xIst Nordkorea wirklich so schlimm?

6 Antworten

"Schlimm" - schlimm für wen?

Nordkorea ist definitiv nicht das barbarische Land, als das es gerne dargestellt wird. Rosig sieht auch anders aus.

Gerade in der Hauptstadt führen die Leute ein gutes Leben (oft höherrangige Parteimitglieder, man beachte aber, dass in Nordkorea jeder Parteimitglied ist). Umso weiter man rausfährt, umso schwieriger wird es vermutlich. Angeblich werden die Dörfer in Richtung Nordgrenze absichtlich vernachlässigt, um Fluchten vorzubeugen. Es ist aber schwierig so eine Vermutung auch zi bestätigen.

Was allerdings nicht abstreitbar ist, ist dass in Nordkorea starke Verletzungen der Menschenrechte begangen werden. Die Menschen dürfen zb nicht frei reisen - auch nicht innerhalb des Landes, es gibt die Internierung in "Konzentrationslager" inkl. Zwangsarbeit und Folter und Todesstrafe.

Dennoch vergisst man bei den Berichten über Nordkorea schnell, dass dort auch ganz normale Menschen leben. Man bekommt das Gefühl, es gäbe dort nur 2 Arten "Mensch": das arme, gefolterte Regimeopfer und den gehirngewaschenen Regimeanhänger. Diese Wahrnehmung ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Man hört auf, die Menschen als Menschen zu sehen, Gedanken und Meinungen polarisieren sich. Tatsächlich gibt es viele verschiedene Charaktere. Manche sind wohl echt starke Anhänger, andere nur ein bisschen, manche mehr oder weniger versteckte Gegner. Die Menschen haben Hobbies, Freunde, wenn sie die Möglichkeit haben, färben sie sich auch die Haare und schauen heimlich verbotene Dramas und Filme. Und im Gegensatz zur häufig geäußerten Meinung mancher selbsternannter Spezialisten, werden sie dafür nicht hingerichtet.

Im Grunde weiß man auch recht wenig über den Alltag in Nordkorea. Flüchtlingsberichte müssen mit viel Vorsicht genossen werden. Diese Leute haben das Land meist bereits um die Jahrtausendwende verlassen. Eine Zeit, in der in NK eine große Hungersnot herrschte und die Zustände dementsprechend schlecht waren. Das lässt sich nicht unbedingt mehr auf die heutige Zeit übertragen. Und was häufig verschwiegen wird: einige Flüchtlinge wollen nach Nordkorea zurück! Außerdem haben die meisten ein ausgeglichenes Bild mit Problemen (die sie ja dazu veranlasst haben, zu fliehen) aber auch Vorteilen.

Wenn dich das Thema interessiert, würde ich dir die Publikationen von den Herrn Lankov und Frank ans Herz legen. Beides führende Experten im Bereich Nordkoreakunde.

Es kann der Froemmste nicht in Frieden leben, wenn es seinem lieben Nachbarn nicht gefaellt.

Nordkorea strebt/hat ein sozialistisches System, das reicht aus um der Doktrin der USA, alle diese Tendenzen auf der Erde nicht zu dulden, mit allen Mitteln zu bekaempfen.

Das hier ein Gefaelle des Lebenstandard zwischen Nord und Sued besteht, ist nur am Rande eine Meldung wert und interessiert nicht weiter.

Aus allen Rohren wird in der Propaganda Nordkorea verunglimpft, jedes Jahr finden dort Landemanoever der USA zusammen mit Suedkorea statt.

Somit wird der Welt ein Bild von Nordkorea vermittelt, weiches eines Zuchthauses gleich kommt.

Trump steht ja jetzt in Verhandlung mit Kim, es geht doch um die A Waffen, die Nordkorea besitzt.

Er fordert die Abschaffung dieser Waffen, gibt allerdings keine Gegenleistung, wie z. B. einen Friedensvertrag. Das Kim fuer sein Land eine Garantie erwartet, das es nicht angegriffen wird, darueber macht sich Trump keine Gedanken, somit wird dieser Zustand, das Nordkorea nicht einseitig handeln wird, andauern.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/atomare-abruestung-nordkorea-donald-trump-kim-jong-un

Woher ich das weiß:
Recherche

Es wird nicht so schlimm sein, wie es uns der hiesige Antikommunismus stets suggeriert. Dieser lebt in ständiger Feindschaft mit sozialistischen Staaten, verunglimpft sie, wo er nur kann. Besonders die imperialistischen Staaten sind Meister im Verfälschen der Wirklichkeit. Merke. der Imperialismus ist eine Fälscherwerkstatt, wo die Falschmünzerei professionell betrieben wird.

