WWann ist ein Mann ein Mann?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist eine sehr gute Frage, die sich heutzutage die wenigsten Männer stellen. Ich habe mir diese Frage gestellt und bin zu folgendem Entschluss gekommen: Man kann einerseits ein guter Mann sein man kann aber auch gut darin sein, ein Mann zu sein. 

Was ist ein guter Mann? Nun ja, so ziemlich das, was du beschreibst und was auch heutzutage wohl die Mehrheit ausmacht: Der Nice-Guy. Der schüchterne, ängstliche, übertrieben freundliche Junge im Körper eines Mannes. Im Grunde genommen keine schlechten Menschen. Sie sind gute Ehemänner, versorgen ihre Familien, sind zu jedem nett und lieb, gehen jeden Tag zu ihren 8 Stunden Jobs....

Daran ist nichts verkehrt. Das ist ein guter Mann zu sein.

Das Problem ist nur, dass man(n) heutzutage nur noch ein guter Mann ist.

Es hat sich eine regelrechte Kultur etabliert, die uns beibringt, dass es nicht gut sein soll, stark zu sein, sowohl im Geiste als auch im Körper. Es ist nicht gut mutig zu sein und für seine Werte und Meinungen einzustehen, es ist gut, nett zu allen zu sein. Es ist schlecht, jemanden zu kränken. Zu keiner Zeit zeigt sich das besser als heute: Wie oft haben wir schon beigebracht bekommen, bloß niemanden zu beleidigen, und wie einfach das schon geht!

Eine Beleidigung kann schon sein eine andere Meinung zu haben als ein anderer. Und dann hast du ihn beleidigt. Dann bist du schlecht. Weil du für etwas eingestanden bist, an das du glaubst. Ein guter Mann zu sein ist alles, was wir heutzutage haben. Aber es ist hart gut darin zu sein ein Mann zu sein. Schauen wir uns doch mal die ganzen Männer in den Filmen an, die so beliebt sind und die sich viele gute Männer als Vorbild nehmen:

James Bond, Leonidas (300), Jackie Chan, Indiana Jones, etc.

Aber sind das wirklich gute Männer? Nein. Sie sind gut darin, Männer zu sein. Sie verkörpern das, was die guten Männer nicht ausleben: Aggression, Brüderlichkeit, Ehrgeiz, Mut, Disziplin. 

Sie ziehen ihr Ding durch und es ist ihnen dabei egal, was andere von ihnen halten. Sie sind keine guten Männer, aber eben gut darin, Männer zu sein.

Aber wir tun es heutzutage nicht. Wir machen es uns einfach und bequem: "Ach, das sind doch nur Überbleibsel aus der Steinzeit, heute brauchen wir das nicht mehr." "Das sind doch nur Machos, Muskelprotze, Aufschneider."

In Wirklichkeit geht es aber nicht darum, mit einem Stier-Bizeps alle umzukloppen die man sieht, sondern es geht um mentale Stärke, die in Verruf geraten ist. Wenn wir heute einen kräftigen Mann sehen, der ebenfalls sein Ding knallhart durchzieht wie eine dieser Filmfiguren haben wir sofort eine schlechte Meinung von ihm weil wir denken, dass er mit seinen Muskeln denkt und ansonsten komplett dämlich ist. 

Wir vergessen aber, dass nicht die Muskeln an den Armen einen Mann ausmachen, sondern die "Muskeln" im Gehirn.

-MfG

Wie oft haben wir schon beigebracht bekommen, bloß niemanden zu beleidigen, und wie einfach das schon geht!

Was du vielleicht meinst sind die Spielregeln einer sozialen Gesellschaft. Die soziale Gesellschaft ist unser Erfolgsrezept. Auf ihr basiert unsere Konkurrenzfähigkeit. Dieses Konzept in Frage zu stellen dürfte hoffnungslos sein.

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Wenn wir heute einen kräftigen Mann sehen, der ebenfalls sein Ding knallhart durchzieht wie eine dieser Filmfiguren haben wir sofort eine schlechte Meinung

Das ist ganz normal. Das hat aber nichts mit Mann- oder Frausein zu tun. Unsere gesellschaftliche Realität basiert auf Kooperation. In der Arbeit müssen wir uns nicht durchsetzen, sondern kommunikativ in Teams arbeiten. Meist sind wir nur so erfolgreich. Früher war das mal anders, aber die Realitäten ändern sich halt mit der Zeit und das wird noch zunehmen. In die Röhre schaut, wer sich hier nicht anpassen kann.

