Zahlt der Arbeitgeber im öffentlichen Dienst (Tarif nach ÖD) den Differenzbetrag wenn man 6 Wochen krank ist und anschließend Anspruch auf Krankengeld hat?

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2 Antworten

Ja im öffentlichen Dienst (TVöD) ist es so, dass man 6 Wochen sein Gehalt erhält und dann Krankengeld von der Krankenkasse und Krankengeldzuschuss bis zum letzten Netto erhält.

Der Krankengeldzuschuss wird bei einer Beschäftigungszeit (§ 34 Abs. 3)
von mehr als einem Jahr längstens bis zum Ende der 13. Woche und von mehr als drei Jahren längstens bis zum Ende der 39. Woche seit dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit infolge derselben Krankheit gezahlt.

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Kommentar von Apolon
16.12.2015, 10:46

@jens79,

was hat denn der § 34 Abs. 3 TVÖD mit der Zahlung des Krankengeldes zu tun ???

Der genaue Wortlaut:

(3) 1Beschäftigungszeit ist die bei demselben Arbeitgeber im Arbeitsverhältnis zurückgelegte Zeit, auch wenn sie unterbrochen ist. 2Unberücksichtigt bleibt die Zeit eines Sonderurlaubs gemäß § 28, es sei denn, der Arbeitgeber hat vor Antritt des Sonderurlaubs schriftlich ein dienstliches oder betriebliches Interesse anerkannt. 3Wechseln Beschäftigte zwischen Arbeitgebern, die vom Geltungsbereich dieses Tarifvertrages erfasst werden, werden die Zeiten bei dem anderen Arbeitgeber als Beschäftigungszeit anerkannt. 4Satz 3 gilt entsprechend bei einem Wechsel von einem anderen öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber

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