Über Nordkorea zu urteilen, heißt mit einer Kristallkugel jonglieren. Was wissen wir denn schon über dieses abgeschottete Land? Richtig fast nichts, lediglich die übermäßige Verehrer deren Staatsführer sowie Choreographien von Massenveranstaltungen, dann hat es sich auch schon. Alles Weitere ist nur ein bloßes Gemunkel, womit der ahnungslose Bundesbürger gefüttert wird. Da nun die photographischen und filmischen Streiflichter von Pjöngjang nicht ausreichen, stützten sich die westlichen "Wertestaaten" auf Aussagen von Überläufern. Das ist allerdings ein schlechter Scherz, denn ausgerechnet Überläufer sollen als Art objektive Quellen angesehen werden, absurder geht es gar nicht. Wer mit einer Gesellschaft stark aneckt, ist gewiss voller Abneigung gegen das vorherrschende System, was denn sonst. Kommt hinzu, dass etliche für einige Silberlinge genau das aussagen, was von ihnen erwartet wird, auch solche "Sänger" gibt es da.

Eines steht jedenfalls fest, die Menschen scheinen nicht unzufrieden mit ihrem Herrschaftsapparat zu sein, schließlich gab es noch nie Unruhen in diesem Land. Welcher westliche Wertestaat kann das umgekehrt von sich behaupten !

Auch isses bzw. war es so, dass beim Tod eines Staatsführers unzählige Menschen bitterlich weinten, das würde hierzulande niemals passieren. Lasst mal Merkel sterben, wer wird denn da flennen? Richtig, so ziemlich niemand.

Wie kann man den Koreakrieg und den Vietnamkrieg vergleichen denn sie waren sehr ähnlich?

Sowohl Korea als Vietnam waren geteilt in jeweils einen kommunistischen Norden und einen apitalistischen Süden. Nordkorea und Nordvietnam waren Verbündete und unter dem Schutz der Sowjetunion und Südkorea und Südvietnam waren Verbündete und unter dem Schutz der USA. In beiden Kriegen griffen die Kommunisten zuerst an um das ganze Land unter ihre kontrolle zu bringen mit dem Vorwand das Land wieder einigen zu wollen und die Amerikaner griffen ein um den Süden jeweils vor dem Kommunismus zu schützen und weiter unter ihrer Kontrolle und dem Kapitalismus zu halten. In Korea ging es unentschieden aus so ist es immer noch geteilt und in Vietnam gewannen die Kommunisten und es ist heute wieder vereint. Es gab den Status Quo zwischen den beiden Systemen und der hätte auch bestehen bleiben sollen also Nordkorea und Nordvietnam lebten in kommunistischer Diktatur nach sowjetischem Vorbild und Südkorea und Südvietnam lebten den American Way of Life mit wachsender Wirtschaft und amerikanischen Autos, Kinofilmen usw zb sind die Südkoreaner enge Verbündete der Amerikaner und wollen westlich kapitalistisch leben zb produzieren sie ja viele moderne Elektrogeräte wie Fernseher, Monitore, Handys und die Südvietnamesen lebten vor dem Vietnamkrieg auch so westlich amerikanisch, man sagt immer alles Vietnamesen waren gegen die USA und wollten nicht so leben doch das stimmt wohl nicht denn viele im Süden waren wohl schon auf Seiten der USA und wollten so leben zb sind ja auch viele geflohen und gingen ins Exil in die USA also es wäre besser gewesen wenn auch in Vietnam unentschieden ausgegangen wäre und Südvietnam weiter als eigener Staat hätte bestehen bleiben können mit amerikanischer Lebensart :)

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Nordkorea evakuiert Hauptstadt- was denkt ihr was dieses "große Event" sein wird?

Höre grade (auf verscheidenen YT Channels) in Nordkorea wird die Hauptstadt Pjöngjang und noch weitere Großstädte evakuiert um sich auf ein großes Event vorzubereiten. Ausserdem beorderte Nordkorea eine Flotte an Frachtschiffen, die China mit dem einzigst wertvollen versorgen, was die Halbinsel zu bieten hat an Bodenschätzen, nämlich Kohle back home. Desweiteren sind 30000 US Soldaten und 150.000 japanische Soldaten unterwegs an die Grenze zu NK. Video gibts u.a. hier (gibt noch mehr Infos über die aktuelle Situation auf dem Channel) https://www.youtube.com/watch?v=ZU1TFjolsB8

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Kommunismus und Demokratie - Unterschied?

