Zählen Tiere, die Antibiotika bekommen haben trotzdem als "bio"?

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3 Antworten

Ja, auch Biotiere dürfen im Krankheitsfall mit Antibiotika behandelt werden, aber danach darf xy Zeit nicht das Fleisch/Milch benutzt werden (bis das AB wieder aus dem Körper ist) 

Wartezeiten gelten in jeglicher Form der Tierhaltung. Bei Bio-Verbänden werden diese meist nur noch verlängert.

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Ja.

Und in der "Bio-Landwirtschaft" werden auch Giftstoffe gegen Schädlinge ausgebracht. Z.B. Kupferverbindungen, die eine Katastrophe für die Mikrobiologie und damit auch für die Umwelt sind.

Für veganes Essen werden auch bei der Ernte Hasen und Rehkitze geschreddert. So wie bei jeder anderen Ernte auch, mit entsprechend großen Erntemaschinen.

Bei solchen Marketing-Begriffen sollte man immer differenziert herangehen. Es gibt auch keine grüne Energie und kein verlustfreies, menschliches Dasein für die Natur. 

Ja, aber die Produkte dürfen nur nach doppelter Wartezeit in Verkehr gebracht werden.

Es wäre ja kein bio Tiere nicht zu behandeln, wenn sie krank sind. Zur Wachstumssteigerung oder vorbeugung dürfen keine Antibiotika  eingesetzt werden (z.B. Trockensteller).

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