Wieso sind die Berufsgenossenschafen so günstig?

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6 Antworten

Hoi.

1. Die Berufsgenossenschaften machen keinen Gewinn, trotzdem sie viel Geld in die Prävention stecken. Keine private Versicherung bezahlt präventive Aufgaben(Ausbildung SIFA, Fahrsicherheitstraining, Erste-Hilfe-Kurse).

2. Durch die Prävention ist die Zahl der Unfälle und Berufskrankheiten ständig gesunken. Ob jedoch in diesem Bereich die Arbeitgeber auch alles tun für ihre Mitarbeiter - steht auf einem anderen Blatt.

3. Es gibt günstigere Beiträge für Schreibtischtäter(z.B. Banken/Versicherungen zahlen pro 1000 Euro Entgelt 1,67 Euro Beitrag), aber bezahlte Sportler(pro 1000 Euro Entgelt 387 Euro Beitrag) zahlen wahnsinnig viel.   

4. Berufskrankheiten ist ein rein politisches Thema. Die Arbeitgeberseite, bei den Berufsgenossenschaften sitzen ja im Vorstand Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter, blockt seit Jahren hier eine bessere Entschädigungspraxis. Aber: wie lange hat es gedauert, bis offiziell anerkannt wurde, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist? Wie lange hat es gedauert bis die Politik Regelungen für Rauchverbote erlassen hat? Hier gibt es die gleichen wirtschaftlichen Interessen......

Ciao Loki

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Kommentar von robi187
03.03.2016, 11:32

was war der grund der berufsgenossenschaften und wie lebt der grund heute noch?

ja so wie du es beschreibst ist es richtig außer dass für die berufsrisiken wie berufskrankheiten sehr wenige getan wird.

aber selbst wenn man eigenlich nachweisen kann das es eine berufskrankheit ist, kann es mehr als schwer sein dies duchzusetzen? und das kann nicht der sinn der BG sein?

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Ich weiß nicht ob man das als günstig bezeichnen kann??? Eine private Unfallversicherung ist jedenfalls um einiges günstiger. Etwa ein Zehntel des Beitrags zur Berufsgenossenschaft allerdings kann man die Leistung nicht 1 zu 1 vergleichen.... Aber billig ist die Berufsgenossenschaft nicht.... Was man sagen kann ist dass durch die Einhaltung und ständige Verbesserung der Unfallverhütung immer weniger Unfälle mit durchschnittlich leichteren Verletzungen passieren und dadurch die Kosten massiv gefallen sind. Das ist bei der privaten Unfallversicherung nicht anders

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Kommentar von robi187
03.03.2016, 07:46

wenn die bg auch so gut bei den berufskrankheiten wäre würde ich nichts sagen? aber das sind die sehr schwach und möchte fast nie bezahlen und auch wenig vorkehrungen treffen?

z.b. es gibt berufe die sehr viel mit bücken oder schwer heben zu tun haben?

schaue mal die geschichte der bäcker mit mehlstaub lunge an?

wie lange wurde da gekämpft dass dies eine berufskrankheit wurde?

es gibt risiken im berufsleben und dafür sollte auch die AG haften? oder?

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Kommentar von RudiRatlos67
10.03.2016, 07:42

ehrlich gesagt, weiß ich nicht was Du mit dem Beitrag sagen willst

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Kommentar von freistern
18.01.2017, 09:53

Ich halte diese Einlassung für völligen Quatsch. Nenne mir ein Beispiel, bei dem eine privaten BERUFS-Unfallversicherung günstiger ist als die zuständige BG. Entscheidend dabei ist immer, das Risiko. Wenn Du die Berufsunfall eines Verwaltungsbeamten im Innendienst mit der eines Fassadenkletterer vergleichst, dann vielleicht ...  

Die BG'en leisten sehr viel in der Vorbeugung, um Arbeitsunfälle zu vermeiden. Weil sich die privaten Unfallversicherungen nicht um die Vermeidung von Unfällen kümmern, passieren die meisten Unfälle im Haushalt. Die BG'en leisten also sehr viel dafür, dass es strenge Vorschriften für Fassadenkletterer gibt und dass Dussmann auch darüber Bescheid weiß.

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Berufsgenossenschaften erzielen keine Gewinne und haben keine Anteilseigner, wie Aktionäre, die mit der Versicherung Geld verdienen wollen.

Zudem sind die Gehälter im öffentlichen Dienst geringer, als in der freien Versicherungswirtschaft.

Daher sind die Beiträge auch günstiger, als bei einer privatwirtschaftlichen Versicherung. 

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Kommentar von robi187
03.03.2016, 18:50

ja ja kann ja alles sein und doch war mal der ansatz das die berufskrankheiten auch enen grossen fokus sein sollte? wo ist der denn heute?

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Eine Berufsgenossenschaft ist nur für Unfälle während der Arbeitszeit und für Wegeunfälle zur Arbeit hin oder zurück zuständig.

Die werden nicht so viel Kosten haben wie eine x-beliebige freiwillige Unfallversicherung, von daher könnte ich mir die günstigen Beitragssätze erklären. lg Lilo

http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/lexikon/169/Berufsgenossenschaften

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Kommentar von robi187
03.03.2016, 06:40

die sind auch für berufskrankheiten zuständig? nur da drücken sie sich davor? z.b. beruflich viel mit astpest ?

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Was ist denn da bitte günstig? Mein Betrieb zahlt jährlich 45.000 Euro und es wird  jedes Jahr mehr

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Kommentar von robi187
03.03.2016, 06:56

ja es gibt betriebe die zahlen viel mehr?

man sollte dies in % pro mitarbeiter sagen?

dann schaue mal in % wieviel mögliche berufskrankheiten es geben könnte?

aus welchem sinn und zweck wurde denn die berufsgenossenschaften eingeführt?

lese mal die geschichte?

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Welchen Beitrag bezahlst Du, weil Du es als "so günstig" einstufst?

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Kommentar von robi187
03.03.2016, 06:46

der § geber hat dies festgelegt. nur AG bezahlen?

aus diesem grund wird ja an den ausgaben mit allen mittel gespart? oder wieso gibt es so wenig anerkannte berufskrankheiten?

obwohl jede gesunde hinsehen was anderes sagt?

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