wWer hat Erfahrung mit Zopiclon?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Dieses Schlafmittel aus der Benzodiazepin-Reihe sollte nur kurzzeitig (bis zu 1 - 2 Wochen) eingenommen werden, sonst stellen sich Abhängigkeitssymtome ein. Die meisten Schlafstörungen haben eine psychische Ursache, die mit chemischen Schlafmitteln nicht behandelt werden können.

Ich habe teilweise gute Erfahrungen damit gemacht. Man kann damit meistens gut einschlafen, die Wirkung ist angenehm.

Bei längerer Einnahme besteht ein Abhängigkeitspotential, und bei höheren Dosen besteht die Gefahr, dass man benommen oder sich stark betrunken fühlt. Außerdem bewirkt Zopiclon in höheren Dosen eine starke Vergesslichkeit, die sogar bis zu einer retrograden Amnesie gehen kann (Blackout). Das ist aber nur temporär. Man sollte die Tablette auch nicht morgens (00 bis 06 Uhr) nehmen, da sonst die Vergesslichkeit und die Nebenwirkungen noch am nächsten Tag anhalten können.

Man sollte Zopiclon wirklich nur ab und zu nehmen, wegen dem Abhängigkeitspotential.

Finger weg! Das ist nicht nur antiquiert, sondern auch äußerst gefährlich!

Bei Einschlafstörungen lieber niedrig dosiert Mirtazapin verschreiben lassen. Das hat weniger Nebenwirkungen, greift nicht, anders als Zopiclon, in den Schlafrhythmus ein (d.h. die Schlafqualität wird nicht beeinträchtigt) und es macht v.a. nicht abhängig.

Leider sind viele Hausärzte immer noch falsch informiert (eigentlich gehört das Medikament ausschließlich in die Hand eines auch mit Suchtmitteln erfahrenen Psychiaters, nicht in die Hände von Hausärzten) und wissen nicht, wie schnell Zoplicon schwer abhängig macht. Die Suchtkliniken sind voll mit Patienten mit der Diagnose einer iatrogenen Abhängigkeit (iatrogen heisst, durch den Arzt verursacht).

Was möchtest Du wissen?