WWarum..■ .eigentlich.?

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4 Antworten

Das Kriterium dabei ist immer, wem er Gutes tut und wem nicht.

Und was als gut empfunden wird, das ist wiederum von diversen Gesinnungsmerkmalen abhängig.

Offenbar ist das, was Erdogan tun, nicht das, was in Deutschland der Denkweise und den Zielen den meisten Bürger gut tut.

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Das ist das "Viel reden, aber keine Ahnung" Phänomen:

Versteh mich nicht falsch, ich denke, dass man JEDEN kritisieren darf, dass ist nicht das Problem, aber es reden zu viele Leute über eine Sache, die sie nicht verstehen, nicht verstehen wollen oder nicht können: 

Kurz gesagt haben viele das Bedürfnis sich mitzuteilen, aber nur wenige wissen, was die da eigentlich reden.

Erdogan hat durchaus seine Schattenseiten: Der Putsch ist eine Sache, die Festnahme der HDP-Abgeordneten halte ich angesichts der Umstände für wichtig und auch richtig, der Terrorverdacht ist stark, da sie sich selbst dutzende Male zur PKK bekannt haben, aber die starke Einmischung in die Justiz ist eine gefährliche Sache: Die Justiz kompensiert Macht und stellt einen Gegenpol dar.

Alles andere ist - nun ja - das würde zu weit gehen, aber die meisten sehen in Erdogan irgendeinen einfachen Diktator, weil sie sich weder mit seiner Politik genauer auseinandersetzen, noch mit seiner Vorgeschichte, noch mit seinem Wirken in anderen Ländern:

Solange die EU keine Verantwortung übernimmt, halte ich jegliche moralischen Instanzversuche für vollkommen lächerlich, die Türkei hat als einfaches Land Millionen Menschen aufgenommen, die tatsächliche Entlastung findet nicht statt: Stattdessen gibt man den Flüchtlingen ein paar Happen und die Türkei soll den Rest machen, was diese Leute über die Jahre hinweg für einen finanziellen Aufwand entstehen lassen, ist egal:

Mit Entlastung meine ich nicht Entlastung im finanziellen Sinne, die EU - nicht nur Deutschland - muss sich ihrer Verantwortung bewusst werden und es kann nicht sein, dass einzelne Länder innerhalb der EU keinen Finger krumm machen, dann aber sich anmaßen Forderungen zu stellen. Deutschland halte ich außen vor, das Land hat genug getan.

Seit Jahren macht es die Türkei falsch: Sie nimmt Flüchtlinge im Millionenbereich auf und es ist nicht genug, sie sagt, sie hätte keine Kapazitäten mehr und es ist falsch: Die Türkei sagte bereits zu Beginn des Syrien-Kriegs, es müssten Schutzzonen geschaffen werden:

Wurde verneint. Nun macht sie es und ganze Gebiete sind friedlicher geworden.

Ich verstehe die Trotzhaltung der Türkei inzwischen, denn den Leuten wird man es nie recht machen können: Und da halte ich das Wohlergehen der Türkei inzwischen für wichtiger.

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Kommentar von Rayna04
26.11.2016, 21:08

Wow helal olsun hast du toll geschrieben ich bin deiner meinung. d(-_^)

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Kommentar von Zoroastres
26.11.2016, 21:18

Und kassiert dafür Milliarden...

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Nö. Nicht jeder ist hier gegen Erdogan. Die faschistischen Grauen Wölfe sind für ihn. Das paßt ja auch gut zusammen.

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Kommentar von wartezu
26.11.2016, 21:01

anstatt eine normale antwort zu geben kommt immer nur sowas . ihr habt einfach keine Argumente

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Kommentar von Thx998
26.11.2016, 21:05

Hegemon, das ist inkorrekt.

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Kommentar von saliksemi
27.11.2016, 22:34

toll hast du dich informiert hegemon informieren besteht nicht nur daraus den spiege ,fokus und die welt zu lesen wie wäre es wen du auch mal nicht deutsche quellen verwendest

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Ich bin muslim und nicht gehen ihn. Er hat so viel gutes getan.

Ps. Bevor ihr hier komentiert geht erst zu merkel und sagt der die soll genau so viele flüchtlinge wie türkei einlassen statt den teroristen die aus türkei abhauen mit offenen armen willkommen zu heisen.

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Kommentar von wartezu
26.11.2016, 21:09

Genau so sehe ich das auch

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Kommentar von Zoroastres
26.11.2016, 21:17

Man kann auch gegen Merkel und Ergogan sein. Stell dir vor. Das gibts. Und zwar nicht zu knapp.

Und was das Argument mit den Flüchtlingen betrifft: ich denke kaum dass es so große Widerstände gegen, sagen wir mal, französische Flüchtlinge geben würde.

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