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@DreiGegengifts

Eine Kultur, die sich gegen Stärke richtet? Das habe ich ja noch nie gehört. Wie soll sich das denn äußern?

Das habe ich erklärt, weshalb ich das ungern wiederholen möchte.

Was du vielleicht meinst sind die Spielregeln einer sozialen Gesellschaft. Die soziale Gesellschaft ist unser Erfolgsrezept. Auf ihr basiert unsere Durchsetzungsfähigkeit. Dieses Konzept in Frage zu stellen ohne Gegenentwurf dürfte schwierig werden.

Nein, es ging nicht um plumpe Beleidigungen in Form von, na ich kenne wir wissen, was damit gemeint ist. Gossensprache. Es geht ums beleidigt sein wie eine Leberwurst wenn jemand anders denkt. Welche Durchsetzungsfähigkeit? Das ist ja schon ein Witz, diese Gesellschaft durchsetzungsfähig zu nennen. Das, was sie durchsetzt passiert höchstens mit Zwängen, aber nicht durch Ehrgeiz des Einzelnen.

Ich glaube in unserer Demokratie gibt es eine bessere Debatten- und Meinungskultur als in vielen anderen Systemen. Auch diese Einschätzung halte ich daher für falsch.

Gut, dass du diesen Punkt ansprichst, den hab ich schon vergessen. Nämlich, dass man sich heute damit tröstet und das Versagen damit rechtfertigt, dass es woanders schlechter aussieht. Niemals mit Schlechteren vergleichen, immer mit Besseren. 

Wir haben eine gute Debatten-Meinungskultur?

Da hat aber jemand die letzten Jahre Politik verpennt ^^

Aber gut, du sagst ja, dass du das glaubst, nicht dass es so ist.

Das ist ganz normal. Das hat aber nichts mit Mann- oder Frausein zu tun. Unsere gesellschaftliche Realität basiert auf Kooperation. In der Arbeit müssen wir uns nicht durchsetzen, sondern kommunikativ in Teams arbeiten. Meist sind wir nur so erfolgreich. Früher war das mal anders, aber die Realitäten ändern sich halt mit der Zeit. Das ist ganz normal.

Ja, das ist normal. Per Definition, das ist ja das Problem. Normal wird leider viel zu oft mit natürlich oder vernünftig gleichgesetzt. In einem kranken Umfeld ist es kein gutes Zeichen zur Norm zu passen.

"In der Arbeit müssen wir uns nicht durchsetzen, sondern kommunikativ in Teams arbeiten."

Außer natürlich wenn man alle denkt, die über einem stehen oder sich über einen stellen wollen. Und selbst dann muss ich doch fragen, besteht für dich die Gesellschaft und das Leben nur aus "Kommunikativem Arbeiten im Team"? 

Früher war das mal anders, aber die Realitäten ändern sich halt mit der Zeit.

Zeig mir mal einen Vorfahren der alleine ein Mammut erlegt hat oder gegen feindliche Heere gekämpft hat, der große prächtige Bauten errichtet hat oder alleine eine Erfindung so machte, wie wir sie heute benutzen, ohne, dass sie durch andere erweitert und weiterentwickelt wurde. Keiner? Oh.

Und nein, die Realität ändert sich nicht, sondern die Wahrnehmung des Menschen dieser. Die Natur war, ist und wird immer gleich bleiben, es ist der Mensch, der sich von ihr entfernt und meint, sich über ihr erheben zu können.

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@D0nut4ever

Für den einen ist der Anpassungsprozess leichter, für den anderen schwieriger. Das ist ganz normal.

Das mit der Arbeit war übrigens nur ein Beispiel. Der Mensch als soziales Wesen hat natürlich schon immer Gemeinschaften gesucht. Unsere Gesellschaften sind aber sozialer strukturiert. Um in diesen Gesellschaften gut zurecht zu kommen, muss man die  soziale Sprache beherrschen. Das Beziehungsgeflecht ist heute um ein Vielfaches komplizierter. Das demokratische System verlangt eine hohe Kooperationsbereitschaft. Empathie bedarf es praktisch in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die kognitiven Fähigkeiten vor allem auf technisch-mathematischer Ebene werden immer wichtiger.

