Zahlt der Mieter die Rechnung des Elektrikers für Stromanschluss?

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9 Antworten

Eindeutig ist die Begleichung des Rechnungsbetrages Angelegenheit des Vermieters. Er hat die Mietsache in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeignetem Zustand dem Mieter zu übergeben und während der Mietzeit zu erhalten. Eine Kleinreparatur ist das auch nicht, Rechnung zurücksenden an den Vermieter wegen fehlender Rechtsgrundlage.

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gestern bekam ich für diese Arbeiten eine Rechnung der Wohnungsgesellschaft in Höhe von 70€. Muss ich tatsächlich die Kosten für diese Arbeiten tragen?

Nein, Du hast den Mangel gemeldet und Vermieter muss diesen Mangel beheben lassen und die Rechnung zahlen.

Dem Vermieter schriftlich per Einwurfeinschreiben mitteilen, dass er die Rechnung begleichen muss weil er als Vermieter verpflichtet ist, die Mietsache im vertragsgemäßen Gebrauch zu überlassen.

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dass die Stromleitungen zum Spiegelschrank nicht am Stromnetz angeschlossen waren

Dann wäre zu klären, ob diese Leitungen zum Bestand der Wohnung gehören, oder sie z. B. von einem Vormieter stammen, der sie verlegt hat.

Im ersten Fall ist der Vermieter für die Funktion verantwortlich, im letzteren stehst Du für die Kosten allein gerade.

In vielen Verträgen gibt es Klauseln, die festlegen, dass Mieter Kleinreparaturen bis etwa 100 € pro Jahr selbst tragen. Womit der Vermieter auch für den ersten Fall die Kosten auf Dich abwälzen kann.

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Wenn die Leitung schon da war dann ist der Vermieter verantwortlich, anders wäre das bei Neuverlegung, sowieso sollte ein Laie keine Steckdosen aufmachen ;) neu verlegen erst recht nicht. Auf jeden Fall ist der Vermieter verantwortlich und trägt die Kosten, außer es steht anders im Mietvertrag

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Wie hier die meisten schon sagen, ist die WBG für die Rechnung zuständig, da sie den Fachmann bestellt haben. 
Da es keinen "Schaden" gab, den du evtl. verursacht hast (z.B. angebohrte Leitung), musst du auch nichts zahlen, denn vorhandene Leitungen in den Wänden müssen schon beim Einzug funktionieren oder so stillgelegt werden, dass der Mieter nichts mehr daran anschliessen kann.  

Gruß DER ELEKTRIKER  

P.S.
Für das nächste Mal: 
Stromanschlüsse für Spiegelschränke können über den Bad-Lichtschalter schaltbar sein oder auch ständig unter Strom sein, damit die Steckdose IM Schrank immer funktioniert.  
Daher ist es von Vorteil, wenn man (bevor der Schrank angebaut wird) den Stromanschluss zweimal misst, einmal mit eingeschaltetem Badlicht und einmal mit ausgeschaltetem.  
So weiß man sicher, dass der Stromanschluss funktioniert und erspart sich evtl. weitere An- und Abbauten des Schranks für die Fehlersuche.  

Das gilt auch für alle anderen Anschlüsse z.B. an Deckenlampen.
Erst messen, dann anbauen

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Vielen Dank für die schnellen Antworten. Heißt für mich jetzt, dass ich schriftlich die Zahlung verweigere oder wie gehe ich hierfür am besten vor? Ich habe ziemlichen Respekt davor, dass mir wegen solcher "Kleinigkeiten" die Wohnung gekündigt wird.

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Kommentar von EsgibtGeister
04.05.2016, 01:36

das problem ist, dass du den elektriker wahrscheinlich geordert hast

du bist dem dann erst mal haftbar und musst den bezahlen, wenn er es verlangt, weil du der auftraggeber bist

du müsstest dir das geld von dem vermieter wiederholen

aber versuch es so, ruf den vermieter+elektriker an und rede mit denen

erst mit dem vermieter natürlich

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Hallo, es gilt: "Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch" Im Falle eines Mangels einer Mietsache ist es Pflicht des Mieters, den Vermieter zur Behebung des Mangels aufzufordern. Falls dieser der Aufforderung nicht nachkommt, hat der Mieter das Recht, eine Reparatur zu veranlassen und dem Vermieter in Rechnung zu stellen. Wird diese Vorgehensweise nicht eingehalten, gilt: "Wer die Musik..." Gruß, ScherziScherzissimi

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Kommentar von harzer1989
04.05.2016, 02:02

Ich habe den Elektriker auch nicht selbst geordert sondern der Wohnungsgesellschaft den Mangel mitgeteilt. Diese hat mir dann den Termin mit dem Elektriker versorgt. Der Rechnungsabsender ist jetzt die Wohnungsgesellschaft und nicht der Elektriker.

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Nein. Es ist Sache des Eigentümers, dafür zu sorgen, dass alle Anschlüsse direkt nutzbar sind.


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Anfahrtskosten muß man immer bezahlen, auch wenn die Monteure vor Ort sind,es sei denn sie verzichten von sich aus darauf.

Aber zahlen sollte die Wohnbaugesellschaft, da ein Laie selten was von den Schaltungstechniken versteht.

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