Zahlt das die Versicherung wenn ...?

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6 Antworten

Wenn beide Freunde volljährig sind, haften sie als Gesamtschuldner, §830 BGB.

Der Geschädigte kann einen von beiden in Anspruch nehmen. Dieser kann dann Ausgleich  vom anderen fordern.

Es kommt darauf an, welcher Umfang abgesichert wurde. Wenn ein Maklerkonzept dem Haftpflichtvertrag zugrunde liegt, gehe ich davon aus, dass die Versicherung tätig wird, indem sie entweder den Anspruch

zurückweist oder

teilweise befriedigt

oder ganz zahlt und dann für einen Ausgleich unter den "Freunden" sorgt.



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B hat den Schaden verursacht, jedoch ohne eigene Schuld, er steht also nicht in Haftung. A ist der Schuldige und steht in Haftung.

So würde es sich bei Erwachsenen verhalten, ich gehe aber davon aus das es sich um Minderjährige handelt. Da ist das etwas schwieriger da der Gesetzgeber Haftung für Kinder sehr schwammig formuliert. Ohne ins Detail zu gehen kommt es aufs Alter, die geistige Reife und die Aufsicht der Eltern an.

Wenn A nach Gestzgeber nicht haftbar ist und die Aufsichtspflicht wurde nicht verletzt, Pech für den Geschädigten. Wurde die Aufsichtspflicht verletzt stehen die Eltern in Haftung, Versicherung zahlt.

Ist A nach Gesetzgeber haftbar zahlt die Versicherung nur wenn er wirklich Versichert ist. Es gibt Haftpflichtversicherungen die Kinder ausschließen, wenn allerdings vernünftig beraten wurde zahlt die Versicherung.

100€ Schaden sind auch nicht tragisch, bei solchen Summen wird normalerweise nicht viel nachgefragt. Blöd wäre nur wenn es in der Versicherung einen Selbsbehalt gibt, der liegt meist bei 150€ oder höher, dann bleiben die Eltern bzw. A auf dem Schaden sitzen


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Kommentar von Apolon
24.03.2016, 23:50

 und die Aufsichtspflicht wurde nicht verletzt, Pech

Sorry - aber wie kommst du auf Aufsichtspflicht.

Das Alter von A und B wurde doch nie genannt.

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Ich nehme mal an beide Minderjährig ohne Einkommen.

Dann müssen das die Eltern zahlen...die Versicherung deckt das nicht.

Vermutlich haben beide eine Teilschuld und die Eltern müssen das teilen...können sie sich nicht einigen entscheidet das Gericht.

Dann würde die Rechnung wie folgt lauten:

Glasscheibe 100€

Gerichtskosten 200€

Anwaltskosten 500€ 

Ob das also ratsam wäre ?

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Kommentar von Selfmadecheese
24.03.2016, 21:04

Acsho und warum sollte die Versicherung das nicht zahlen?

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würde vermuten dass haftpflicht Versicherung von freund a zahlt

ist halt grobe Fahrlässigkeit
aber war ja kein vorsatz, ihn in die Scheibe zu schubsen

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A zahlt. Ob seine Versicherung greift ist für mich fraglich...

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A und B haften gesamtschuldnerisch! 

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