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@DreiGegengifts

Mal eine ganz unsachliche Frage:

Gibt es eigentlich eine Actionfigur von dir die immer "Das ist ganz normal" sagt wenn man drauf drückt? :D

Unsere Gesellschaften sind aber sozialer strukturiert.

Sozialer als was? Was heißt in diesem Sinne sozial?

Um in diesen Gesellschaften gut zurecht zu kommen, muss man die  soziale Sprache beherrschen.

Das ist ja genau das, was ich beschrieben habe, nur euphemistischer. Im Grunde heißt das, den Weg des geringsten Widerstandes gehen, wie oben beschrieben, die Klappe halten, obwohl man eine andere Meinung hat, damit sich bloß keiner gekränkt fühlt.

Das Beziehungsgeflecht ist heute um ein Vielfaches komplizierter.

Ist es das? Ich denke eher es wird unnötig kompliziert gemacht.

Das demokratische System verlangt eine hohe Kooperationsbereitschaft.

Wie kommst du jetzt darauf und was hat das mit dem modernen Mann zu tun? Erkläre dich bitte.

Empathie bedarf es praktisch in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Empathie bedarf es zu jeder Zeit und überall. 

Aber nun wollen wir mal nicht so tun als wenn das in der Gesellschaft der Fall wäre, das wäre ein Witz, ein Hohn.

Und das, was wie Empathie aussieht, ist in den meisten Fällen nur Narzismus, um sich anderen moralisch überlegen zu fühlen.

Zu dem letzten Punkt sage ich mal nichts, für den gilt das gleiche wie für das, was ich unter Kooperationsbereitschaft geschrieben habe.

Ok, du hast mir jetzt nach meiner langen Antwort 1,2,3... 6 zusammenhanglose Statements geliefert, ohne deinen Standpunkt argumentativ zu fundieren.

Aber im Grunde genommen bestätigst du meine Aussage, nämlich dass der Mann, bzw. der Mensch allgemein immer weiter zu Gunsten deiner mantra-artig herbei beschworenen Arbeit verkümmert, damit er in dieses gewaltige wirtschaftliche Gefüge passt. Ist es das?

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@D0nut4ever

Sozialer als was? Was heißt in diesem Sinne sozial?

Sozial bedeutet in dem Kontext, dass wir auf sehr engen Raum zusammenleben, zu sehr vielen fremden Menschen Kontakt haben, in unseren Arbeitswelten uns ständig auf andere Menschen einstellen müssen, wir viel Zeit damit verbringen müssen, die komplexen Beziehungsstrukturen zu entschlüsseln, um voran zu kommen. Mit sozial meine ich sozial komplex. Das war früher anders. Die Gesellschaft war politisch, gesellschaftlich und zwischenmenschlich nicht sozial sondern hierarchisch strukturiert. Diese Hierarchien treten immer mehr in den Hintergrund oder verschwinden ganz. An ihrer Stelle tritt eine demokratische Ordnung, eine sozial strukturierte Gesellschaft und Kooperation im Zwischenmenschlichen.

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Im Grunde heißt das, den Weg des geringsten Widerstandes gehen, wie oben beschrieben, die Klappe halten, obwohl man eine andere Meinung hat, damit sich bloß keiner gekränkt fühlt.

Im Grunde heißt es das Gegenteil. Durch die Auflösung der Hierarchien ist es zum ersten mal überhaupt möglich, dass so verschiedene Meinungen so häufig ausgesprochen werden können und dann natürlich auch kollidieren. Wir sind aber schon einen Schritt weiter: Wir haben einen Weg gefunden, wie wir auch ohne Hierarchien Entscheidungen treffen können. Das ist der demokratische Weg. 

Demokratie ist nicht unbedingt kooperativ. Auch wenn die Kooperationsfähigkeit durch sie stark gefördert wird. Das kooperative Element unserer Gesellschaft entsteht vor allem in der Arbeitswelt und Kultur. Der Erfolg unserer Gesellschaften basiert auf Arbeitsteilung und Spezialisierung und auf einem stufenweise Aufbau von neuem Wissen und Fähigkeiten auf den Errungenschaften anderer. Die Kooperation und Vernetzung unter den Menschen führt zu den enormen Leistungen.

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@DreiGegengifts

Hach ja...

