Zählt der Sturz von der Wippe als Unfall für die Versicherung?

9 Antworten

Da es sich bedingungsgemäß um einen Unfall handelt tritt auch die Unfallversicherung ein! Wichtig ist nur was im Detail versichert ist und ob ein Schaden, bzw. körperliche Einschränkung zurückbleibt. Ganz wichtig ist dann natürlich auch, dass ein Unfall fristgerecht gemeldet wird um auch einen Anspruch aufrecht zu erhalten. Daher meine Empfehlung: Auch wenn nicht ganz einwandfrei geklärt ist ob ein Leistungsansruch besteht, den Unfall auf jeden Fall möglichst zeitnah der Versicherung melden - die prüft dann und entscheidet.

Klar zählt das als Unfall, die Frage ist eher, was die Unfallversicherung beinhaltet. Meistens sind nur Invalidität, Bergungskosten, Todesfall usw versichert. D.h. wenn "nur" der Arm gebrochen ist, bekommt ihr sowieso nichts ausgezahlt, sondern nur bei bleibenden Schäden.

Naja Schmerzensgeld und Krankenhaustagegeld sind dabei.

Das bringt zumindest etwas.

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@Misus

Unterarmbruch bei einem Kind wird doch wohl kaum stationär behandelt.

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@DerHans

Warum nicht? Soll man z.B. einen herausspiesenden Knochen einfach so lassen?

Unser Kind hatte danach eine Fehlstellung von 30 Grad - das musste operiert werden.

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Daß sowieso nix gezahlt wird stimmt nicht in jedem Fall: Es gibt auch Versicherungen die bei solch einem Knochenbruch eine feste Summe (z. B. 2.500€ ) zahlen.

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Ein plötzlich, von außen, auf den Körper, unfreiwillig einwirkende Ereignis ist die Definition für einen Unfall.

Eine eingeschlossenes Krankenhaustagegeld würde eintreten. Ein Dauerschaden würde nach 12 Monaten ab dem Unfallereignis über ein Gutachten festgestellt.

Gemeldet werden muss der Unfall also auf jeden Fall, um evtl. Ansprüche zu sichern.

Kostenvoranschlag von Versicherung massiv gekürzt, was tun?

Hallo Leute,

vor kurzem ist mir jemand in meinen Ford (Baujahr 2001) gefahren. Der Schaden war mäßig hoch und ich habe mir einen Kostenvoranschlag im Autohaus Ford besorgt. Dieser Betrag beläuft sich auf 1505,49€ Brutto (1265,12€ Netto). Da der Schaden an der Stoßstange zwar sichtbar ist, jedoch nicht zwingend repariert werden muss, hatte ich eine fiktive Abrechnung in Erwägung gezogen (Auto soll nicht repariert werden).

Jetzt bekam ich einen Brief von der "Continentale AG". Zunächst einmal wurde die Mehrwertsteuer abgezogen, was bei einer fiktiven Abrechnung ja auch korrekt ist, da diese Kosten ja nicht anfallen. Allerdings heisst es nun: 1265,12€ Netto und dann weiter: "Abzüge gemäß Prüfbericht: 468,89€". Wodurch mir letztendlich (mit 25€ Nebenkosten) noch 821,21€ Entschädigung zustehen würde.

Begründet wird das u.a. mit einer "kostengünstigeren und mindestens gleichwertigen Referenzwerkstatt".

Weiterhin heisst es: "Folgende Ersatzpositionen (Halter Stossfänger V) ist anhand der Bilder nicht nachvollziehbar: Ersatzteile - 204,82 EUR

Die Erneuerung (Stossfänger V) ist anhand der Bilder nicht nachvollziehbar. Hier ist eine fachgerechte Instandsetzung möglich. Entsprechende Instandsetzungs- und Lackierzeiten wurden berücksichtigt: Ersatzteile - 421,20 EUR Arbeitslohn - +15 AW = +157,13 EUR"

Mir wurde also letztlich fast 50% gekürzt und das möchte ich nicht akzeptieren! Kennt sich jemand damit gut aus und kann mir sagen welche Schritte ich als nächstes einleiten sollte?

Vielen Dank, Mendo353

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wenn nicht, für was ist die pr. Unfallversicherung dann da?

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Nun meine Frage. Warum hat man eine Versicherung die monatlich oder quartalweise Geld fordert und dann bezahle ich den Schadensersatz aus der eigenen Tasche?

Und klar ist dass der Unfallgegner nicht mal die Hälfte des Geldes braucht für die Schadensbeseitigung.

Ich hatte noch nie etwas mit einem Unfall zutun. Würde mich über eine Antwort freuen.

LG

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