden Häusern existieren Versicherungen.

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Du solltest in diesen belangen einen Rechtsanwalt hinzuziehen.

Sollte die Person Alg 2 beziehen , kann sie auf Prozesskostenhilfe pochen und muss so nur 10€ an den Anwalt zahlen.

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