Diese Hierarchien treten immer mehr in den Hintergrund oder verschwinden ganz. An ihrer Stelle tritt eine demokratische Ordnung, eine sozial strukturierte Gesellschaft und Kooperation im Zwischenmenschlichen.

Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht so weit...

Durch die Auflösung der Hierarchien ist es zum ersten mal überhaupt möglich, dass so verschiedene Meinungen so häufig ausgesprochen werden können und dann natürlich auch kollidieren. Wir sind aber schon einen Schritt weiter: Wir haben einen Weg gefunden, wie wir auch ohne Hierarchien Entscheidungen treffen können. Das ist der demokratische Weg. 

Welche Entscheidungen? 

Zugegeben, wir haben nun theoretisch mehr Freiheiten als zuvor, unser Leben zu gestalten, dennoch sind die, die sich für ein Leben nach traditionellem Bild entscheiden, nicht gerne gesehen in der Gesellschaft, dafür aber Hedonisten.

Sie treffen Entscheidungen wie sie leben wollen ja, ohne dafür die Verantwortung zu übernehmen. Aus: Wir arbeiten, damit es unseren Kindern einmal besser geht, ist YOLO, Nach mir die Sintflut geworden.

Der Erfolg unserer Gesellschaften basiert auf Arbeitsteilung und Spezialisierung und auf einem stufenweise Aufbau von neuem Wissen und Fähigkeiten auf den Errungenschaften anderer.

Arbeit Arbeit Arbeit... Ich lese so selten etwas zu dem Thema Männer, eigentlich bisher noch gar nicht von dir :D

Aber du hast Recht, der Erfolg einer ZIVILISATION beruht auf der Ehrung der Errungenschaften und auf der Erweiterung dieser. Und das passiert heute nicht, im Gegenteil, das Erbe wird begraben und die Vorfahren bespuckt. Ansonsten würde man etwas, dass sich über Millionen Jahre entwickelt hat, nämlich die Familie nicht so vehement zerstören wollen.

So Summa summarum:

Du weichst dem Thema weiterhin konsequent aus und erzählst stattdessen von deiner Arbeitswelt und wie besser alles funktioniert weil man nun vernetzt ist. Führst du das nach meiner Antwort weiter und weichst weiterhin der Fragestellung aus, beenden wir dieses Gespräch.

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@D0nut4ever

Ich lese so selten etwas zu dem Thema Männer, eigentlich bisher noch gar nicht von dir

Na ja deine Ausgangsthese war ja, dass unsere Gesellschaft und damit die Männer irgendwie zu kooperativ und kognitiv betont sind. Darauf bin ich ja dann nur eingegangen und hab dargestellt, dass das was du als vermeintlichen Nachteil siehst, wohl eher der größte Erfolgsfaktor unserer Gesellschaften ist.

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Aber du hast Recht, der Erfolg einer ZIVILISATION beruht auf der Ehrung der Errungenschaften und auf der Erweiterung dieser.

Aufgebaut haben die Menschen schon immer aufeinander. Aber der Erfolg basiert vor allem auf der sozialen Kooperation. Die Bildung breiter Gesellschaftsschichten und die damit verbundenen Ausfälle von Arbeitskräften war z.B. nur durch eine sozial organisierte Gesellschaft möglich. Der Sozialstaat ist einer der wichtigsten Konstrukte für den Erfolg.

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Ansonsten würde man etwas, dass sich über Millionen Jahre entwickelt hat, nämlich die Familie nicht so vehement zerstören wollen.

Der Homo sapiens existiert erst seit 200.000 Jahre. Die Familie gehört allerdings keineswegs zu den Dingen die zerstört werden, wenn Gesellschaften weniger hierarchisch und dafür  sozialer und kooperativer organisiert sind. Was das allerdings mit der Frage nach Geschlechter-Rollenbilder zu tun was ich nicht.

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@DreiGegengifts

Na du bist ja lustig, antwortest bei einer Debatte über den modernen Mann mit deiner Arbeitswelt und fragst dich was Familie mit Mann/Frau-Rollen zu tun haben.

Hab das starke Gefühl, dass du ein Troll bist.

Anyway hat es hier keinen Sinn, weil wir uns im Kreise drehen. Ich sage der Mann verkümmert, weil Männlichkeit verpönt ist und du sagst das ist gut für die "Gesellschaft", wohl eher für die Wirtschaft, die Gesellschaft habe ich noch nie in dem Maße von etwas profitieren sehen wie es die Wirtschaft tut.

