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Bevor das zum Tragen kommt, wird erst mal versucht über die Angehörigen/Kinder Geld zu bekommen, die sind auch Unterhaltsplichtig gegenüber den Eltern.

Hallo!

Wenn wirklich kein Geld vorhanden ist, übernimmt/bezuschusst die Sozialbehörde tatsächlich zumindest einen Teil der Heimkosten oder ggf. auch die kompetten Betreuungskosten, für den Fall dass etwa keine Angehörigen mehr leben oder die lebenden Verwandten keine finanziellen Reserven haben.

So habe ich es sogar schon mal erlebt bei einem Bekannten meiner Großeltern, der ins Altersheim musste. Da gab es zwei Kinder, die aber selbst auch kaum Geld hatten. Am Ende wurde dem Senioren der Aufenthalt zwar bis zu seinem Tode (das ging 3-4 Jahre) bezahlt & er bekam auch eine Art Taschengeld für Kleiderkauf, Lebensmittelsonderwünsche usw., aber im Grunde versuchte die Behörde vorher wirklich alles, um zuerst die Angehörigen zur Kasse zu bitten. Erst nachdem definitiv klarstand dass bei der Familie "nix zu holen ist" wurden die "Heimunterbringungskosten" übernommen. Ich erinnere mich gut.

Hoffe, ich konnte helfen!

Hallo, also wenn die Rente nicht reicht, und die Kinder verdienen nicht genug dass sie helfen können, dann wird die Differenz zur hälfte von der Krankenkasse und zur hälfte der Sozialamt.

Kaution eher nicht. Das Sozialamt übernimmt die Restkosten, versucht aber Angehörige zur Kasse zu bitten.

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