Zählt eine Handwerkervermittlung als Handwerksbetrieb?

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5 Antworten

Deine Frage ist unschlüssig. Wenn du die Augträge nur vermittelst, dann kommt ein Vertrag zwischen dem Auftraggeber und der Handwerkerfirma zustande. Dann ist der Handwerker nicht dein Subunternehmer !

Wenn du den Auftrag selbst annimmst und an Subunternehmer weitergibst, dann bietest du die handwerkliche Leistung selbst an und musst in die HwK. Dann besteht ein Vertrag zwischen dir und dem Auftraggeber und einer zwischen dir und dem Handwerker.

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Hi...Noctis von der IHK hier!

Du bist kein Handwerkbetrieb, wenn du nichts handwerkliches machst. In deinem Fall vermittelst du nur, bist daher einfach nur Zwischendienstleister und gehörst eher in die Sparte "Handel".

Hast du dich für deine Selbstständigkeit schon bei einer der Kammern gemeldet? Das ist nämlich dein erster Schritt.

Und meiner Meinung nach gehörst du da eher zur IHK als zur HK.

Gruß

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Kommentar von sozialtusi
17.05.2016, 08:25

Sozialtusi von der HK bestätigt das mal so ;)

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Kommentar von DerMirco91
17.05.2016, 11:39

Vielen Dank für die schnellen Antworten :) Ich war jetzt beim Gewerbeamt, dort hat auch alles jetzt soweit funktioniert da ich ja wie schon gesagt von euch keine handwerkstätigkeit ausübe sondern einfach nur vermittle. Vielen Dank.

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Vermutlich nicht. Das zählt dann eher in den Bereich des Jobsharing oder dergleichen

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Nein, da du ja nur vermittelst.

Nun meine Frage: warum soll ich dich als Vermittler einschalten, wenn ich ein Unternehmen oder Handwerker doch sehr einfach selbst finden kann?

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Kommentar von Joergi666
17.05.2016, 08:31

exakt- zudem werden in der Fragestellung zwei verschiedene Aspekte aufgeworfen- einmal ist die Rede von Vermittlung und dann noch von Subunternehmen- wobei der Fragesteller dann ja nicht nur unbedingt Vermittler wäre, insbesondere auch in Bezug auf Haftungsfragen.

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Kommentar von BarbaraHo
17.05.2016, 12:54

Stimmt.

Beim Vermitteln wird nur der Kontakt zwischen Endkunde und Handwerker hergestellt. Dafür zahlt dann der Handwerker eine Provision. Soll der Endkunde eine Vermittlungsgebühr bezahlen sollen - davon rate ich höchstdringlich ab, das sorgt nur für Ärger mit Verbraucherschutz und für ganz viel negative Eintragungen auf diversen Portalen.

Bei der Einschaltung von Subunternehmen kommt es zum Auftrag zwischen Endkunde und "Vermittler". Der Auftrag wird dann an Subs weiter gereicht, die die Durchführung übernehmen. Die Abrechnung erfolgt zwischen Endkunde und "Vermittler". "Vermittler" und Sub rechnen untereinander ab. Also hier handelt es sich eindeutig nicht um "Vermittlung"! Der "Vermittler" ist also selbst Handwerksbetrieb.

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Aus meiner Sicht: Nein, da du ja selber keine Aufträge ausführst.

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