Wie war eure Fahrprüfung?

13 Antworten

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Hi Nico357,

Der Fahrlehrer müsste mit dir schon einige Prüfstrecken gefahren sein und wenn dein Lehrer weiß, welcher Prüfer kommen wird, wird er mit dir nochmal die Strecken fahren, die möglicherweise dran kommen könnten.

Du solltest 15-30 Min. vor deinem Termin da sein, denn falls der Prüfling davor durchgefallen ist, wirst du früher dran kommen. Der Prüfer will dann deinen Ausweis sehen und fragt dich wahrscheinlich noch Dinge, wie z.B. wo das Warnblinklicht ist, welche Farben bestimmte Kontrollleuchten haben, wie es unter der Motorhaube ausschaut oder wie das Reifenprofil sein muss und gemessen wird.

Dann fährst du die Prüfstrecke und normalerweise kommt ein Stück Autobahn, Wenden, Gefahrenbremsung und eine Parkübung dran. Aber wenn du unsicher wirkst, kann es sein, dass du beide Parkübungen machen musst und/oder der Fahrprüfer schickt dich durch schwer befahrbare Straßen. Also unbedingt die Nerven behalten!

Wenn du merkst, dass du angespannt bist, kurz tief ein und ausatmen und Arme locker lassen.

Nervosität ist dein größter Feind bei der Prüfung. Bitte schau dir ein paar Youtube Videos übers Fahren an, lern nochmal für die Fragen, mach ein paar Atemübungen oder meditiere. Schlimmstenfalls Bachblütenglobuli, wenn sie dir helfen. Hab ich damals vom Fahrlehrer empfohlen bekommen, was mir aber persönlich nicht half. Blend den Prüfer aus und lass dich nicht verunsichern, auch wenn er grummelig ist. Bei Fragen, unbedingt den Prüfer nochmal fragen!

Ich hatte damals Gefahrenbremsung, Wenden und beide Parkübungen. Die Fahrprüfung hat weniger als 45 Min. gedauert und ich habe bestanden.

Sie war nicht schwer, sondern wie ne Fahrstunde. Nur die Nervosität hat mich wahnsinnig gemacht!

Viel Erfolg!

Liebe Grüße

Shibari

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Vielen Dank für deine Antwort und den Mut ich habe tatsächlich bestanden :D ich muss aber zugeben das ich auch Glück mit dem Prüfer hatte ich bin in einer 30er Zone mit 37 durchgebrettert

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@Nico357

Super, herzlichen Glückwunsch! Ja, Prüfer sind sich dem bewusst, dass nicht fehlerfrei gefahren wird. Fehler passieren immer und solang die tolerierbaren Rahmen sind, drückt der Prüfer gern ein Auge zu! Ich freu mich total für dich. Viel Spaß mit deinem Führerschein! :)

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Ich hatte am 30.08.2018 um 12 Uhr mein Termin für die Praktische Prüfung.
Um ca. 12:45 kam dann endlich der Prüfer, und hat mit mir erst mal das Bürokratische erledigt (Personalausweis, Bescheinigung für die Pflichtstunden usw.). Er erläuterte mir kurz wie was er von mir erwartet, bzw. wie ich mich zu verhalten hab, wenn er mal nix sagt(außer bei einer Situation dazu später (erste Grundaufgabe)). Danach hieß es ich solle mich bereit machen, spricht Sitz, Spiegel usw. einstellen. Danach haben wir kurz auf den Fahrlehre gewartet, der grad was mit dem nächsten Fahrschüler der um 12:30 Uhr seine Prüfung haben sollen was beredet hatte. Technische Fragen wurden nicht gestellt, nachdem der Fahrlehrer eingestiegen war und sich angeschnallt hat, ging es richtig los, dies war so um ca. 12:50 Uhr. Der Prüfer machte mich auf eine Baustelle, welche auf dem Parkplatz vor der Fahrschule ist aufmerksam und ich fuhr los. Ich fuhr gleich außerhalb geschlossener Ortschaften, kurz durch einen Vorort und dann wieder über eine Kraftfahrstraße und Landstraße zurück. Es hieß direkt, nachdem ich wieder innerorts war, ich soll die Nächste links abbiegen. Dann sollte ich mich gleich rechts zu einem Parkplatz begeben. Dort musste ich rückwärts einparken. Nach einer Korrektur war ich auch drin. Ich war in der Parklücke und nachdem so ne halbe Minute rum war fragte ich wohin ich jetzt fahren soll. Der Prüfer so: "Jetzt lassen wir erst mal den Citroen aus eiern und dann fahren wir rechts weiter". Am Ende sollte ich links abbiegen und dann rechts. Glaub die 2. dann wieder rechts, welche eine sehr schmale Straße war, bei der ich auch nur mit 20 bei erlaubten 30 gefahren bin (Straße war sehr eng, kurvig und die ist keine Einbahnstraße). Dann sollte ich wieder rechts fahren und dann bei der nächsten Kreuzung rückwärts in die Straße reinfahren. Nachdem ich dies gemacht hab sollte ich wieder rechts abbiegen und bei 2 Kreiseln gerade aus. Beim raus fahren vom 2. Kreisel ist mir mein Handy aus der Tasche geflogen. (der Führerschein ist wichtiger lass das Teil liegen bis du mit der Prüfung fertig bist) Ich kümmerte mich nicht drum. Gleich nach dem Verlassen sollte ich rechts abbiegen. Dort sollte ich eine Gefahrenbremsung machen (ich vermute mal, dass er wissen wollte ob ich trotz, dass mein Handy raus geflogen war eine Gefahrenbremsung mach, ist wie gesagt nur eine Vermutung). Danach hieß es der Fahrlehrer soll zurück zur Fahrschule übernehmen. Mein Fahrlehrer meinte zu mir ich wüsste ja wo wir sind und ich soll dann wie immer rückwärts zu dem einen Bereich auf dem Parkplatz fahren. Danach schaltete ich den Motor aus, und stellte das Fahrzeug park fertig ab. Hob dann erst das Handy auf. Der Prüfer meinte so: "Ja Herr X, dass haben Sie ja ganz ordentlich gemacht, Sie haben bestanden." Der Fahrlehrer gratulierte mir und ich sollte erst mal unterschreiben, dass ich den Führerschein ausgehändigt bekommen hab und dann war noch ne kleine Unterhaltung wegen meiner Unterschrift ;D. Anschließend verabschiedete ich mich vom Fahrlehrer und vom Prüfer.

