Zahlt die Rechnung der Feuerwehr wegen ausgelaufenen Öl´s durch den PKW eine Versicherung?

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6 Antworten

Falls du eine Vollkasko-Versicherung hast, würde ich die Rechnung da mal einreichen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber vielleicht zahlt diese Versicherung.

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Zumindest innerhalb von Sachsen darf die Feuerwehr zur Beseitigung von Ölspuren gar nicht mehr herangezogen werden. Das müssen darauf spezialisierte Firmen erledigen.

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Grundsätzlich sind die Leistungen der Feuerwehr kostenfrei; bei Hilfeleistungen bei Kfz-Schäden kann jedoch der angefallene Aufwand dem Verursacher in Rechnung gestellt werden; manche Gemeinden machen dies, andere wiederum nicht; ich würde es auch bei nicht bestehender Vollkaskoversicherung der Versicherung melden; bei Brandschaden tritt ja auch die Teilkasko für entstandene Schäden ein; frag doch einfach mal bei Deiner Versicherung nach.

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Leistungen, die zur Kern-Tätigkeit der Feuerwehr gehören (retten - bergen - löschen - schützen) sind in der Regel kostenfrei. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit kann hier dennoch eine Kostennote durch die Gemeinde erstellt werden.

In diesem Fall war es eine reine technische Hilfeleistung, die - je nach Gemeinde - selbstverständlich in Rechnung gestellt werden wird.

Abgerechnet wird dabei das Fahrzeug, die Mannschaft, die Dauer des Einsatzes und der verbrauchte Ölbinder.

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Ich fasse das ganze mal aus Sicht der Feuerwehr zusammen: -Grundsätzlich sind Tätigkeiten der Feuerwehr im Rahmen der Gefahrenabwehr kostenlos. Da von KFZ jedoch eine erhöhte Betriebsgefahr ausgeht sind damit verbundene Einsätze (ausgelaufene Betriebsstoffe) kostenpflichtig. -Es ist dabei unerheblich ob es sich um ehren- oder hauptamtliche Kräfte handelt; der Aufwand für Fahrzeuge und Material ist der Gemeinde entstanden, die Arbeitgeber der freiwilligen Kräfte erhalten deren Arbeitsausfall ersetzt. Ausserdem wird das Grós des Feuerschutzes vor allem auf dem Land noch immer von Freiwilligen sichergestellt. -Feuerwehren dürfen bzw. müssen zur akuten Gefahrenabwehr noch immer zu Ölspuren ausrücken; Gefahrenabwehr kann auch das sichern und absperren der Gefahrenstelle sein. Das Ölspuren mittlerweile nicht nur abgestreut sondern auch gereinigt werden müssen (inkl. fachgerechter Entsorgung von Bindemittel und Waschlösung) kommen dafür dann Fachfirmen zu Einsatz.

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Die Leistung der freiwilligenFeuerwehr werden weitergegeben, das regelt das Gesetz!!!!

Solange es um absicherung und Beseitigen der Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer geht zahlt dieses seine KFz Haftpflicht, dies steht in der Versicherungspolice.....

Glaub mir ich hatte diesen Fall 2 mal, einmal mit dem Auto (556,-€) und einmal mit dem Motorrad (332,-€) beides hat die Versicherung über die Haftpflicht abgewickelt

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Kommentar von gargamel111
20.05.2009, 07:46

Tei l: falsch, es gibt keine gesetzliche Regelung dafür, das ist Gemeindesache. Steht in den Antworten oben schon.

Teil 2: Absolut richtig. Es ist an Schaden/bzw. Gefahrenabwehr an einem anderen, also zahlt die Haftplicht.

Die Frage ist aber, ob es sich lohnt. Einfach die Versicherung fragen, was besser ist - selbst übernehmen oder die Hochstufung in Kauf nehmen.

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Kommentar von Kessko
20.05.2009, 14:26

Ja, stimmt, meine Teilkaskoversicherung hat das auch damals bezahlt, als ich auf der Fahrbahn mal eine Ölspur mit dem Auto hinterlies.

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