WWie nehme ich dem pferd die angst vor dem Ohren anfassen?

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4 Antworten

Ich habe es Bei einem Spanier in unserem Stall wie folgt hinbekommen. :Fressen lassen nur in Verbindung mit Ohrenberühren,geht er weg,gibts auch kein Futter (Ich habe es ausschliesslich beim Kraftfutter so angewandt.) Er will aber fressen und ich stehe da und mache nichts. Als er sich wieder dem Futter gewidmet hat,habe ich seine Ohren angefasst. Er hat sehr schnell gemerkt,das dieses ohrenanfassen mit etwas Gutem verbunden wird. Genauso das Aufhalftern oder Trensen,wobei die Ohren ja nach hinten geklappt werden müssen. das Ganze nur mit Leckerchen. Hält er nicht still,gibts auch keins. Das Hat mich 3 Tage gekostet,jetzt können wir seine Ohren kneten und massieren und er lässt sich das mit halb geschlossenen Augen gern gefallen.

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Das was du beschreibst kommt mir sehr bekannt vor, am selben Problem arbeiten wir auch gerade. Ich weis ja nicht wie es bei euch ist, aber bei ihm sind gefühlt alle Muskeln verspannt & er hat bei Berührungen Schmerzen oder Angst das Schmerzen folgen.

Neben der Empfehlung eines guten Physio kann ich dir hier nur mal beschreiben was wir momentan machen:

Wir machen ganz viel die Freundlichkeitsspiele nach PatParelli, damit er es duldet überall berührt zu werden ohne zu erschrecken.

Meiner Meinung nach kann ein Pferd sehr klar unterscheiden ok hier werden mir Schmerzen zugefügt, hier nicht.

Daher arbeiten wir viel am Vertrauen. Außerdem massiere ich die verspannten Muskeln und bringe ihn dazu seinen Hals nach unten zu strecken. Das kannst du auf verschiedene Art und Weise tun. Für den Anfang ist es ruhig okay, wenn du sie mit einem Leckerlie nach unten lockst, damit sie merkt das diese Bewegung gut ist. Du kannst auch mal versuchen dich auf einen Hocker neben sie zu stellen, am Mähnenkamm (ca kurz hinterm Genick) anzufassen und ganz ganz leicht Druck ausüben - wieder nachgeben. Und immer wenn sie mit dem Kopf entspannt nach unten geht, fett loben & Leckerlie füttern.

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

lenchenh

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Ich versuch sowas immer mit der "Hoppala-Methode". Streicheln und kraulen überall, nur nicht dort wo es schlimm ist, und dann Hoppala hab ich doch mal hingefasst. Und wieder woanders weiterkraulen... und dann das nächste Hoppala. Das funktioniert meistens ganz gut.

Wie das Pferd reagiert, wenn da aber wer anders immer wieder grob ist, kann man vorher nicht sagen. Mein Großer sagt "wenn du meinst dass das so gut ist finden andere Menschen das auch gut, also mach ich es da auch", meine Kleine diskutiert mit jedem einzelnen Zweibein aus, was sie für die jeweilige Person zu tun oder zu lassen hat...

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Wenn es nicht notwendig ist, die Ohren des Tieres anzufassen, würde ich es lassen. Was soll das denn bringen? Jeder hat vor irgendetwas Angst.

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Kommentar von 1Paradise1
18.01.2016, 13:03

schlechteste Antwort ever!! Beim Aufhalftern,beim Trensen-ständig müsen die Ohren dabei berührt werden. Oder was ist,wenn er ein Medikament dort hineinbekommen muss??  Tsts-geht garnicht,Deine Antwort!

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Kommentar von fremdgebinde
18.01.2016, 15:37

Ich denke, die Fragestellerin hat schon alles Mögliche versucht, um dem Tier die Angst zu nehmen. Wenn es nicht klappt, sollte das Tier nicht gewaltsam gezwungen werden. Dann muss man diese Schwäche des Tieres akzeptieren und besonders vorsichtig mit ihm umgehen. @1Paradise1 @Mikado13

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