Hallo!

Ich habe eine Frage: Was genau ist der Unterschied zwischen Kommunismus ("Diktatur des Proletariats") und einer Demokratie?

Wenn ich das richtig verstehe, will die kommunistische Ideologie erreichen, dass das Proletariat herrscht, also das Volk. Doch die Demokratie nennt sich ebenfalls "Volksherrschaft". Besteht also überhaupt ein Unterschied zwischen eine "kommunistischen Diktatur" und einer Demokratie? Oder ist das - rein ideologisch gesehen - dasselbe? Dass es in den wirklichen Fällen nicht dasselbe war/ist, sieht man ja an Nordkorea oder der ehemaligen DDR! Doch wenn man nur die Idee des Kommunismus sieht, ist es dann dasselbe?

Viele Grüße, Millie56

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Warum hasst der Westen Kim Jong-un?

Also ständig wird negativ über Kim Jong-un berichtet. Viele Sachen sind aber gelogen, wie das er seinen eigene Onkel töten lies. Ich weiß auch nicht warum die Medien da falsch berichten. Warum hassen sie Nordkorea? Ich sehe mir schon seit Jahren das staatliche Fernsehen Nordkoreas an und bin zutiefst beeindruckt. Im Gegensatz was immer darüber berichtet wird, sieht es dort sehr modern aus. Hier ein Beispiel, Kim Jong-un lies eine neue Ubahn für sein Volk bauen: http://youtu.be/qcfmx8X-LMg

Warum wird sowas nie in den Medien gezeigt? Man merkt auch wie die Menschen sich freuen und zufrieden sind mit ihrem Herrscher. So glücklich hört man zum Beispiel nie deutsche Moderatorinnen reden. Jetzt hat Kim Jong-un auch einen neuen Flughafen bauen lassen. Warum verschweigt man immer wie modern das Land ist?

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Warum hat bisher keine Nation die Diktatur in Nordkorea gestürzt?

Ich kanns verstehen mit Ländern wie dem Iran—da sind im Nahosten zu viele Kräfte im Spiel verwickelt und jeder Schachzug hätte massive Folgerungen. Nordkorea hingegen ist nicht zentral, kein Land wie seine Ressourcen, etc. Warum denn tut keine Nation etwas dagegen, um die Unterdrückung, Menschenrechtsmissbrauche, nukleare Bedrohung, usw. ein für alle Mal zu beenden?

Das Land wurde direkt an Südkorea gehen, weder die USA, noch Russland noch China/Japan noch europäische Mächte wurden das Land besitzen dürfen. Die Menschen wären dann frei, wie die Südkoreaner zu leben, studieren, arbeiten, usw.

Doch was geht hier vor? Haben die globalen Spieler (USA, China, Russland) Angst, dass jeder, der sich einmischt, Nordkorea besetzen würde? Wenn dann, warum können sie nicht einfach gemeinsam zusammen mit den Südkoreanern in Nordkorea eindringen, die Regierung und das Militär „neutralisieren“ und es dann _sofort_ komplett an die südkoreanischen Kräfte übergeben?

Verhindert dies China/Russland aus Angst, Korea wäre eines der größten NATO-Mitglieder im Osten direkt vor ihren Grenzen? Handeln die USA nicht aus Angst vor anderen Staaten dort? Oder aus der Angst, dass Nordkorea auf einen Angriff durch Atomraketen reagiert, welches potentiell einen 3. WK auslöst? Oder gibts es einen anderen Grund dafür?

Worauf warten die Nationen? Bis Nordkorea pleite geht wie die SU?

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Ist Träumer schlimm?

Hallo Ich habe eine Frage. Kennt ihr das auch das ihr gerne Träumt also einfach abschalten und in die Fantasiewelt abtauchen. Im unterricht Passiert es mir selten aber ist auch schon vorgekommen. Wenn Ich zuhause bin lege Ich mich hin mach die Augen zu und bin z.B irgendein Typ der alles kann. Ich könnte das ewig machen. Habe aber in der Realität viele Freunde und ein guten Freundeskreis. Aber Träumen ist doch nicht schlimm oder? (Krankheit?)

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