Yoga und Bronchialasthma

5 Antworten

Hallo IrishFolk,

für Yoga gegen Asthma denkt man an Marma-Yoga.  Marmas  sind Reflexpunkte.  Einige davon befinden sich am Gesicht (siehe Google Bilder) und Fingerdruck hier Entspannt die Atemwege in die Lunge, so das Asthma mehr oder weniger überwunden wird.  

Für eine heilende Wirkung spannt man die Lippen bei Einatmung durch die Nase  mit gleichzeitiger Zusammendrücken der Marmas an den Lippen. 

Im Grundsatz würde die am längeren Hebel sitzende und zur Zeit Asthma nicht in Verbindung mit Reflexen auffassende  Schulmedizin diese Vorstellung streng ablehnen, weil die wissenschaftliche Begründung zu kurz käme und die Pharmabehandlung bei Asthma begünstigt wird. Hoffen wir, das es nicht ewig so bleibt. 

Pollen und Atmung. Meine Erfahrungen mit Yoga

Gerade in diesen Tagen bietet der Pollenflug eine Möglichkeit zur Selbsterfahrung mit der Atmung.

Auf der einen Seite warnt die Medizin einstimmig vor Allergien und vor einem „Etagenwechsel“ mit der Vorstellung einer Ausbreitung einer Krankheit der Nasenschleimhaut auf die Bronchien und von Asthma dank einer Theorie der „vereinigten Atemwege“ (united airways). Eine Internetrecherche nach der Kombination von „Wechselatmung“, oder „Uninostril beathing“ und „Giemen“ (d. h. wheeze) fordert mit etwas Zeitaufwand den Artikel im „Indian J Allergy Asthma Immunol“ über die Rolle von Pranayama in der Reha von Katiyar und Bihari zutage (xxxmedind.nic.in/iac/t06/i2/iact06i2p98.pdf).

Im letzten Absatz vor der Literaturliste sprechen die Autoren hier von „Yogaatmung als einer einer persönlichen preisgünstigen und angenehmen Aktivität, die zu wirklich erstaunlichen Ergebnissen führen kann.“

Laut dem Artikel bei xxxwww.nmcth.edu/nmcjarticlespdf/volumewise/nmcjvol10_no1/kupadhyay.pdf „Effect of alternate nostril breathing exercise on cardiorespiratory functions“ K Upadhyay Dhungel u.a. stellt die yogische Atmung eine nichtkompetitive, preiswerte und genußvolle Routine, die wahrlich erstaunliche Resultate hervorbringt. Im vorletzen Absatz auf S. 26 wird von einem Verbesserung des Peakflows und einer reflexbedingten Entspannung der Muskeln der tracheobronchialbaumes durch Wechselatmung berichtet.

Nach meiner Erfahrung führt die Wechselatmung zu einer reflexvermittelten Erweiterung der Lunge, die mit Übung auch die Pollenatemnot beseitigt und auch ohne Verschließen eines Nasenloches verwirklicht wird. Im Asthmakontext waren für mich die Auswirkungen sehr angenehm und auch überraschend, weil die Konkurrenz, die Behandlung mit Sprays, zu erheblichen Nebenwirkungen führt und offensichtlich unnatürlich ist. Bei Urls xxx durch h t t p// ersetzen Mit den besten Grüßen, Richard Friedel

Hallo,

Yoga ist in dieser Situation glaube ich nicht die beste Lösung. Dazu sollte die Gesundheit wenigstens halbwegs funktionieren. Sofern du nicht unter dem Einfluß von Wohngiften stehst, (siehe http://umweltinstitut.org/schadstoffbelastung/allgemeines-schadstoffe/allgemeine...) also durch den Wechsel der Örtlichkeit das Asthma beseitigen kannst, ist es sehr viel aussichtsreicher eine Ernährungsumstellung (wenigstens zeitweise zum Test) auf 100 prozentige Rohkost vorzunehmen. Meine Erfahrung dazu: Ich litt früher unter Dauerschnupfen, der auch nicht wegging, als ich aufs Land zog. Erst als mich ein Freund hinreichend "bearbeitete" und mich mit seinem Beispiel überzeugte, ließ ich mich zu einem Test hinreißen und aß einen ganzen Tag lang nur frische Äpfel (2-3 kg mögen es gewesen sein). Am Ende des Tages war der jahrelange Schnupfen weg. Natürlich aß ich danach erstmal wieder wie gewohnt- der Schnupfen kam wieder. Dann probierte ich es nochmal - mit dem gleichen Ergebnis. Auf diese Weise wechselte ich bestimmt 8-10 mal hin und her, bis es "klick!" machte. Was dann passierte, kannst du weiter lesen in meinem Rohkost-Erfahrungsbericht (24 Seiten), den ich Dir bei Bedarf maile. apfelmartin@yahoo.de

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