Damit lass uns auseinander gehen.

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@D0nut4ever

Und zu der Million Jahre: Damit ist die Entwicklung des Menschen an sich gemeint + nochmal die Zeit in der sich die Familie entwickelte. 

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Erst einmal verändert sich nur das "politische" und "gesellschaftliche" Rollenverständnis. Und das führt sogar meiner Meinung nach dazu, dass wir viel mehr Scheidungen haben.

In der Realität schaut das ganz anders aus. Es gibt gewisse Dinge die muss jeder Mann für eine Frau haben. Auch wenn sie es nicht bewusts wahrnimmt. Genauso das Frauen gewisse Dinge haben müssen die sie für einen Mann attraktiv macht. Und das sind Sachen die gibt es schon seit tausend Jahren und egal was wir versuchen zu machen, die Natur wird sich niemals durch "gesellschaftliche Normen" verändern lassen. Da treibt und ein Instikt an.

Aus meiner Sicht gibt es grundlegende Attribute die ich auch bei fast allen erfolgreichen Beziehungen sehe:

  • Er muss aus ihrer Sicht "stärker" als sie sein. Umgekehrt will ein Mann auch eher eine Frau die "schwächer" ist. Einfach weil er sie instiktiv beschützen will und sie beschützt werden will.
  • Daraus ergibt sich: Männer sollten eher mutiger, risikofreudiger, dominanter und rationaler sein. Umgekehrt sind dafür Frauen die sich fallen lassen können, harmonischer und emotionaler sind definitiv attraktiver.

Dafür gibt es in der Realität genug Beispiele.

Sie will definitiv keinen Kerl der einen "geringeren" Job hat als sie. Deshalb ist die Frauenquote auch ein beziehungstechnisches Disaster, Denn damit haben Frauen die davon provitieren kaum eine Chance einen geeigneten Partner zu finden. Die hübsche Friseuse hat einerseits viel mehr Chancen einen Partner zu finden, da es mehr Männer gibt die definitiv mind. eine Gehaltsklasse über sie stehen. Und Männer sind mit solchen Frauen auch viel einfacher dran. Denn wenn eine Frau ihren Mann auch als "stark" empfindet, dann vertraut sie ihm mehr, stellt ihn nicht in Frage und es gibt unter dem Strich einfach weniger Stress. Natürlich kann ein Mann auch durchaus mit anderen Stärken punkten. Hauptsache sie hat das Gefühl er weiß viel mehr als sie und hat viel mehr im Griff.

Wenn es beispielsweise immer die Frage gibt, wieso Frauen oder Männer keinen Spaß mehr am Sex haben, dann ist es meistens so, dass sich die "Machtverhätnisse" geändert haben. Sie hat nicht mehr das Gefühl das er sie beschützen oder versorgen kann. Oder er hat nicht mehr das Gefühl sie beschützen oder für sie sorgen zu können.

Auch wenn es sich ein wenig sexistisch anhört, so ist es doch so das ein Mann durchaus die Führungsrolle übernehmen muss und die Frauen müssen natürlich einen Mann haben dem sie das auch zutrauen. Fällt das weg, dann geht die sexuelle Anziehung schnell in das Bodenlose.

Ein Mann ist also dann ein Mann, wenn er die dominantere Rolle übernehmen kann und das auch tut. Wenn er für Sicherheit sorgen kann. Wenn er schwere und kleine Entscheidungen (auch in ihrem Sinne) trifft, damit sie sich auch fallen lassen kann. Wenn er beweisen kann, dass er mutig genug ist überhaupt Entscheidungen zu treffen und dafür auch die Verantwortung übernimmt.

Genau aus dem Grund nervt es Frauen, wenn er die ganze Zeit fragt "Was willst du machen?". Nein, die meisten Damen wollen das er einfach mal eine Wahl trifft.

Oder warum wollen Frauen immer noch das Männer den ersten Schritt machen? Weil sie Männer wollen die risikofreudig und mutig sind.

Ich könnte hier noch einiges schreiben und ich bin mir sicher das ich auf viele Gegenstimmen treffe, weil ich nicht gerade "politisch korrekte" Sachen schreibe. Aber wie schon gesagt: Gegen die Natur kann man nichts machen. Und ich habe selbst schon viele Erfahrungen in der Sache gemacht.

Erst einmal verändert sich nur das "politische" und "gesellschaftliche" Rollenverständnis.