Ich war sowas von aufgeregt des ist normal.

Viel Erfolg

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hallo.

Wer nicht etwas Bammel hat, das glaube ich kaum.

Meine War am 29. 05. 1965 schriftliche und Praktisch an einem Tag.

Heute erscheinen mir viele Fragen sehr leicht , andere kaum. Beim Praktischen auch. Man muss alles was man gelernt hat, nachher in die Praktische Fahrzeit umdenken,

Nach der Prüfung mehrere Monate nicht Autofahren sollte man vermeiden. Erst da lernst du das Fahren wie es normal ist.

Mit Gruß

Bley 1914

Aaaaalso: Ist jetzt schon einige Monate her, aber ich kann mich noch relativ gut dran erinnern und bin ziemlich dankbar dass ich durchgekommen bin:-)

Zuerst musste ich ganz klassisch son paar Teile am Auto zeigen (quasi mal zeigen wo hupe, wo warnblinker, welche Farbe hat das Fernlicht usw.). Darauf müsstest du vorbereitet sein aber das ist per se auch schnell gelernt.

Dann durfte ich mich mit meinem Fahrlehrer und dem Prüfer ins Auto setzen und bin dann eben gefahren, während die beiden permanent gequatscht haben (wofür ich ECHT dankbar war, weil ziemlich aufgeregt). Wie das Fahren geht müsstest du ja wissen, besonders anders als in der Fahrstunde war es auf jeden Fall nicht, halt immer schön drauf achten ob du den Kopf auch drehst etc (für die Prüfung. Ich fahre jeden Tag und mach das mit dem Kopfdrehen z.T. auch nicht mehr bzw. nur noch im Stadtverkehr, wenn wirklich mal jemand im toten Winkel versteckt sein kann).

An Grandfahraufgaben MUSS man glaub ich ne Gefahrenbremsung machen, dann musste ich noch Wenden und Rückwärts einparken, also auch kein Hexenwerk, würde ich sagen und nach etwa ner dreiviertelstunde war alles schon vorbei

Dir viel Erfolg auf jeden Fall

mein fahrlehrer hat mit mir einmal das rückwärts einparken geübt. da ich das nicht gut konnte hat er die nerven verloren und seitdem haben wir das rückwärts einparken nicht mehr geübt. ich habe ja noch ein paar fahrstunden bis nächste woche aber ich habe schiss zu fragen ob er mit mir das rückwärts einparken nochmal übt weil er immer gleich die nerven verliert wenn ich was nicht kann :'( :'(

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@Nico357

Dann frag ihn das auf jeden Fall. Selbst wenn es nicht in der Prüfung drankommt, aber Einparken muss man wirklich können, auch für den Fahralltag .

Wenn er immer gleich ausrastet wenn du was net gleich kannst dann ist er ein mieser Lehrer (auch wenn dir das wahrscheinlich im Moment nicht weiterhilft)

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@BeviBaby

oder ich muss mir viele youtube videos über das rückwärts einparken anschauen und hoffen das ich es doch hinbekomme in der prüfung:/

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@Nico357

Frag lieber den Fahrlehrer. Videos schauen und machen sind zwei verschiedene Dinge und ich muss ehrlich sagen, dass ich es aus Videos nicht gelernt hab

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@Nico357

Nico357, bitte übe das Rückwärts einparken und frag nach Tipps oder Anhaltspunkten, damit du weißt, wo /wann du einlenken musst. Videos anschauen hilft zwar auch, aber du musst ein besseres Gefühl für dein Auto entwickeln. Mein Fahrlehrer gab mir den Tipp, wenn das Ende von dem Auto in der Mitte des Anderen ist, einlenken und wenn du drin bist, kerzengerade reinfahren. Du hast außerdem noch zwei Korrekturzüge..

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Bei mir war die praktische Prüfung in 3 Teile aufgeteilt:

  • Einparken: jeder von uns anwesenden musste sich in das Fahrzeug setzen und am Übungsplatz einparken. Eingeparkt wurde auf zwei Varianten (seitlich und anschließend so wie in der Garage)
  • Fahrzeug: ich wurde alles über den Reifen befragt (Größe ins Detail, Alter, Profil, Indikator, usw). Anschließend musste ich erklären wo sich die Batterie befindet, wie ich Starthilfe richtig durchführe, Ölkontrolle, Wischwasser, Kühlmittel, Lichtanlage, Scheibenwischer, TÜV, etc.
  • Fahren: Zum Schluss kam das Fahren, hat ca. 30-45 Minuten gedauert und zum krönenden Abschluss durfte man wieder einparken.
Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Hobby und Ausbildung

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