WWer ist bei diesem Unfall Schuld?

4 Antworten

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Beide haben etwas falsch gemacht. Wobei der Verstoß vom Autofahrer etwas schlimmer ist... Da dürften beide einen Teil der Schuld haben.

Was ist denn seine Schuld?

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Jetzt würde es mich interessieren, wieso der Autofahrer etwas schlimmeres getan hat. Er kann nicht damit rechnen, dass jemand mit dem Fahrrad auf dem Fußgängerweg angefahren kommt. Der ist immerhin nur für Fußgänger. 
Wäre es auf der Straße passiert, hätte er die meiste Schuld aber so nicht.

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@Klaudrian

Wo müssen denn Kinder mit dem Fahrrad fahren? Richtig, auf dem Gehweg. Jeder Autofahrer muss daher auch auf dem Gehweg mit Radfahrern rechnen.

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@Olokun

Das Hauptproblem ist doch, daß Autofahrer nicht auf RadFAHRER auf GEHwegen achten und mir es deshalb von mir aus viel zu gefährlich wäre, dort mit dem Rad rumzueiern - dieser Unfall bestätigt die Sachlage nur. 

Zieh am besten die Lehre aus dem Schaden; in Zukunft die Fahrbahn zu nehmen - ist auch bequemer und schneller.

Zu den Kindern:

Auf zu Fuß Gehende ist besondere Rücksicht zu nehmen. Beim Überqueren einer Fahrbahn müssen die Kinder absteigen.

Auch der Gesetzgeber hat die besondere Gefahr dieses Verhaltens erkannt. Außerdem fahren Kinder unter 8 Jhre langsamer als Erwachsene.

Zu solchen Unfällen hat es schon sehr verschiedene Urteile gegeben (passieren ja auch sehr häufig!); der Radfahrer darf dort nicht fahren; der Autofahrer muß beim Ausfahren aus einer Einfahrt erhöhte Sorgfalt walten lassen - das läßt Spielraum für die Schuldverteilung.

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Es kommt ja sehr auf die gefahrenen Geschwindigkeiten an. Kann der Autofahrer nachweisen, dass er extrem langsam war, ist ihm kein Vorwurf zu machen - gut. So ist es aber meistens nicht, weil es sonst nicht zu den Unfällen käme. Der Autofahrer muss auch mit Verkehr auf dem Gehweg rechnen. Wegen der knappen Schilderung kann man sicher nicht sagen, das der Radfahrer alleine schuld ist. Wäre interessant die Unfallspuren zu sehen und wer wen an welcher Stelle getroffen hat.

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§ 10 StVO Einfahren und Anfahren Wer aus einem Grundstück, aus einer Fußgängerzone (Zeichen 242.1 und 242.2), aus einem verkehrsberuhigten Bereich (Zeichen 325.1 und 325.2) auf die Straße oder von anderen Straßenteilen oder über einen abgesenkten Bordstein hinweg auf die Fahrbahn einfahren oder vom Fahrbahnrand anfahren will, hat sich dabei so zu verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls muss man sich einweisen lassen. Die Absicht einzufahren oder anzufahren ist rechtzeitig und deutlich anzukündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen. Dort, wo eine Klarstellung notwendig ist, kann Zeichen 205 stehen.

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... Gefährdung ausgeschlossen... Aus der Sorgfaltspflicht muss der Pkw-Fahrer erst mal raus kommen...

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Du bist offensichtlich zu alt um auf dem Gehsteig fahren zu dürfen.

Radfahrer auf dem Gehsteig sind ein Problem für ALLE anderen. Fehler machen , andere gefährden und dann andere für schuldig erklären? Echt asozial, oder du hast nichts verstanden.

Kann dem nichts abgewinnen. Halte dich an die regeln und fahre vorsichtig. Wenn dir dann was passiert kannst dich wieder melden.

Beide hätten den Unfall verhindern können, wenn sie langsam gefahren wären. Auch ich fahre ziemlich regelmäßig ein paar Meter auf dem Bürgersteig, aus guten Gründen. (Ein halber Meter Platz zwischen parkenden Autos und den Straßenbahnschienen ist mir zu schmal.) Aber ich passe mich an, fahre im Schritttempo, und gewähre allen anderen 'Vorfahrt'.  

Der Autofahrer muss nach rechts und links gucken, schon wenn er den Bürgersteig überqueren will, nicht erst wenn er an der Straße ankommt. Hat er anscheinend nicht getan.

Der Junge müsste langsam fahren und sich äußert links halten, sonst rammelt er auch Leute um, die gerade aus der Haustür kommen. Hat er ebenfalls nicht getan. Dass er, bestimmt noch lange nicht volljährig, wie ein kleineres Kind auf dem Gehweg fährt, ist ein anderes Thema.

Zum Glück ist kaum etwas passiert. Beide müssen daraus lernen.

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