Yoga Knieprobleme

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4 Antworten

Lieber Araklaus,

dein Problem ist nicht wirklich ein Problem. Es sind Gegebenheiten, die Grenzen deines Körpers. Und die solltest du respektieren (vor allem wenn die Knie einbezogen sind, denn die ersetzt dir niemand wenn sie Schaden davon tragen!). Der Lotussitz ist nicht das Ziel des Yoga, ebensowenig die schönen anzuschauenden und herausfordernden Asanas. Das eigentliche ZIel, hast du schon in grossem Masse erreicht: dein Körper ist genesen, deine Lebensqualität gestiegen und du bist glücklicher und zufriedener geworden.... oder?

Yoga, Hatha-Yoga ist ein Werkzeug um von den Qualen, die das Leben einem vor die Füsse schmeisst loszukommen, egal welcher Qualität sie zuzuordnen sind! Und davon hattest du genug, laut deiner Erzählungen....

Der Lotussitz braucht vor allem flexible Hüften/ Aussenrotation). Das Beugen der Knie ist ein anderes Thema. Da haben auch die Oberschenkelmuskeln mitzureden, sowohl die vorderen als auch die hinteren.

Übe die Standpositionene, setze dich zwischendurch auf die Fersen mit geschlossenen Knien (ruhig eine gefaltete Decke unter das Gesäss nehmen um die Knie zu entlasten). Ebenso BaddhaKonasana auf einer Decke sitzend, so dass die Knie auf Höhe der Hüften sind. Bei Vorwärtsstreckungen in die Beinrückseiten arbeiten, dehnen und strecken und möglichst nicht den Kopf nach unten zwingen!

Dann mendelst du dich mit Geduld in weiche Hüften und bewegliche Knie.

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Kommentar von Araklaus
31.08.2014, 20:50

Danke , denn Yoge hat mein Leben zum Positiven verändert wie nie irgend etwas zuvor !

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Gerade das solltest Du ja beim Yoga NICHT, Dich irgendwie "halb" fühlen. Ich mache Yoga bei diversen Lehrern, und alle sagen: "Akzeptiere Deine baulichen Voraussetzungen". Der eine kann sich mehr verbiegen als der andere, aber es geht beim Yoga ja nicht darum, wer den kunstvollsten Knoten schafft. ;-)

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Kommentar von Araklaus
30.08.2014, 14:17

Du hast da vollkommen Recht. Ich versuche auch, meine "baulichen Vorraussetzungen" zu akzeptieren. Aber in mir tickt immer noch zu viel Ergeiz, um mich damit völlig abzufinden. Um die entsprechenden Asanas zu mitzumachen , habe ich mir ein Medidationsbänkchen in entspechender Höhe gebaut. So bin ich auch fast im Fersensitz.. Ich bin 61, habe durch Yoga meine Lebensqualität wieder erhalten. Ich habe 27 kg abgenommen, kann mich wieder gut bewegen und muss nach 43 Jahren keine Blutdruck - und andere Tabletten mehr einnehmen. Eigentlich kann man nicht mehr erreichen.

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Du wirst nicht mögen, was ich dir schreibe, aber das Zauberwort ist Geduld.

Geduld mit dir, Geduld mit deinem Körper. Übe weiter und spüre dabei in dich hinein. ;-)

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Kommentar von Araklaus
31.08.2014, 14:17

Stimmt schon und ich arbeite dran. Aber leider gelingt mir das nicht immer und mein Ergeiz kommt durch. Aber Yoga IST Gedult und dann kommt alles von selbst.

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Ich kann mich den anderen Antworten nur anschließen. Akzeptieren deinen Körper wie er ist, mit allen seinen vermeintlichen Grenzen und Fehlern. Mit Gewalt wirst du nichts erreichen, bzw. dem Körper eher schaden. Deswegen über täglich Hüftöffnende Übungen wie Vorwärtsbeuge, gegrätschte Vorwärtsbeuge, Schmetterling, Anjaneyasana, Gomukasana ect. Achte darauf, dass Du deine Hüften zu allen Seiten dehnst. Übe dich in Geduld und behandel deinen Körper liebevoll, das wird er dir danken!

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