Es gibt kein anderes als das gesellschaftliche Rollenverständnis. Deshalb kann sich auch "nur" das gesellschaftliche Rollenverständnis ändern. Rollen sind immer gesellschaftlich.

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Und das führt sogar meiner Meinung nach dazu, dass wir viel mehr Scheidungen haben.

Was kein zu wertender Umstand ist. Denn die stärkere gesellschaftliche Befreiung führt zu mehr unabhängigen Entscheidungen. Und das ist alles andere als per se schlecht. Das werden dir ältere Paare bestätigen können, die ihr Leben wortwörtlich für die Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Zwänge geopfert haben.

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Es gibt gewisse Dinge die muss jeder Mann für eine Frau haben.

Nein. Diese unbewussten und eher triebhaften auch sexuellen Trigger sind vor allem für die erste Anbandelung wichtig bevor sich in einer Beziehung dann bewusstere Strukturen verbinden. Das sexuell Triebhafte hat aber so viele Spielarten, wie man sich nur vorstellen kann. Es gibt wohl kaum eine Eigenart, die es auf sexueller Ebene nicht geben würde. Die Menschen begehren sich sexuell in purer Vielfältigkeit. 

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Umgekehrt sind dafür Frauen die sich fallen lassen können, harmonischer und emotionaler sind definitiv attraktiver

Dein Dilemma ist, dass du von dir und vielleicht von deinem Bekanntenkreis und dem was du glaubst darauf mitzubekommen auf alle anderen schließt. Einer der gängigsten aber fatalen kognitiven Fehler. Schon deine eigenen Formulierungen müssten dich diesbezüglich aufhorchen lassen.

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@DreiGegengifts

Meine Erkenntnisse beasieren auf Erfahrungen und das was du schreibst ist nichts als Theorie.

Aber mir ist das ja egal. Ich bin hier im Menschen zu helfen und dein Kommentar hilft tatsächlich keinem einzigen Menschen weiter.

Meine Aussagen kann man überprüfen indem man es einfach ausprobiert. Deine nicht.

Insofern ist dein Beitrag einfach nutzlos.

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@DreiGegengifts

"Rollen sind immer gesellschaftlich." Was für ein Blödsinn. Das Wort kommt eindeutig aus dem Theaterwesen. Später wurde es (lateinisch "persona") ausgedehnt auf das Gerichtswesen. Das Wort "gesellschaftliche Rolle" ist eine Neuschöpfung des letzten Jahrhunderts, und zwar genau in dieser Formulierung. Von einer Rolle im Sinne des Theaterwesens ist es deutlich unterschieden. Ein Schauspieler ist ja nicht zugleich der, dessen Rolle er spielt

."Und das ist alles andere als per se schlecht. Das werden Dir ältere Paare bestätigen können ..." Hast Du auch die älteren Menschen gefragt, die keine Paare mehr sind? Hast Du die Scheidungskinder gefragt? Müssen sie sich erst vor den Zug werfen, um ein Zeichen zu setzen ?

"Die Menschen begehren sich sexuell in purer Vielfältigkeit." Ach ja? So pur scheint mir diese Vielfältigkeit keineswegs zu sein. Die wenigsten Menschen sind ihr Leben lang bisexuell.

"Dein Dilemma ist,dass Du von Dir ... auf alle anderen schließt." Selbsterkenntnis ist erst mal eine gute Sache, bevor am versucht, zum Allgemeinen überzugehen.Natürlich ist der Übergang nicht bruchlos möglich, sondern erfordert den Diskurs. Andererseits geht es aber auch nie um "alle" im quantorenlogischen Sinn. Es geht um die Haupttendenzen, und die sind im Allgemeinen auch auf der Grundlage eines begrenzten Stichprobenumfangs erkennbar.

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Das ist eigentlich eine besonders blöde Frage, denn ein Mann ist natürlich immer ein Mann per Definition.

Aber richtig ist, dass die fast vollständige Angleichung der Geschlechterrollen, soweit sie denn statt findet, zugleich auch zur gegenseitigen Unattraktivität als Partner-in führt. Ein heterosexueller Mensch liebt den anderen Menschen, weil er ein anderer ist. Ebenso, wie die Frau für den Mann als Frau erkennbar bleiben muss, muss ja wohl auch der Mann für die Frau als Mann erkennbar bleiben.

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